Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 29.09.2009, 21:39 
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Die öffentliche Hand übernimmt jetzt für Krabbelstuben und Kindergärten den Großteil oder überhaupt
die ganzen Kosten.

Die öffentliche Hand sucht dringend Einsparungsmöglichkeiten.
Ich habe einen Vorschlag, wie die öffentliche Hand gleichzeitig
Kosten sparen und die Integration der Migranten einen großen Schritt voranbringen kann.
______Halbe-Halbe bei den Kindergärten anstatt nur "gratis":


Die Kosten für die öffentliche Hand liegen bei 760,-- Euro je Kind und Monat.
Die Eltern zahlen nichts.

Unser Vorschlag:

Die Bundesregierung bzw. die Landesregierungen sollten anbieten:

Jene Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen und zwar so,
daß die Kinder nachweislich gut betreut werden und dabei auch deutsch lernen,
erhalten dafür 380,-- Euro monatlich.



Damit erreichen wir 2 Ziele:
:arrow: 1. Die Kosten für die Kinderbetreuung sinken für die zuhause betreuten Kinder um 50%!
:arrow: 2. Die Migranten werden alles tun (und zwar auf eigene Kosten), daß ihre Kinder schnellstmöglich deutsch lernen.
Damit machen sie ganz freiwillig einen wichtigen Schritt zur Integration.

Nebenbei entstehen einige Arbeitsplätze,
für die von der öffentlichen Hand kein Euro aufzuwenden ist.
Denn die Sprachkurse werden die Eltern gerne selber bezahlen.
Sie zahlen sich ja sehr rasch aus,
weil sie für ihre Kinder 380,-- Euro monatlich erhalten,
wenn sie die Deutschprüfung bestehen.
=================================================================

Aus den OÖN vom 17. Nov. 2009
Kinderbetreuung – das größte Budgetplus


Dadurch, dass der Kindergarten seit Herbst dieses Jahres für die Familien kostenfrei ist,
steige der Finanzbedarf um 46 Millionen Euro auf 171 Millionen Euro an,
begründen sowohl Landeshauptmann Josef Pühringer
als auch der neue „Kinderbetreuungs-Landesrat“ Josef Stockinger (beide VP)
die Budget-Ausweitung um 46 Prozent.

Kommentar:
Dagegen kann man etwas tun - siehe oben!


OÖN v. 25. 3. 2012: Oberösterreichs „Gratis-Kindergarten“ – alles andere als gratis


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PostPosted: 25.10.2009, 19:18 
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26. Sept. 09, Herr G.H., FPÖ:

... herzlichen Dank für Ihren Vorschlag, den wir gerne beraten werden.
Wir als FPÖ setzen uns als einzige Partei für die Gleichstellung der
innerfamiliären mit der außerfamiliären Kinderbetreuung ein!
___________________________________________________________
5. Okt. 2009, Herr G. S.

„Gespannt, was zurückkommen wird“ bin ich auch. Wenn diese hohen Herrschaften keine Argumente mehr haben, dann reden sie irgendwie herum oder schweigen ganz. Wäre nicht schlimm, wenn sie sich zu Veränderungen in ihrer Politik entschließen könnten, dann würde jeder gern auf verbale Antwort verzichten. – Keine Hoffnung!

Dass sich die Kosten halbieren würden, könnte rein rechnerisch stimmen, wird aber real nicht zutreffen, weil die Kosten für die Erhaltung der Betreuungseinrichtungen samt Personal und Inventar ja bleiben, höchstens etwas kleiner werden, weil ev. weniger Personal gebraucht würde. Das könnten sie entgegnen. Aber wahrscheinlich lassen sie sich auf eine Diskussion gar nicht ein. Die Ersparnisse würden längerfristig eintreten, wenn die Jugend besser – mit mehr Sorgfalt und Liebe - erzogen, weniger aggressiv und kriminell würde. Wenn so viele Kindergarten- und Schulkinder „verhaltensgestört“ sind, so liegt das bestimmt NICHT daran, dass die Babies heute bei der Geburt schon andere Anlagen mitbringen als früher, sondern einwandfrei daran, dass in den ersten Jahren ihres Lebens etwas schief gelaufen ist: wechselnde Bezugspersonen, gestörte Familie, keine konsequente Führung, kein „warmes Nest“, das Stabilität verleiht, sodass sich kein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln kann u.v.m. Aber längerfristig zu denken ist bei den Politikern ja überhaupt nicht üblich – längstens bis zu den nächsten Wahlen und da auch nur Ziele, die wahltechnisch gut zu verkaufen sind.

Ich danke Dir sehr herzlich und vor allem auch dafür, dass Du so engagiert und ausdauernd für diese so grundlegende Sache eintrittst.


Sei ganz herzlich gegrüßt!

Dein Georg
___________________________________________________________
6. Okt. 2009, Herr G. L., SPÖ:

herzlichen Dank für Ihr Email an Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, die mich gebeten hat Ihnen zu antworten.

Vielen Dank auch für Ihre Vorschläge, die ich mir genau angesehen habe. Dazu möchte ich folgendes ausführen:

Der Nationalrat hat im Juni 2009 die Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG über die Einführung der halbtägig kostenlosen und verpflichtenden frühen Förderung in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen beschlossen. Aufgrund dieser Vereinbarung mit den Bundesländer ist das letzte Kindergartenjahr für alle Kinder in Österreich kostenlos und verpflichtend. Dies auch deshalb, um unsere Kinder so gut als möglich auf die Schule vorzubereiten – auch was die Sprachkenntnisse anbelangt.
In machen Bundesländern – wie z.B. Wien – werden die Kosten des Kindergartens direkt vom Land bezahlt.

Mit dem Steuerreformgesetz 2009 (März 2009) hat das Parlament die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten bis zu einem Betrag von 2300 Euro pro Kind im Jahr ermöglicht. Begünstigt sind Kinder bis zehn Jahre. Die Betreuung muss in privaten oder öffentlichen Kinderbetreuungsinstitutionen (beispielsweise in einem Kindergarten, Hort, Halbinternat, Vollinternat) erfolgen oder von einer pädagogisch qualifizierten Person.

Ich denke, dass sich diese Beschlüsse zum Großteil mit Ihren Vorschlägen decken. Denn damit wird die Möglichkeit geschaffen, Kinder auch zuhause betreuen zu können und sie dennoch im letzten Jahr vor dem Schuleintritt bestmöglich auf die Schule vorzubereiten.

Nochmals herzlichen Dank für Ihr Email.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
___________________________________________________________
6. Okt. 2009, Frau S. A., SPÖ:

ich kann Ihrem Vorschlag nicht näher treten - aus mehreren Gründen.
Einer der Gründe ist u.a., dass Kinder vor allem von Kindern lernen.
Viele Freundinnen, die Kindergärtnerinnen sind, aber auch ich selbst als Lehrerin weiß,
dass Kinder die deutsche Sprache vor allem in der Interaktion mit anderen Kindern also im Kindergarten, in der Schule lernen.
Die Vereinzelung zu Hause wäre also, was den Spracherwerb betrifft, kontraproduktiv.
___________________________________________________________
Antwort darauf:

Kinder lernen von Kindern – eben:
Sogar bei uns am Land lernen die Türkenkinder von den anderen Türkenkindern im Kindergarten:
Nicht deutsch natürlich, sondern wieder nur türkisch.
Um wieviel weniger ist der Kindergarten in der Stadt geeignet, einen gründlichen Sprachkurs zu ersetzen.

Vereinzelung zuhause – der Einwand trifft nur für Einzelkinder zu.
Es gibt aber nicht nur Einzelkinder.
Die Mehrheit der Kinder wächst mit Geschwistern auf.

Und schließlich:
Mit einer Direktzuwendung an die Eltern wird vor allem die Entscheidungsfreiheit der Frauen gestärkt.
Haben Sie etwas gegen die freie Entscheidung von Frauen?

___________________________________________________________
7. Okt. 2009, Herr N. H., FPÖ:

Wir haben gestern in einer PK vorgeschlagen, ein Erziehungsgeld einzuführen.
Eltern erhalten 600 Euro pro Monat.
Damit kann entweder der Kindergarten oder eine andere Betreuungseinrichtung bezahlt werden
oder das Kind wird daheim betreut.
___________________________________________________________
8. Okt. 2009, Herr G. N., FPÖ:

Die FPÖ hat als einzige Partei gegen die 15a-Vereinbarung betreffend den kostenlosen Pflichtkindergarten gestimmt.

OTS0097 / 18.06.2009 / 10:38 /
FPÖ fordert verpflichtendes Vorschuljahr bei mangelhafter Beherrschung der deutschen Sprache
Utl.: Familiensprecherin Kitzmüller: Für kostenlosen Kindergartenbesuch aber gegen Verpflichtung =

Wien (OTS) - "Der Besuch des Kindergartens stellt einen wichtigen
Beitrag zur sozialen und kulturellen Entwicklung der Kinder dar. Der
kostenlose Kindergartenbesuch ist daher absolut zu befürworten", so
FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller. Der verpflichtende
Kindergartenbesuch für 5-Jährige stelle jedoch einen massiven
Eingriff in die Gestaltungsfreiheit des Familienlebens dar, der
allein unter der Begründung, dass Kinder mit Migrationshintergrund,
die kaum oder gar nicht deutsch sprechen dadurch besser auf die
Schule vorbereitet werden könnten, nicht gerechtfertigt erscheine.
Jene Familien mit Migrationshintergrund, die ihre Kinder derzeit noch
nicht im Kindergarten untergebracht haben, würden diese nun durch die
beschlossene Verpflichtung in den Kindergarten geben müssen. Es sei
zu befürchten, dass sich dadurch die soziale und sprachliche
Entwicklung der jetzigen Kindergartenkinder erschweren werde. Vor
allem in den Ballungszentren mit höheren Migrantenanteilen könne es
dadurch zu Problemen kommen, hält die freiheitliche
Familiensprecherin fest.
Kitzmüller: "Der Erwerb der deutschen Sprache kann in
Kindergartengruppen gut funktionieren, wenn das Kind mit fremder
Muttersprache in einer Gruppe mit möglichst wenigen oder keinen
anderen Kindern aus dem gleichen Sprachraum zusammentrifft, es also
mehr oder weniger gezwungen ist, sich mit den Kindern in der
deutschen Landessprache auszutauschen." Anders sehe es aus, wenn
mehrere Kinder oder gar eine Mehrheit aus dem gleichen
fremdsprachigen Sprachraum stammen. Dann funktioniere der
Spracherwerb ohne ein mehr oder weniger verschultes System nur schwer
oder gar nicht. "Dieser Fall wird vor allem in Wien, den
Landeshauptstädten und weiteren Städten und Gemeinden mit hohen
Migrantenanteilen eintreten. Es ist zu befürchten, dass heimische
Mittelstands-Familien, die es sich irgendwie leisten können, in
private Einrichtungen ausweichen. Die aus ökonomisch schwächeren
Familien stammenden einheimischen Kinder könnten sich dann einer
migrantischen Mehrheit im öffentlichen Kindergarten gegenübersehen.
In welche Richtung die Integration dann abläuft, ist einleuchtend."
Der einzig zielführende Weg zum rechtzeitigen Spracherwerb vor der
Einschulung stelle ein verpflichtendes Vorschuljahr für 5-Jährige
Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen dar. "In der Vorschule
könnte der Spracherwerb durch Lehrer in schulähnlicher Struktur
erfolgen. Sollte das Lernziel, nämlich ausreichende Sprachkenntnisse
für die Einschulung nach einem Vorschuljahr nicht erreicht werden,
könnte ein weiteres "Sprach"-Jahr in der Vorschule absolviert werden,
um mit 7 Jahren entsprechend gerüstet dem Volksschul-Regelunterricht
in der Unterrichtssprache Deutsch folgen zu können", so Kitzmüller.
Ein diesbezüglicher Antrag wurde von der FPÖ im Parlament
eingebracht. Darin wird außerdem die Einführung des bundesweiten
halbtägigen kostenlosen Kindergartens für österreichische
Staatsbürger und EU-Bürger ab Vollendung des dritten Lebensjahres bis
zum Schuleintritt verlangt.

Darüber hinaus verlangen wir, dass das Kinderbetreuungsgeld zu einem Erziehungsgehalt für österreichische Staatsbürger und EU-Bürger ausgebaut wird, welches bis zum 6. Lebensjahr in Höhe von 600,- bis 700,- Euro zustehen soll. Dabei vertreten wir die Ansicht, dass bis zum dritten Lebensjahr der volle Umfang dieser Leistung zustehen soll, zwischen 3 und 6 Jahren soll die Hälfte in bar, die andere Hälfte als „Betreuungsgutschein“ im Sinne eines Kindergartenplatzes zustehen. Wir werden einen entsprechenden Antrag in der Sitzung am 15. Oktober einbringen.

Damit befinden wir uns am Weg zu einem „Müttergehalt“, die Halbierung kommt in seiner Auswirkung Deinem Vorschlag sehr nahe.
___________________________________________________________
9. Okt. 200,, Frau H. K.

ich finde das ist eine sehr gute Idee.
Ich hoffe nur, daß sich die Politiker auch darüber Gedanken machen und darüber gemeinsam diskutieren.
___________________________________________________________
12. Okt. 2009, Herr G. K., SPÖ:

Vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ich habe Ihren Vorschlag mit Interesse gelesen und möchte dazu kurz Stellung nehmen.

Die SPÖ sieht Bildung als ein soziales Grundrecht aller Menschen an. Jeder hat das Recht auf ein Bildungssystem und auf Bildungsangebote, die ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen und die der Staat zu sichern und in einer Weise zu finanzieren hat, die gleiche Chancen aller Menschen gewährleistet.

Daher ist für uns der Gratiskindergarten nicht nur ein großer Schritt um Beruf und Familie besser zu vereinbaren, sondern auch um allen Kindern in Österreich die besten Bildungschancen zu ermöglichen.

Gerade ein qualitativ gutes und möglichst umfassendes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen ist der beste Garant dafür, dass mehr Frauen arbeiten können. Das unterstützt Frauen in ihrer Erwerbstätigkeit und ist daher auch ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit für Frauen und Männer. Und gerade für AlleinerzieherInnen mit oft geringen Einkommen ist der Gratiskindergarten eine wichtige Unterstützung und ein probates Mittel gegen Armut.

Der Zugang zu guter Bildung muss deshalb allen offen stehen und nicht nur einigen wenigen Privilegierten. Jedes einzelne Kind hat das Recht auf bestmögliche Förderung und Forderung. Eine frühmögliche Sprachförderung durch pädagogisch geschultes Lehrpersonal muss schon im Kindergarten, den man zu einem "Bildungsgarten" mit umbauen sollte, erfolgen. Dies führt unserer Ansicht dazu, möglichst früh Kindern - vor allem aus MigrantInnen-Familien - Chancen zu geben, kreative und sprachliche Fähigkeiten, die für die Schule und das weitere Leben wichtig sind, bereits vor dem sechsten Lebensjahr, zu fördern.

Die Umsetzung des verpflichtenden letzten Gratis-Kindergartenjahres ist ebenfalls eine wichtige Maßnahme gegen die Krise, da Bildung der Schlüssel für die kommende Zeit des Konjunkturaufschwungs sein wird und sie die Chance in künftigen Wettbewerbssituationen für Österreich verbessert.
___________________________________________________________
22. Okt. 2009, Frau A. K., SPÖ:

Zuerst einmal darf ich festhalten, dass Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft sind und besondere Rechte besitzen.
Neben dem Recht auf besonderen Schutz und Fürsorge unter anderem auch auf Förderung und Mitsprache.

Die Kinderrechte in unserer Verfassung zu verankern, um diesen mehr Gewicht zu verleihen, ist ein erklärtes Ziel der Sozialdemokratie
und es werden bereits intensive Gespräche mit dem Koalitionspartner und ... geführt.

International besteht schon lange kein Zweifel mehr darüber, dass Kinderbetreuungseinrichtungen nicht nur als Betreuungseinrichtungen fungieren
sondern auch wichtige Bildungseinrichtungen sind.
Der Kindergartenbesuch wirkt sich vor allem positiv auf das Sprachniveau der Kinder aus.
Kinder, die mehrere Jahre den Kindergarten besuchen, haben wissenschaftlich bestätigt eine höhere Sprachkompetenz – und damit bessere Startbedingungen in der Schule.
Erwähnenswert ist vor allem auch, dass bereits jedes vierte Kind sprachlichen Förderbedarf hat und die Muttersprache hier nicht ausschlaggebend ist, da auch zehn Prozent der Kinder mit Deutsch als Erstsprache Sprachschwierigkeiten aufweisen.

Im Kindergarten haben Kinder die Möglichkeit als Teil einer Gruppe Sprache auf natürliche Art und Weise im Sprachbad zu erwerben.
Hier passiert Integration auf unbewusste und natürliche Art.
Nichts desto trotz tritt die SPÖ für bessere Rahmenbedingungen und mehr personelle Ressourcen im Kindergarten ein.
Eine universitäre Ausbildung für unsere zukünfigen KindergartenpädagogInnen, Fortbildungsangebote für PädagogInnen und ein Bundesrahmengesetz für den Kindergarten sind langjährige Forderungen der SPÖ.

Ihre Besorgnis bezüglich der hohen Kosten die die Kinderbetreuung dem Staat und somit den SteuerzahlerInnen verursacht ist auf den ersten Blick nachvollziehbar.
Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber, dass von jedem Euro, den die öffentliche Hand in die Kinderbetreuung fließen lässt, 1,3 bis 2 Euro wieder zurückkommen- sei es durch Beiträge für die Sozialversicherung, wirtschaftliches Wachstum oder gesteigerte Kaufkraft.

Abschließend möchte ich Ihnen im Namen von NRin Gabriele Binder-Maier für Ihre Ausführungen und Ihr Engagement in diesem Bereich danken.


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PostPosted: 25.10.2009, 19:43 
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Zum behaupteten Bildungsvorteil durch frühzeitige Kasernierung der Kinder in staatlichen Anstalten
verweise ich auf den Beitrag zur
Bertelsmann_Propagandastudie zu Krippenkindern


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PostPosted: 20.11.2009, 08:17 
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Rückschritt - LB von Frau Mag. Elke Weißböck in den OÖN am 14.11.2009

Mit Entsetzen nehme ich einen rückschrittlichen familien-, frauen- und gesellschaftspolitischen Kurs in Oberösterreich wahr.
Der Kinderbetreuungsbonus wird für jene Eltern erhöht, die ihre Kinder zu Hause betreuen und nicht in den Gratiskindergarten geben!
Man schafft Kinderbetreuungseinrichtungen, um dann die Betreuung zu Hause zu fördern – das ist paradox.
.....

Eine Betreuung, die nur zu Hause stattfindet, ist kontraproduktiv, in jeder Hinsicht. Was kommt als nächstes?


Mag. Elke Weißböck
____________________________________________________________________________

Antworten darauf:

Betreff: „Rückschritt“, Leserbrief von Mag. Elke Weissböck

Auch ich nehme mit Entsetzen zur Kenntnis, dass eine zu Hause stattfindende Betreuung unseres Nachwuchses als „kontraproduktiv“ bezeichnet wird.

Was muss die Schreiberin für Mütter, Großmütter kennengelernt haben oder am eigenen Leib erfahren haben, dass sie zu dieser Ansicht kommt?

Ich bin durchaus der Meinung, dass Mütter, die ihre Kinder – meist werden es ja in so einem Falle mehrere sein – zu Hause betreuen und erziehen, einer Förderung würdig sind.

Wenn die Lehrer heute klagen, dass die Kinder ohne jede Erziehung in den Schulprozess eingegliedert werden und dabei die größten Probleme auftauchen, so frage ich mich:

Wie produktiv war da die außerhäusliche Erziehung? Ich schätze die Arbeit der Kindergartenpädagogen durchaus sehr hoch ein, aber eine auf die Individualität des Kindes eingehende und liebevolle Begleitung im eigenen Heim stellt immer noch eine mehr als gute Alternative zu den öffentlichen Einrichtungen dar.

Hermine Schubert,

Enns

____________________________________________________________________________

Mag. Gabriele Traxl, Soziologin, 5 Kinder

Es ist schade, wenn eine offensichtlich gut ausgebildete Frau ihre subjektive Meinung so radikal generalisiert: "Eine Betreuung, die nur zu Hause stattfindet, ist kontraproduktiv, in jeder Hinsicht." (Leserbrief "Rückschritt" vom 14. November 2009). Der Inhalt des Leserbriefes erweckt den Eindruck, dass nur Karriere und öffentliche Kinderbetreuungseinrichtungen der Schlüssel zum familien- und gesellschaftspolitischen Erfolg sind.

Aber es gibt sie Gott sei Dank auch noch im 21. Jahrhundert: die Differenz innerhalb der Frauen (und Männer und Kinder). Wenn sich eine Mutter (oder ein Vater) dafür entscheidet, ihr Kind bis zum verpflichtenden Kindergartenjahr nur daheim im Familienverband zu betreuen, dann ist das nicht in jeder Hinsicht kontraproduktiv.

Es könnte unter Umständen nur eine "Auszeit" vom beruflichen Leistungsdruck bzw. der Doppelbelastung "Beruf und Familie" bedeuten, was sich auf die Kinder (und Erwachsenen) positiv auswirkt, wenn sie weniger Stress, dafür mehr Zeit und Zuwendung erleben.

Der neue Kinderbetreuungsbonus (700 Euro pro Kind jährlich = jeden Tag 1,92 Euro) ist sehr begrüßenswert, wird aber die finanzielle Situation der Familien nicht schwerwiegend ändern. Es sollen vielmehr die Wahlfreiheit und Leistung der Familien gesellschaftlich gefördert bzw. anerkannt werden. Leider hört oder liest man davon sehr wenig in den Medien.

Mag. Gabriele Traxl,

Fünf Töchter, Soziologin
____________________________________________________________________________

Beleidigung der Mütter - Zäzilia Stadler, Oberkappel

Frau Weissböck empört sich über die Erhöhung des Kinderbetreuungsbonus.
Die werte Frau Magistra behauptet sogar,
dass Kinderbetreuung zu Hause eine Sache des vorigen Jahrhunderts und als kontraproduktiv anzusehen ist.
In meinen Augen ist diese Behauptung eine Riesenfrechheit
und eine sehr schmerzliche Demütigung und Beleidigung für Mütter und Eltern,
die ihre Kinder zumindest in den ersten vier oder fünf Jahren in der Familie lassen wollen.

Ich schätze die Arbeit der Kinderbetreuungseinrichtungen,
erwarte mir aber die gleiche Wertschätzung für Eltern,
denen die Kindererziehung zu Hause ein Anliegen ist
und dafür so manche Mühe und Verzicht in Kauf nehmen.
Schwarze Schafe gibt es leider überall,
aber nicht nur bei den Eltern,
sondern auch bei den Betreuungseinrichtungen.

Zäzilia Stadler, Oberkappel

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Margaretefranziska - Frauen halten Mütter für zu blöd.... Magistra ohne Herzensbildung

Glaubt diese Dame tatsächlich, dass wegen 700,-- € im Jahr eine Mutter ihren Beruf aufgibt?
700,-- jährlich sind nicht mehr als ein kleines Taschengeld für Mütter (auch Akademikerinnen sind dabei), die aus Überzeugung einige Jahre ihres Lebens ganz ihren Kindern schenken und dafür finanzielle Einbußen in Kauf nehmen.
Ich verstehe nicht, warum man Mütter generell für zu blöd hält, ihre Kinder zu erziehen, obwohl genau diese Betreuungsform jahrtausendelang erfolgreich war.
Auch ist es sehr verwunderlich, dass es ausgerechnet Frauen sind, die anderen Frauen keine selbstständige Entscheidung zutrauen.
Ich lehne Zwangsbeglückung für Mütter und Kinder ab.
Besagte Magistra hat zwar eine hohe Ausbildung, Herzensbildung hat sie keine!


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PostPosted: 04.12.2009, 07:19 
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1. Dezember 2009:

Ich bedanke mich für Ihre E-Mails und die darin enthaltenen Vorschläge zur Finanzierung der Kinderbetreuungseinrichtungen in Oberösterreich. Interessant wäre zu erfahren, wie Sie auf den Kostenaufwand der öffentlichen Hand in Höhe von 760 Euro pro Kind und Monat für die Betreuung in Kinderbetreuungseinrichtungen kommen.
Mit der Novelle zum Oö. Kinderbetreuungsgesetz wurde mit der Umsetzung der allgemeinen Kindergartenpflicht ein wesentlicher Meilenstein zur Chance auf Bildung gesetzt.
Zusätzlich wird mit dem Kindergartenjahr 2010/11 ein österreichweiter "Bildungs Rahmenplan" in den Kindergärten eingeführt, der die Grundlagen elementarer Bildungsprozesse definiert und die Transparenz des Bildungsauftrages in allen Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich gewährleistet.

Das verpflichtende Kindergartenjahr im Jahr vor dem Schuleintritt soll auch sicherstellen, dass Defizite im Spracherwerb noch vor dem Schuleintritt erkannt und behoben werden.
Insbesondere dann, wenn bei Kindern mit Migrantionshintergrund zu Hause nicht deutsch gesprochen wird, die Defizite in der Sprachkompetenz nicht erkannt und daher auch nicht korrigiert werden. Zusätzlich geht es in der Bildungseinrichtung Kindergarten unter anderem auch um die Förderung von Sozial- Sach- und Selbstkompetenz sowie um das Erkennen und die Prävention von Fehlentwicklungen.

Grundsätzlich gibt es abgesehen von der Kindergartenpflicht eine Wahlmöglichkeit für die Familien, ob sie ihre Kinder zu Hause betreuen und erziehen möchten, oder ob ein Kind den Kindergarten besucht.
Für jene Fälle, in denen kein institutionelles Betreuungsangebot in Anspruch genommen wird, können die Erziehungsberechtigten den Kinderbetreuungsbonus des Landes Oberösterreich in Höhe von 700 Euro pro Jahr beantragen. Das entspricht in etwa dem bisherigen Durchschnittssatz der Elternbeiträge vor Einführung des beitragsfreien Kindergartens.

_____________________________________________________________________________

Antwort am 3. und 4. Dezember

Sehr geehrter Herr Landesrat!



Danke für die Antwort.


Zu den Kosten:

In meinem Schreiben habe ich angeführt:
„Die öffentliche Hand übernimmt jetzt für Krabbelstuben und Kindergärten den Großteil oder überhaupt die ganzen Kosten.“
Der enthaltene Hinweis lautet: Kinderbetreuung privat/öffentlich_ein Kostenvergleich

Berechnungsgrundlage für die Kosten der öffentlichen Kinderbetreuung ist eine Studie des ÖIF unter
DI Dr. Helmuth Schattovits aus dem Jahr 1995:
Heft 1 der Schriftenreihe des ÖIF, S120 ff..
Denk,G., Schattovits, H. (1995): Teilzeitbetreuung von Kindern in Österreich - ISBN 3-901668-00-4.
Dazu auch aus Deutschland:
Die gute alte Familie ist doch das Beste.....
Sie müssen als Landesrat aber ohnehin auch Zugang zu den tatsächlichen Kosten in Oberösterreich haben.


Bildung:

Wir bezweifeln den überragenden Wert der Bildung in Kinderkrippen und Kindergärten.
Bei Kinderkrippen denken Sie wohl auch wie wir.
Kinder unter drei Jahren sind bei Mama und Papa im Normalfall besser aufgehoben als in einer Betreuungseinrichtung. Aber sogar da wird versucht, die Kompetenz der Eltern anzuzweifeln und mit Propaganda–Studien zu Krippenkindern nachzuweisen, daß Kinder in Kinderkrippen schlauer werden. (Beispiel: Bertelsmann_Propagandastudie zu Krippenkindern)

Weitere Studien zur frühkindlichen Entwicklung habe ich in meiner bescheidenen Seite im Internet
im Abschnitt Tatsachen und Forschungen aufgeschrieben bzw. Hinweise gegeben.



Unsere persönliche Erfahrung mit Kindergärten:

Wir haben 8 Kinder. 5 davon haben den Kindergarten vor der Volksschule überhaupt nicht besucht.
2 haben ihn je 1 Jahr lang besucht. Sie gingen gerne hin.
Aber der Schulbeginn war für unsere 5 Kinder, die überhaupt nicht in den Kindergarten gegangen waren, leichter.
Ähnliche Erfahrungen können weitere Familien aus unserem Freundeskreis vorweisen.
Und Lehrer bestätigen immer wieder:
„Kinder aus Familien, in denen sich die Eltern um ihre Kinder bis zum Schuleintritt gekümmert haben und die nicht in Betreuungseinrichtungen abgeschoben wurden, sind in der Schule viel angenehmer.
Aber das dürfen wir ja nicht sagen….“


Linke und Bürgerliche tun das Gleiche aus verschiedenen Beweggründen heraus:

Unserer Meinung nach überschätzen die öffentlichen Stellen den Wert der frühkindlichen Bildung bei weitem.
Die Linken tun das aus ideologischen Gründen, während die bürgerlichen Parteien wie die ÖVP in der Verstaatlichung der Kinderbetreuung einen Gewinn für die Wirtschaft! sehen.
Etwas pathetisch ausgedrückt:
"Die glückliche Kindheit wird auf dem Altar der Wirtschaft geopfert."


Deutsch lernen im Gratiskindergarten – Mißerfolg ist vorprogrammiert.

Der Gratiskindergarten wird unter anderem ja auch damit begründet,
daß die Migrantenkinder dort spielerisch deutsch lernen können.
Wenn aber dort mehrere Kinder mit der gleichen Muttersprache sind, werden die miteinander reden und kaum mehr deutsch reden.
Das spielt sich in unserem Kindergarten in Grünburg bereits so ab.
Und in der Volksschule in Grünburg haben wir derzeit schon knapp über die Hälfte Türkenkinder in der 1 Klasse! Und das am Land – nicht in Wels oder Linz!

Und die FPÖ braucht nur genüßlich auf das Scheitern des Gratiskindergartens hinsichtlich Spracherwerbs zu warten.
Da können wir doch vorbauen und selber schon jetzt die richtigen Maßnahmen setzen.

Und ein Vorschlag aus unserem Freundeskreis war eben dieser:
Jene Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen und zwar so,
daß die Kinder nachweislich gut betreut werden und dabei auch deutsch lernen,
erhalten dafür 380,-- Euro monatlich
und das ist die Hälfte der Kosten, die jetzt für den Gratiskindergarten anfallen!

Bitte nützen Sie diese Möglichkeit, bevor die FPÖ das vorschlägt!


Bitte bedienen Sie sich der Informationen in meiner Seite im Internet,
die ich für mich persönlich und für die Freunde kinderreicher Familien betreibe.


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PostPosted: 22.05.2010, 17:33 
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Location: Österreich/Austria
Gesendet: Samstag, 13. Februar 2010 19:20

Betreff: Gratiskindergarten OÖ_Spracherwerb: Mißerfolg vorprogrammiert_unsere Vorschläge




Sehr geehrter Herr Landesrat!



Unser Freundeskreis wartet auf eine Antwort:

Werden Sie unsere Vorschläge
- gleichzeitig sparen und nachhaltig etwas für die Integration und für echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung tun
ernst nehmen und entsprechende Taten setzen?

Wir freuen uns im Interesse einer guten Entwicklung für unsere Kinder auf eine positive Antwort.



Freundliche Grüße
Alois Wolfmayr, 4593 Grünburg, Leonsteiner Str. 61
für die Freunde kinderreicher Familien

============================================================================

Im Auftrag von LR.Stockinger@ooe.gv.at
Gesendet: Donnerstag, 18. Februar 2010 11:17


Betreff: Gratiskindergarten


Sehr geehrter Herr Wolfmayr!


Wie ich in meinem letzten E-Mail bereits festgehalten habe, gibt es abgesehen vom verpflichtenden letzten Kindergartenjahr eine Wahlmöglichkeit für die Familien, ob sie ihre Kinder zu Hause betreuen und erziehen möchten oder ob ein Kind den Kindergarten besucht.
Es ist ein Glück für einen Menschen, in eine intakte Familie hineingeboren zu sein und die Begleitung von Eltern zu verspüren. Leider ist dies aber heute nicht mehr selbstverständlich. Deshalb ist für viele Kinder die engagierte Arbeit frühpädagogischer Einrichtungen, die Chance eines Heranreifens und Entwickelns zu erleben, das in der eigenen Familie nicht möglich ist, sehr wichtig.
Die Betreuung in Kinderbetreuungseinrichtungen gerade in den Brennpunkten unserer Gesellschaft ist deswegen von großer Bedeutung, diese fördern auch die sprachlichen und motorischen Fähigkeiten sowie soziales Verhalten unter Gleichaltrigen.

Als zuständiger Referent für die sozialpädagogischen Jugendwohnheime des Landes in den letzten Jahren weiß ich auch sehr gut, wie teuer der Gesellschaft letztlich die "Reparatur" misslungenen Aufwachsens kommt. Es ist also klar, dass der Gesellschaft die Qualität der Kinderbetreuung und der Elementarbildung besonders am Herzen liegen muss. Klar ist aber auch, dass Kinderbetreuungsrichtungen die Erziehungsaufgaben der Eltern nicht ersetzen können.

Ihren Vorschlag betreffend der Betreuung und Deutschunterricht zu Hause habe ich mehreren Experten weitergeleitet, die diesen derzeit prüfen.



Mit besten Grüßen
Landesrat
Dr. Josef Stockinger
Landhausplatz 1, 4021 Linz
Tel: (0732) 7720-11110
Fax: (0732) 7720-11793
mailto:<lr.stockinger@ooe.gv.at>
www.josef-stockinger.at


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PostPosted: 22.05.2010, 17:37 
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Antwort am 24. Feb. 2010:


Sehr geehrter Herr Landesrat Stockinger!



Es freut uns, daß Sie unseren Vorschlag an Experten zur Prüfung weitergeleitet haben.
Wir nehmen einmal an, daß es wirklich eine ernsthafte Prüfung wird und sind auf das Ergebnis gespannt.
Wir werden in angemessener Frist nachfragen.

Bitte bedenken Sie bei allem das gesunde Prinzip der Subsidiarität!
Uns scheint das auch von der ÖVP in den letzten Jahren zunehmend aufgegeben zu werden.

Weiters bitten wir zu bedenken, daß durch die großzügige Förderung der institutionellen Kinderbetreuung die Wahlfreiheit für Mütter in Wahrheit eingeschränkt wird.

Bitte lesen Sie dazu, wie wir schon in einem früheren Schreiben bemerkt haben,
die Untersuchung des Otto-Wolff-Instituts!


============================================================0

21. Mai 2010 - weitere Bitte um Antwort an Hrn. Landesrat Stockinger:


Sehr geehrter Herr Landesrat Stockinger!



Die Experten sollten inzwischen (seit Februar 2010) ihre Prüfung wohl durchgeführt haben.
Was ist dabei herausgekommen?

Aus den Medien haben wir ja schon erfahren, daß z.B. vom Landeshauptmann der Stmk. an eine Wiedereinführung von Kindergartengebühren gedacht wird, allerdings nur für sogenannte „Reiche“.
Es besteht damit die Gefahr, daß wieder der Mittelstand zahlen muß, sofern er Kinder aufzieht.

Dagegen würden wir mit unserem Vorschlag 2 Ziele erreichen:
1. Die Kosten für die Kinderbetreuung sinken für die zuhause betreuten Kinder um 50%!
2. Die Migranten werden alles tun (und zwar auf eigene Kosten), daß ihre Kinder schnellstmöglich deutsch lernen.
Damit machen sie ganz freiwillig einen wichtigen Schritt zur Integration.


Wir warten noch auf die Antwort der Experten.



Freundliche Grüße
Alois Wolfmayr, 4593 Grünburg, Leonsteiner Str. 61
für die Freunde kinderreicher Familien

alois@wolfmayr.org; http://www.wolfmayr.org; http://schreibfreiheit.eu






Freundliche Grüße
Alois Wolfmayr, 4593 Grünburg, Leonsteiner Str. 61
für die Freunde kinderreicher Familien

alois@wolfmayr.org; http://www.wolfmayr.org


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Gesendet: Mittwoch, 26. Mai 2010 09:52
An: alois@wolfmayr.org
Betreff: AW: Gratiskindergarten-Warten auf die Prüfung durch Experten_Subsidiarität und Wahlfreiheit gefährdet..._Erinnerung


Sehr geehrter Herr Wolfmayr!

Danke für Ihre Nachfrage. An einer Wiedereinführung von Kindergartengebühren ist in Oberösterreich nicht gedacht. Der Kindergarten ist heute als elementare Bildungseinrichtung anerkannt, seine Sinnhaftigkeit steht außer Streit.

Im Bereich der Betreuung von Kindern unter 30 Monaten und bei der Nachmittagsbetreuung in den Schülerhorten bleiben allerdings die Elternbeiträge in vollem Umfang aufrecht.
Ihrer Idee entsprechend, hat das Land die familien- und kinderfördernden Maßnahmen verbessert. Um das Wahlrecht auch finanziell fair umzusetzen, erhalten jetzt alle Eltern die ihre Kinder zu Hause betreuen, ein erhöhtes Landeskindergeld. Damit wird den selbstbetreuenden Eltern exakt jener Betrag vergütet, den das Land bei der Einführung des elternbeitragsfreien Kindergartens für die Gebührenfreistellung aufwendet. Damit soll auch die Leistung der betreuenden Eltern nochmals Anerkennung finden.

Diese Gleichstellung war auch ein wichtiges Anliegen von Familienreferent Franz Hiesl und wurde in Wertschätzung für jene Eltern umgesetzt, die ihre Kinder nicht vom ersten Tag an in den Kindergarten schicken oder als arbeitende Alleinerzieher schicken müssen.



Mit besten Grüßen
Landesrat
Dr. Josef Stockinger
Landhausplatz 1, 4021 Linz
Tel: (0732) 7720-11110
Fax: (0732) 7720-11793
mailto:<lr.stockinger@ooe.gv.at>
http://www.josef-stockinger.at


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PostPosted: 05.06.2010, 07:28 
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Gratiskindergarten_Wahlfreiheit_Integration
Ihr Schreiben vom 26. Mai 2010





Sehr geehrter Herr Landesrat Stockinger!


Danke für Ihre Antwort vom 26. 5. 2010; es ist bereits die dritte in unserem Gespräch.
Wir schätzen Ihre Bürgernähe und das Ernstnehmen unseres Anliegens.
Wir bedauern Ihren Abgang aus der Politik.

Allerdings haben Sie unser Anliegen etwas mißverstanden.
Es geht uns nicht um die Wiedereinführung von Kindergartengebühren.
Nein, wir wollten der oberösterreichischen Landesregierung
und hier vor allem der ÖVP helfen,
- einerseits Kosten zu sparen,
- anderseits die Integration von Ausländern voranzutreiben.
Die FPÖ hat übrigens unser Anliegen sehr gut verstanden,
wie deren Antworten auf unsere Aussendungen zeigen.

Sie sehen die Wahlfreiheit als gegeben an, wenn die
öffentliche Hand 100% der Kosten für den Kindergarten übernimmt,
die Eltern dagegen mit 10% davon abgespeist werden?
Natürlich ist das besser als das Ziel der Linken (SPÖ und Grüne):
die totale Verstaatlichung der Kinderbetreuung.
Aber gerecht ist das nicht, und der Wahlfreiheit entspricht das auch nicht.
Wie uns scheint, haben Sie die Untersuchung des Otto-Wolff-Instituts
(Wahlfreiheit durch subventionierte Krippenplätze?) nicht gelesen.


ÖVP in der Populismusfalle
Die ÖVP hat ja im Landtagswahlkampf 2009 der SPÖ
den Leckerbissen Gratiskindergarten weggeschnappt.
Sie ist damit voll in die Populismusfalle gestiegen.
Das Eintreten der ÖVP für die Verstaatlichung der Kinder -
genau wie die Linken von SPÖ und Grünen -
hat uns schwer enttäuscht.
Kinderfremdbetreuung war ein Anliegen sowohl von
Kommunisten als auch Nationalsozialisten!
Und heute stehen unsere Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie,
wie auch eine Studie der AK im Auftrag des Wifo wieder zeigt.

Die ÖVP in Oberösterreich muß ihr Wahlversprechen natürlich einlösen.
Nun haben wir einen Ausweg gefunden und vorgeschlagen,
wie Sie in unseren ersten Schreiben nachlesen können.


Wir wollen echte Wahlfreiheit zwischen Kinderbetreuung zuhause
und (ganztägiger) Kinderbetreuung in öffentlichen Einrichtungen,
die übrigens sehr teuer ist, wie Sie bestimmt wissen.
Es gibt mindestens ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt!
Wenn wir unsere Kinder selber betreuen, tun wir nicht nur für sie etwas Gutes,
nebenbei erbringt eine Mutter eine gewaltige wirtschaftliche Leistung
wie eine amerikanische Lohnstudie vom Mai 2006 zeigt:
Vollzeitmutter leistet 100.000 Euro/Jahr!
Wir haben das an einem Beispiel für Österreich durchgerechnet:
Eine Mutter schenkt dem Staat 671.000 Euro!


Und nicht zu vergessen – der Generationenvertrag:
Vor allem die kinderreichen Familien erbringen die Leistung
für alle Kinderlosen: sie ziehen deren Beitragszahler auf.
Ein unerhörter Skandal ist es, wenn eine Mutter von 9 Kindern;
deren Kinder brav für die Pensionen anderer einzahlen,
selber nichts davon bekommt. Da muß sich etwas ändern.
Frauen bekommen 40% weniger Pension - auch die Lösung dieses Problems
kann nur unter Berücksichtigung der aufgezogenen Kinder gelingen.
Aber wir wissen – das ist Angelegenheit der Bundesregierung.


Bildungsvorteil durch (frühestmögliche) Fremdbetreuung?
Der (manipulativ behauptete) Bildungsvorteil schmilzt sehr schnell dahin,
je kleiner die Kinder sind. Das zeigen viele Studien von Fachleuten.
Mutterliebe macht Kinder stark für das Leben.
Glückliche Kinder sind kein Zufall.
Ganztägige Fremdbetreuung von Babys = seelischer Schaden.
Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!
Day nursery may harm under-3s, say child experts
Mother figure is vital for a child
Schweden_Kindertagesstätten zerstören eine Nation


Wir Eltern wissen selber, was für unsere Kinder am besten ist.
und die Mütter sind heute deutlich selbstbewußter geworden.
Sie durchschauen das um Kinderkrippen aufgebaute Lügen-Szenario.
Die Mütter wollen ihre Kinder wenigstens in den ersten Lebensjahren
selber betreuen, wie eine Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern beweist.


Zuletzt – unser Hauptziel: Kinder an die erste Stelle setzen!
Für unsere Kinder wollen wir das Beste_für Körper und Seele!
Mütter leisten Großartiges - das muß höher geschätzt werden!
Kinder sind auch für Väter eine unschätzbare Bereicherung!


Wir wollen glückliche Kinder!


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