Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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Kinderbetreuungsgeld - Varianten mit Tendenz


5 Varianten des Kinderbetreuungsgeldes

Die Absicht des Bundesministeriums für Wirtschaft mit dem Staatssekretariat für Familien ist vor allem:


- bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie (gemeint ist Kinder haben und gleichzeitig voll im Berufsleben stehen)
- mehr Geld für Mütter, die vor dem Kind ein hohes Einkommen hatten

Die Tendenz bei den jetzt 5 Varianten ist eindeutig:

Je weniger Zeit die Eltern mit dem Kind verbringen,
desto mehr Geld gibt es vom Staat.



Als Nebenwirkungen werden in Kauf genommen (oder vielleicht sogar beabsichtigt):

:arrow: Der Druck auf Mütter wächst, vor dem Kind in Vollzeit außer Haus zu arbeiten.
Das 1. Kind muß daher ganztags von fremden Leuten betreut werden, damit die Mama für das 2. Kind das volle Geld bekommt.

:arrow: Je später ein Kind kommt, desto höher das Einkommen, desto höher auch das Kindergeld.
Daher wird der Druck steigen, Kinder nicht zu früh kommen zu lassen, möglicherweise sogar abzutreiben.

:arrow: Die Verstaatlichung der Kinder wird einen weiteren Schritt vorangetrieben.
Und dabei wissen wir: ganztägige Fremdbetreuung von Babys schadet ihnen.
Daran ändern auch Propaganda–Studie zu Krippenkindern nichts.
Da hilft auch der Hinweis auf das angebliche Vorzeigeland Schweden nicht. Leider viel zu wenig bekannt sind die schlimmen Auswirkungen von über 25 Jahren extremer "Babys-weg-von-der-Mama-Politik":
eine Nation wird zerstört.

:arrow: Das Prinzip der SPÖ und anderer Linksparteien "jedes Kind ist gleich viel wert" wird grob missachtet. Für die ÖVP verständlich, denn die Kinder der Reichen sollen ja besser gefördert werden bzw. vom hohen Einkommen ihrer Eltern auch mehr spüren. Aber da wäre ein Steuerfreibetrag wirksamer - vor allem auch mit Langzeitwirkung, denn Kinder brauchen ja später noch mehr Geld als im Säuglingsalter.
Aber die Linken wollen eben alles tun, um die Kinder so früh wie möglich staatlich zu erziehen. Hier zeigt sich überdeutlich:
Kinder befinden sich im Zangenangriff von Linken und Industrie.

:arrow: Und die wichtigste Frage wurde nicht gestellt: Was brauchen die Kinder - was tut ihnen gut?



Siehe auch weiterführende Beiträge, die über folgende Hinweise (Links) zu erreichen sind:

Kinder brauchen mehr Hilfe - und vor allem Zeit

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Verstaatlichung der Kinder

ÖVP/Marek/Staat kauft Kinder_Industrie + Linke Hand in Hand

Die klassische Familie - praktisch, billig und gut

Die ungeliebte, unverzichtbare Familie

21. Mai 2007 - Vollzeitmutter leistet 100.000 Euro/Jahr

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Kinderbetreuung privat/öffentlich_ein Kostenvergleich


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