Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 21.11.2012, 00:43 
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Dipl.Päd. Brigitte Pfandl, Nov. 2012 - Kurzfassung

So groß das Verdienst des Feminismus und der Frauenpolitik um die Gleichberechtigung der einst rechtlich und wirtschaftlich dem Mann unterstellten Frau zu werten ist: Die Zeit ist reif für ein neues Frauenbild:
Ein Frauenbild, das neben Ausbildung und Berufstätigkeit den Fokus auch auf die Wertschätzung der Mutterrolle richtet und Kinder nicht länger weitestgehend aus der Familie auslagert, sondern integriert.

In einer Zeit, in der Kinder, aber auch Mütter, Familien und die ganze Gesellschaft an europaweit steigender Mutter- und Elternlosigkeit leiden und psychische Probleme, Orientierungslosigkeit, Verhaltens- bis hin zu schwersten Persönlichkeitsstörungen zunehmen, kann es nur eine gemeinsame Anstrengung hin zu mehr Familie geben.

Derzeit ist die - zu Recht als Armutsfalle und Karrierehindernis angeprangerte - Teilzeit die einzige Möglichkeit, Beruf und Familie wirklich vereinbaren zu können. Frauen wählen deshalb zu einem so großen Prozentsatz Teilzeit, weil sie auch für ihre Familie da sein wollen, andererseits, weil in Zeiten überhöhter Lebensführungskosten die Familie das Geld des meist besser verdienenden Partners dringend braucht.

Die Lösung liegt in der Wertschätzung der Familienarbeit als Arbeit durch ein auf die Pension angerechnetes Erziehungsgehalt, das anteilsmäßig den – durch die Teilzeit entstehenden – Verdienst- und Pensionsentgang ausgleicht (gilt auch für Väter!).

Zb. bei 50% Erwerbslohn: plus 50% Erziehungsgehalt = 100% Gehalt. (Je größer das Kind, desto größer kann auch wieder der Anteil der Erwerbsarbeit werden, siehe Berufswiedereinstiegsmodell nach Karenz www.österreichischehausfrauenunion.at.)

Da Erziehen generell keine einfache Sache ist und das Wissen um und die Motivation für die richtige Pflege und Erziehung eines Kindes zum Teil verloren gegangen sind, sollten Eltern als Voraussetzung für ein Erziehungsgehalt schon ab der Schwangerschaft verpflichtende Elternbildungsseminare besuchen. Ebenso wichtig wären bei Bedarf auch professionelle Elternbegleitung bzw. Elterntherapie.

Die für den Staat teuerste und für ein Kind schlechteste Lösung ist die -
womöglich ganztägige - Abgabe schon von Babys und Kleinstkindern
in eine Krabbelstube, denn so ein kleines Windelpaket braucht die
individuelle Zuwendung seiner Mutter/Eltern und gehört in der
wichtigsten und empfindlichsten Phase seiner Entwicklung in die Familie,
oder ersatzweise in die Familie einer liebevollen, gut ausgebildeten
Tagesmutter, deren verantwortungsvoller Beruf finanziell
aufgewertet werden sollte.


Gut verwurzelt muss sein, was aufrecht wachsen soll! Gut verwurzelt in der Familie, denn Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung – je kleiner, je mehr – die berühmten 3 „Z“: Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung (Pestalozzi), und das 4. „Z“: ein Zuhause! In der UNO-Kinderrechtskonvention steht, dass jedes Kind der Welt das Recht auf Betreuung durch seine Eltern hat!

Der Staat hat für das Wohl seiner Bürger zu sorgen. So steht es in der Verfassung. Das Geld – unser aller Geld – ist da, und es ist gut investiert, denn Kinder sind das größte Potential jeder Gesellschaft und es unverzichtbar, optimal für ihr Wohl und ihre bestmögliche Entwicklung zu sorgen.

Für ein l(i)ebenswertes Leben und eine gute rot-weiß-rote Zukunft!

Dipl.Päd. Brigitte Pfandl, 8842 Katsch/Mur 139, am 18.Nov.2012
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HINWEISE

Mutterbindung beim Kleinkind erhöht die Bildungsfähigkeit

Der Feminismus ist frauenfeindlich.

Mütter und Kinder: Das Volk denkt anders als die Regierung!

Mütterstudie des MMM zeigt, was Mütter wirklich wollen….
Wird eine Frau Mutter, so ändern sich die Prioritäten massiv – 9 von 10 Frauen möchten ihre Zeit nutzen, um persönlich für ihre Kinder da zu sein.

Die Österreichische Hausfrauen Union
wurde 1956 von Frau Bundesrat Edda Egger gegründet
und ist die einzige Familienorganisation in Österreich,
die explizit die ideelle und ökonomische Anerkennung der Arbeit der Mutter in der Familie fordert.
Image

ICF – Initiative Christliche Familie
Die Jugendlichen haben das Recht, von Erwachsenen Ideale vermittelt zu bekommen, nicht nur Skeptizismus und Zynismus!

Leonore.at
selbstbewußt weiblich - neue Frauen braucht das Land - gegen frauenverachtende Frauenpolitik

Familiennetzwerk Deutschland, Frau Dr. Steuer

Frau 2000plus - Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend - der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Christa Meves - ein Leben für die Familien

Tatsachen und Forschungen zu Familienfragen

Pflegegeld für Kinder - gleiches Recht für alle

Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern

Kinder als Geschenk - und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Gegen die Verstaatlichung der Kinder

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw......
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Vollständige Fassung:

Nestwärme durch Fernwärme: Quo vadis, Familienpolitik?


„Mehr Frauen im Job gefordert“, „Karenz und Teilzeit als Armutsfalle“ und „Nach wie vor wenige Frauen in Führungspositionen“: Das gebetsmühlenartig wiederholte Credo (plus dementsprechende Ausführungen) einer wenig familienfreundlichen wirtschaftspolitischen Ideologie, zu lesen erst am 15. Oktober dieses Jahres im ORF-Internetportal.
Aha, Papa und Mama also 6 Tage den ganzen Tag im Job, die Kinder verbringen ihre Tage ab dem Babyalter in je verschiedenen ganztägigen staatlichen Betreuungseinrichtungen, und die Familie kommt fast nur noch zum Schlafengehen zusammen.

Ich möchte nun diesem familiären Worst-case-Szenario
die Zukunftsvision einer neuen Frauen- und Familienpolitik
entgegenhalten, die der Selbstverwirklichung der Frau im
Beruf und in der Mutterschaft Rechnung trägt und sich ein
sinnerfülltes Familienleben zum Ziel setzt.


Das wäre eine Familienpolitik, die das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellt, und davon ausgeht, dass Kinder ein Zuhause brauchen.

Eine Familienpolitik, die die Erwerbstätigkeit und die Arbeit in der Familie als gleichwertig ansieht, die Rahmenbedingungen schafft, dass ein Elternteil durch Reduktion der Erwerbstätigkeit genug Zeit und Energie für die wichtige und wertvolle Arbeit in der Familie hat und die den dadurch entstehenden Verdienstentgang durch ein anteilig ausgezahltes und voll auf die Pension angerechnetes Erziehungsgehalt ausgleicht.

Eine Familienpolitik, die Eltern durch verpflichtende Elternbildungskurse schon in der Schwangerschaft optimal auf ihre wichtige Aufgabe vorbereitet, denn die Zeiten haben sich geändert und das Wissen um die Pflege und Erziehung der Kinder ist zum Teil verloren gegangen. Die in diesen Kursen sehr hellhörig darauf achtet, ob Eltern vielleicht eine professionelle Elternbegleitung oder Therapie brauchen, um diese verantwortungsvolle Arbeit gut zu bewältigen.

Eine Familienpolitik, die der ganzen Gesellschaft vermittelt, dass es nichts Schöneres, Wertvolleres und Wichtigeres als Mutterschaft und Elternschaft geben kann, und dass die gute Entwicklung unserer Kinder als Garant für eine gute Zukunft unserer Gesellschaft höchste Priorität haben muss.

Die es nicht zulässt, dass schon Babys und Kleinkinder aus der sicheren Geborgenheit der Familie hinausfallen, sondern die es Müttern erlaubt, finanziell abgesichert ganz für ihre Kinder da zu sein, und dabei durch Fortbildungsangebote den Anschluss an den Beruf zu wahren. Die in der Fremdbetreuung zuerst auf die familiäre Betreuung durch Tagesmütter setzt und diese verantwortungsvolle Tätigkeit finanziell aufwertet.
Eine echte, gute, nachhaltige und intelligente Frauen- und Familienpolitik eben.

So sehr wir dem Feminismus und der Frauenpolitik vergangener Jahrzehnte die Gleichberechtigung der Frau in einer männerdominierten Gesellschaft, in der die Frau rechtlich und wirtschaftlich vollkommen vom Mann abhängig war, verdanken, und so wertvoll dies für uns Frauen und die ganze Gesellschaft ist, beides hat einen furchtbaren Schönheitsfehler:
Mutterschaft und Kinder wurden und werden als Problem bewertet und abgewertet.


Die aktuelle Familienpolitik ist eine Frauenpolitik, die ihren Fokus in feministischer Tradition ausschließlich auf die völlige Gleichstellung der Frau in der Arbeitswelt richtet, daher den Frauen ihre diesem Ziel im Weg stehenden Kinder durch Auslagerung aus der Familie und ganztägige staatliche Betreuung und Erziehung abnehmen will, und sie ist in Zeiten einer neoliberalen, deregulierten Finanz- und Marktwirtschaft, in der Umwelt, Tier und Mensch einer global destruktiven Wachstums- und Maximalprofitideologie untergeordnet werden, auch eine Wirtschaftspolitik, der daran liegt, dass Frauen nach der unumgänglichen Zwangspause durchs Kinderkriegen der Wirtschaft als großteils billige Arbeitskräfte schnellstmöglichst wieder zur Verfügung stehen, familienfeindliche Arbeitszeiten und Besteuerung inklusive.

Die Zeit ist reif für ein neues Frauen- und Familienbild:
Und keine Macht der Welt kann eine Idee aufhalten, deren Zeit gekommen ist.
Familienpolitik neu achtet darauf, dass
:arrow: eine Familie zusammen leben und sich entwickeln kann,
:arrow: Eltern die einzigartige und wunderbare Entwicklung ihrer Kinder selbst miterleben und mitgestalten können und wieder elterliche Gelassenheit und Geduld jeden kindlichen Entwicklungsschritt begleiten,
:arrow: Eltern nicht nur ihre Gene, sondern auch ihre Werte weitergeben können,
:arrow: Eltern und Kinder voneinander lernen und aneinander wachsen können,
:arrow: intensive Beziehung und damit Erziehung stattfinden kann,
:arrow: Liebe, Vertrauen und Herzensbildung wachsen können,
:arrow: traditionelle Werte und Fähigkeiten weitergegeben werden können,
:arrow: Beziehungs- Gesprächs- Feierkultur, gute Umgangsformen, Streitkultur erlernt werden kann, Kinder ihr ganzes Potential entwickeln können,
:arrow: eine nachhaltige, ökologische, ökonomische Lebensweise gelebt werden kann,
:arrow: neben der Erwerbsarbeit ein erfülltes Familienleben mit einem echten Zuhause gelebt werden kann und die Familie spürt und weiß:
Wir sind einzigartig, wir gehören fest zusammen und (unter)stützen einander – ein Leben lang!

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Die aktuelle Familienpolitik ist eine Familienverhinderungspolitik - mit verheerenden Folgen für Kind und Familie und Gesellschaft!

Ganz furchtbar und naturwidrig ist der Plan, bereits Babys und Kleinstkinder aus der schützenden Geborgenheit der Familie zu nehmen. Die kleinen Windelpakete womöglich ganztägig dem messbar tagsüber ansteigenden Stress in einer Kita auszusetzen, der Abwesenheit der vertrauten Bezugsperson, der Lärmbelastung, dem Konkurrenzdruck, wechselnden Betreuerinnen, dient nicht dem Wohl und der guten Entwicklung der Kinder, sondern ist eine Vergewaltigung der kindlichen Natur und der kleinen Kinderseelen.
Neurologen, Bindungsforscher, Hormonforscher, Erziehungswissenschaftler, Kinder- und Jugendpsychologen etc. warnen ausdrücklich vor den möglichen Folgen: vor mangelnder psychischer Stabilität im späteren Leben und emotionaler Verarmung mit geringerer Frustrationstoleranz und erhöhter Gewaltbereitschaft.
Krippenbetreuung also erst, wenn die Eltern ihr Kind für reif halten, und am besten nur stundenweise.

Wir brauchen uns nur in Kindergärten und Schulen umzuschauen, was die in ganz Europa grassierende Mutter- und Elternlosigkeit mit unseren Kindern anrichtet: Um sich greifende Hyperaktivität und ständig steigende Verkaufszahlen von Ruhigstellungsmedikamenten, eine immer größer werdende Zahl von Kindern mit Konzentrationsschwächen, psychischen Störungen, Verhaltensstörungen, gesteigerter Aggressivität, starker Anstieg der Suchtproblematik bei Jugendlichen, die Unfähigkeit vieler, sich in die Arbeitswelt einzubringen, eine gute Partnerschaft einzugehen, usw.

Die gesellschaftlichen Folgen der Entfremdung von Eltern und Kind sind für unsere Nation und Kultur bereits existenzbedrohend:
Eine viel zu niedrige, ständig sinkende Geburtenrate,
parallel dazu steigende Abtreibungszahlen,
eine extrem hohe Anzahl an Scheidungen und Trennungen,
eine heranwachsende Generation von jungen Menschen, die ihr menschliches und intellektuelles Potential nicht oder nur mangelhaft entwickelt hat –
:arrow: keine Nation der Welt kann sich eine derartige Vergeudung menschlicher Ressourcen leisten.

Laut Uno-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind auf der Welt das Recht, von seinen Eltern betreut zu werden. Umgekehrt haben alle Eltern das Recht und die Pflicht, ihr Kind zu betreuen und zu erziehen!
Der Staat, der unser Geld verwaltet, hat für das Wohl seiner Bürger zu sorgen, so steht es in der Verfassung!
Es ist unerträglich, mit welcher Arroganz und Impertinenz uns Politik und Wirtschaft bis auf den heutigen Tag eine lebenswidrige Ideologie und Lebensweise aufzwingen.

„Gut verwurzelt muss sein, was aufrecht wachsen soll.“
Oder nach Goethe: „Geben wir unseren Kindern Wurzeln, damit ihnen später Flügel wachsen können.“
Nestwärme per Fernwärme funktioniert nicht.

Denn nur mit der ausreichenden emotionalen Einbindung in die Familie können sich unsere Kinder zu selbst- und verantwortungsbewussten Staatsbürgern entwickeln, die fähig und bereit sind, die enormen Herausforderungen und Probleme unserer globalisierten Welt anzunehmen und zu bewältigen.
Und davon wird auch abhängen, ob es unseren erwachsenen Kindern einmal ein Bedürfnis sein wird, sich einstmals unser, ihrer alt gewordenen Eltern, liebevoll anzunehmen, und ob es in unserer Sterbestunde die Hand unserer Kinder sein wird, die unsere hält, oder – wenn überhaupt - eine fremde Hand.

Brigitte Pfandl, Katsch/Mur, am 8. Nov. 2012

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HINWEISE

Glückliche Kinder sind kein Zufall

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw......

Birgit Kelle, Argumente für das Betreuungsgeld, gloria.tv am 15.2.2014


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