Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 18.12.2006, 00:37 
In der Kremstaler Rundschau habe ich folgenden Leserbrief von Frau Martha Gosch gefunden:

Seht Kinder als Geschenk!
(zum Artikel "Windeltreff für unter 2-Jährige")

Es macht mich sehr betroffen zu sehen, wie sehr sich viele Menschen bemühen, für immer jüngere Kinder Betreuungseinrichtungen zu schaffen. Sie setzen sehr viel Energie und Hirnschmalz dafür ein, den Kindern ihr natürliches Umfels so bald sie möglich vorzuenthalten.
Dabei ist für ein gesundes und stabiles Heranwachsen eines Kindes die Geobrgenheit und Sicherheit, die sie in der Familie haben, das Wichtigste.

Jede Mutter bekommt doch derzeit für zweieinhalb Jahre Kinderbetreuungsgeld. Wenn man bedenkt, wieviel eine Betreuung außerhalb der Familie kostet, dazu noch die Fahrtkosten und eventuell Berufsbekleidung etc. rechnet, dann kann es nicht am Finanziellen liegen, warum so viele Mütter sehr bald wieder arbeiten wollen - auch nicht bei Alleinerzieherinnen.
Woran dann?
Vielleicht am Druck der Gesellschaft?
Als "Nur-Hausfrau-und-Mutter" muß man schon eine starke Überzeugung haben, um sich nicht wertlos zu fühlen in dieser von Materialismus und Konsum geprägten Geesellschaft.

:!: Liebe Mütter und Hausfrauen:
ein herzliches Dankeschön für euren Einsatz in der Familie, eure Zeit, Liebe und Nervenstärke für euere Kinder! Ihr schafft damit die Basis für liebende Erwachsene, die duch ihr sicheres, geborgenes Heranwachsen auch die Kraft mitbringen, im Berufsleben leistungsstark und engagiert zu sein. Spätestens dann wird euer Einsatz auch für die Wirtschaft wertvoll sein.
Oder wollt ihr einfach nur manchmal Abstand gewinnen un hin und wieder rauskommen? In diesem Fall gibt es viele Gruppierungen und Vereine, die sich über eure Hilfe freuen würden.
Also finde ich es sehr unpassend in der letzten Ausgabe der Rundschau zu lesen:
"Es sieht sehr gut aus. Viele Leute würden eine solche Krabbelstube in Anspruch nehmen."

Bitte, liebe Maturanten sowie Frau Brandl:
:!: Setzt eure Energie doch für das Projekt "Geborgen in der Familie - mindestens vier Jahre" ein und helft mit, daß alle Mütter die Möglichkeit haben, sich entsprechend ihren Kindern zu widmen. Ihr leistet damit bestimmt einen besseren Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft.

Bitte liebe Eltern:
:!: Seht euer Kinder als Geschenk und genießt die Zeit des Heranwachsens, auch wenn es manchmal schwierig ist. Sie werden es euch danken!


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PostPosted: 18.12.2006, 00:42 
Wir sind Mütter aus verschiednen Berufssparten, sind jedoch seit der Geburt unserer Kinder zuhause als Familienfrauen tätig und das nicht nur für ein bis zwei Jahre, sondern bis ins Hauptschulalter hinein. Die positiven Rückmeldungen einiger unserer mittlerweile erwachsenen Kinder bestätigt uns, daß der Beruf „Hausfrau und Mutter“ die richtige Entscheidung war.

Wir erziehen unsere Kinder so, daß sie das natürliche Urvertrauen in uns als konstante Bezugspersonen spüren dürfen, dieses wachsen und reifen kann. Wir sind keine „Heimchen am Herd“ – wir haben freie Zeiteinteilung und sehen es als wertvolle Aufgabe an, u.a. unsere heimischen Produkte aus dem eigenen Garten und unserer Region auf den Tisch zu bringen. Wir wollen unseren Kindern ein gesundes, stabiles Heranwachsen in ihrem natürlichen Umfeld ermöglichen. Kinder sind ca. ab dem 4. Lebensjahr gruppenfähig, wie sehr müssen sich die Kleinen vom 1. bis 3. Lebensjahr in Betreuungseinrichtungen wie Krabbelstuben etc. abmühen; sie vermissen den Kontakt zur Mutter, müssen sich an verschiedene Bezugspersonen gewöhnen und sind dem natürlichen Umfeld entrissen.

Wir wollen Euch Mütter ermutigen und stärken, das Heranwachsens der Kleinen zu genießen, ihnen gesunde Wege ins Leben zu ermöglichen und eine stabile Psyche zu fördern.

:!: Außerdem sind wir „Mütter zuhause“ sehr wohl eine tragende Säule für Gesellschaft und Wirtschaft und das mit Überzeugung!


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PostPosted: 18.12.2006, 00:46 
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Und dann sollten wir die Kosten bedenken:

Ein Platz in einer Krabbelstube kostet ca. 1.500,-- Euro je Kind und Monat!

:!: Besser wäre es, dieses Geld den Müttern selber in die Hand zu geben. Sie können ihrem Kind besser geben, was es wirklich braucht!

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PostPosted: 19.12.2006, 00:01 
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Tolle Aktion in England:
Es haben sich 8 international bekannte Bindungsexperten (England, Australien, Amerika) zusammen getan und in England einen offenen Brief an Zeitungen geschrieben, in dem sie die Ganztagsbetreuung in England bezichtigen mitverantwortlich für die Zunahme der mentalen Probleme (wie Gewalt, Depression, Suizid,…) der englischen Jugendlichen zu sein.

Ohne Bindung an die Mutter geht es nicht
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jh ... w_21102006
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jh ... ery121.xml

Das Geld soll in England wieder in Familien fließen, denn die staatliche Erziehung hat versagt – dort muß man den Eltern erst wieder das Erziehen beibringen, während hier in Deutschland (in Österreich wird es wohl noch besser sein) mehr als 2/3 Eltern erziehungsfähig sind, es sich jedoch nicht leisten können mit nur einem Gehalt auszukommen. Wir brauchten hier nur die Entwicklung zu stoppen, während in England nun Milliarden investiert werden müssen, um zurückzurudern.

Sir Richard Bowlby, Präsident des Centre of Mental Health in London, ist der Sohn von John Bowlby, dem Pionier der Bindungsforschung.

Auch werden die Ganztagsschulen, die zu frühe Einschulung als weitere Verursacher hingestellt. Es gibt einen offenen Brief von 110 Experten verschiedener Fachrichtungen, die das Bildungssystem anklagen
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jh ... unk112.xml , http://www.telegraph.co.uk/news/main.jh ... ory603.xml , http://www.telegraph.co.uk/news/main.jh ... junk12.xml

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PostPosted: 26.12.2006, 13:03 
Frau U.P., Leserbrief in der Kronenzeitung:

Die Arbeiterkammer stellt es als schlecht hin, wenn Mütter länger bei ihren Kindern zuhause bleiben und anschließend Teilzeit arbeiten gehen, um sich auch weiterhin um den Nachwuchs kümmern zu können.

Ich finde das nicht in Ordnung, ganz im Gegenteil: Eigentlich sollten wir uns freuen, daß die Mütter die Möglichkeit in Anspruch nehmen (können), 2,5 Jahre nicht arbeiten gehen zu müssen.

Das Kinderbetreuungsgeld dürfte also ein voller Erfolg sein, weil ja laut den veröffentlichten Zahlen offensichtlich der Wunsch besteht, länger zuhause zu bleiben und nicht wie früher schon wieder nach einem Jahr voll im Berufsleben zu stehen.

Ich jedenfalls genieße die Zeit mit meinem Sohn und habe kein Problem, nach den zwei Jahren Teilzeitarbeit anzunehmen, so es möglich ist, und mich in der verbleibenden Zeit auch weiterhin intensiv um mein Kind zu kümmern.


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PostPosted: 30.12.2006, 18:33 
Hier gefunden:
http://www.telegraph.co.uk/news/main.jh ... ery121.xml

Mother figure is vital for a child
By Ben Fenton
He concludes that group day care is unlikely to provide appropriate surroundings for the very young and that, if left in the charge of a group of strangers, with frequent changes of carers, children experience prolonged levels of stress comparable with being lost on a beach.

Some studies suggest that this leads to chronic production of cortisol, the so-called stress hormone, which research indicates may affect the development of the brain in very young children and inhibit their ability to forge relationships and communicate effectively with adults..........

Übersetzung:
Mutter ist lebensnotwendig für ein Kind - von Ben Fenton
Tagesbetreuung von sehr kleinen Kindern ist nicht in der Lage, eine angemessene Umgebung für sie herzustellen. Wenn sie in sich in einer Gruppe von Fremden aufhalten mit häufigem Wechsel von Betreuern, erleben Kinder für längere Zeit erhöhten Streß - vergleichbar mit dem Gefühl, verloren und einsam an einem Strand zu sein.

Einige Studien haben herausgefunden, daß dies zu einer chronischen Produktion von Cortisol führt, des sogenannten Streßhormons. Forschungen legen nahe, daß dies die Entwicklung des Gehirns der Kleinkinder beeinflussen und ihre Fähigkeit, Beziehungen zu knüpfen und richtig mit Erwachsenen zu kommunizieren, behindern kann........


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PostPosted: 25.02.2007, 17:17 
SN (Salzburger Nachrichten) vom 7. Februar:

"Ich glaube, dass man Kinderbetreuung als zentralen Bestandteil der Familienleistungen sehen muss. Deshalb kann ich mir auch vorstellen, dass es einen Wert hat - und da geht es auch um die Kranken- und Pensionsversicherung - wenn jemand sein Kind selbst betreut."


Frage der SN: Da Sie das Thema schon ansprechen: Es ist nicht zu leugnen, dass die Rolle der Hausfrau und Mutter immer mehr unter Druck kommt. Halten Sie das für eine gute Entwicklung?

Kdolsky: Nein, ich will jede Diskriminierung weg haben, denn das Managen einer Familie ist so schwierig wie vieles andere. Und man darf ja nicht vergessen, dass die sogenannten Nur-Hausfrauen die ganze Nachbarschaftshilfe machen, in der Hospizbewegung arbeiten, und und und.
Alles ehrenamtlich!


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PostPosted: 02.03.2007, 21:32 
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Von Weihbischof Andreas Laun - gefunden in http://kath.net/detail.php?id=16096

„Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Leben“: Für diese Alternative spricht sich der Salzburger Weihbischof Andreas Laun in einem Kommentar aus.

Salzburg (http://www.kath.net) Die Ministerinnen in Deutschland und Österreich sind sich derzeit einig: Kinderkrippen müssen her, viele, viele, damit die Frauen arbeiten gehen können. Ihre Kinder, so heißt es, werden von professionellen Kräften inzwischen betreut. Dagegen steht der Hausverstand der breiten Mehrheit: Die besten „Profis“ für Babys sind ihre Mütter.

Und die Fachleute bestätigen das, unter anderem angesichts der modernen Gehirnforschung. Nur die Politikerinnen wiederholen unermüdlich: Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Beruf muss sein, damit die wertvolle Arbeitskraft der Frau der Industrie nicht verloren geht. Es geht nicht um das Kindeswohl, es geht also um die Wirtschaft.

Gegenfrage: Warum nicht die Alternative: „Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Leben“ glücklicher Kinder mit glücklichen Müttern in gesunden Familien?


weiterlesen bei kath.net - Glückliche Kinder/glückliche Mütter in gesunden Familien

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Last edited by alwis on 29.11.2007, 03:51, edited 2 times in total.

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 Post subject: Kinder selbst betreuen!
PostPosted: 31.03.2007, 21:24 
Leserbrief in der Kremstaler Rundschau v. 29. März 2007, M. E.

.. möchte ich alle Mütter und Väter ermutigen, ihre Kinder selbst zu betreuen und zu erziehen.

Ich selbst bin zur Erziehung und Betreuung unserer Kinder 14 Jahre zuahuse gewesen, ehe ich wieder in den Beruf eingestiegen bin. Wenn jetzt sogar behauptet wird, dass die Betreuung von Kindern außer Haus durch das dortige Personal besser sei als die Betreuung durch die eigene Mutter, weil dieses ja "pädagogisch ausgebildet" ist, dann wird doch hoffentlich den meisten von uns klar, dass wir bereits in eine sehr falsche Richtung unterwegs sind.
Da müssen wir Mütter wahrscheinlich auch bald die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes abgeben, weil dazu ohnedies ausgebildetes Personal besser berufen ist!

Jedenfalls dürfen sich Mütter, die zuhause bleiben und ihre Kinder selber erziehen, in Zeiten wie diesen nicht diskriminieren lassen, weil doch auch außer Streit steht, dass dadurch ein riesengroßer Beitrag zum guten Funktionieren unserer Gesellschaft geleistet wird.

Bereits Paul Kimberger, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft, hat davor gewarnt, dass ein sogenannter Erziehungsnotstand bzw. ein Erziehungsvakuum entsteht, weil heute viele Kinder nicht mehr erzogen werden - unter anderem deshalb, weil viele Eltern wegen ihrer Berufstätigkeit nicht in der Lage sind. Psychische Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen nehmen bereits extrem zu!

Unbezahlbar wertvoll ist die Arbeit, welche diese Mütter, die ihre Kinder selber betreuen und erziehen, für uns alle tun. Lassen wir uns nichts von der sogenannten "Gesellschaft" aufzwingen, wo wir doch spüren, dass wir richtig handeln!


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PostPosted: 14.04.2007, 22:12 
Von "HASP" - Beitrag am 22.3.07 in http://community.zukunft.at/forums/thread/2637.aspx

Hallo, ich möchte hier an dieser Stelle mal für eine sehr wenig beachtete Gruppe in unserer Gesellschaft eine Lanze brechen - obwohl männlich und nicht, da zeitlich durch den Beruf bedingt, als stark tragende Stütze im Haushalt tätig.
Leider konnte ich (da kurzfristig verhindert) nicht in die Südstadt kommen um mitzudiskutieren - daher darf ich hier dieses mir wichtige Thema aufgreifen und hoffe so auch noch gehört zu werden.

Meiner Meinung nach wird die simple Hausfrauentätigkeit extrem und sträflich unterbewertet - am Beispiel von meiner besseren Hälfte (wortwörtlich gemeint) möchte ich gerne so manchen hochbezahlten, angesehen Spezialisten gleich welcher beruflichen Prägung auch immer, sehen - bin mir sicher all diese Wunderwuzzis schaffen es nicht in der Familie 3 Kinder, die vernünftige Ernährung, die Schulbildung und Erziehung der Kinder, die ganze Raumkosmetikg sowie Kleiderreinigung, das Einkaufgs- sowie das Terminmanagment, die Krankenschwester und die Taxiunternehmerin, die Geliebte und Partnerin und ich weiß nicht was sonst noch alles unter einen Hut zu bringen und dabei auch noch einigermaßen glücklich und zufrieden zu sein - ich persönlich komme nicht umhin diesen Einsatz mehr als wie nur zu bewundern, zu achten und zu respektieren aber auch hochzuhalten und auch zu versuchen soweit wie möglich eine Hilfe zu sein.

Daher fordere ich hier EIN GROSSES BEKENNTNISS zu unseren traditionellen Familienbild inklusive allen modernen Abarten sowie, um eben genau das Problem der Kindererziehung und Wertevermittlung besser in den Griff zu bekommen, eine grundlegende soziale Absicherung von Hausfrauen welche eben "NUR" Hausfrau sind.
Wenn wir uns in diesem Land eine (komisch) soziale Grundsicherung leisten wollen (können)? für vielfach wahrlich nicht tragende Stützen der Gesellschaft ist mehr als nur gerecht, mehr als nur notwendig, mehr als nur anerkennend, der Hausfrau als wirklich mitragende und mitprägende Säule unserer Gesellschaft ebenso diese Grundsicherung inklusive sozialrechtlicher Absicherung zuzugestehen.

Nochmals in klaren Worten - wenn wir eine Grundsicherung bekommen dann zuallererst für unsere traditionelle Hausfrau - dann erst für all das andere Gesocks welches keinesfalls Werte in unserem Sinne vermittelt oder an der Gesellschaft mitträgt. Mit ist schon klar, diese Aussage und Meinung passt nicht mehr in das "moderne" Zeitgeistgefühl und Karrieredenken aber das Fundament unserer Zukunft sind unsere Kinder und wer erzieht und prägt diese am meisten?

Daher ist auch aus staatspolitischer Sicht eine Investiton in genau diese traditionelle Lebensart mehr als nur notwendig und gerechtfertigt - und nochmals - ich bin kein altmodischer Mensch, aber ich sehe an meinen eigenen Kindern, wie notwendig genau diese Nestwärme und Liebe ist.
Kein Hort der Welt und auch keine Tagesmutter oder Leihoma kann genau das vermitteln.

PS - der Begriff Hausfrau kann hier selbstverständlich auch als Hausmann verstanden werden - wichtig ist der eine fixe Familienmanager und Ansprechpartner im trauten Heim und wichtig ist die Langfristigkeit eines solchen Vorhabens sowie die Vermittlung unserer gesellschaftlichen traditionellen Werte in unsere Zukunft hinüber.

Ansonsten sind WIR bald entwurzelt und heimatlos und kennen und achten unsere Herkunft und Identität wie so viele Mitmeschen leider auch gar nicht mehr.
Wenn ich an manch so wichtige gesellschaftspolitische Diskussion denke, kommt mir, mit Verlaub, das Kotzen - einige Themen von Minderheiten und NGO's sind für die breite Masse viel weniger wichtig als eben diese Themen in den Medien präsent sind - Beispiel Homosexualität und Gleichgeschlechtlichenehe.
Meine Meinung dazu - jeder soll so tun wie er / sie glaubt und ein Testament reicht völlig, um rechtliche Dinge klarzustellen - dafür ist die Beschäftigung eines ganzen Parlaments mit allen nachfolgenden Arbeiten zu wertvoll, und einige andere Beispiele mehr...................!).

Mir ist schon klar daß ich jetzt in eine Ecke gestellt werde, wo ich eigentlich nicht hingehöre, aber ich erlaube mir auch zu fragen, ob wir in all den traditonell geprägten Jahre so schlecht gefahren sind?


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PostPosted: 15.04.2007, 07:32 
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Kinder sind beides - eine Last und eine Quelle großen und tief empfundenen Glücks.

1. Eine Last sind sie jedenfalls materiell, dann auch zeitlich. Eltern können über ihre Zeit nicht mehr frei verfügen. "Freizeit" im Sinne von "Zeit nur für mich allein" gibt es kaum mehr.

2. Kinder sind eine Quelle tiefsten Glücks:
Wenn ich am Abend unsere schlafenden Kinder anschaue; wenn ich heimkomme und die Kleinen springen mir entgegen und rufen "Papa, Papa"; wenn wir bei Tisch zusammensitzen, miteinander Mahlzeit halten, alles Mögliche besprechen und auch viel Lustiges miteinander erleben, dann sind Kinder eine Quelle tiefsten Glücks.

Es kommt eben drauf an, was jeder will. Und wir wollten eben Kinder haben. Ich könnte mir persönlich ein Leben ohne Kinder nicht mehr vorstellen.
Ohne Kinder würde es mir einiges schwerer fallen, meinem Leben einen Sinn zu geben.

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PostPosted: 01.11.2007, 20:12 
Familienbesteuerung und Frauen- Erwerbsbeteiligung
Gastkommentar in den OÖN v. 29. 10. 07



Sehr geehrter Herr Winter-Ebmer!


Woraus schließen Sie, dass die Frauen an den Herd zurückgedrängt werden?
Halten Sie die Frauen nicht für fähig, selber zu entscheiden?

Es wird immer von Gleichberechtigung geredet, tatsächlich aber wird die urweibliche Lebensform, nämlich das Aufziehen der eigenen Kinder, ständig diskriminierend schlecht gemacht.

Die ständigen Seitenhiebe auf Vollzeitmütter können Sie sich sparen. Ich lehne es ab, meine Kinder in Fremdbetreuung zu geben, um für die Wirtschaft eine billige Arbeitskraft zu sein. Ich wurde auch nicht an den Herd gedrängt, ich bin freiwillig und gerne dort.
So wie mein Mann und ich nehmen viele Eltern finanzielle Einschränkungen auf sich, um ihren Kindern wenigstens einige Jahre Nestwärme zu geben.

Kann ein reiches Land wie Österreich es sich wirklich nicht leisten, diese Menschen finanziell zu unterstützen? Wenn beide Elternteile sich für das Berufsleben (außer Haus) entscheiden, wird schließlich auch viel Geld locker gemacht für Krabbelstuben, Ganztagskindergärten und Horte.

Sollten aufgrund des Familiensplittings tatsächlich einige Frauen (z.T. oder ganz) auf das Erwerbsleben verzichten, so beweist das doch nur, dass diese Frauen aus finanzieller Not außerhäuslich gearbeitet haben. Die aus Liebe zu ihrem Beruf arbeiten gehen, werden sich von keinem Besteuerungssystem davon abhalten lassen.

Die Frauenarbeitsquote ließe sich auch und besser durch eine höhere Wertschätzung der Frauen über 40 und eine konsequente Einbindung von Schulabgängern in das Arbeitsleben erhöhen.

Warum vergleichen Sie finanziell gut gestellte Familien mit Familien mit geringem Einkommen? Die Menschen vergleichen sich doch nur innerhalb ihrer eigenen Gesellschaftsschicht!
Vergleichen müssten Sie daher reiche Personen mit Kindern mit reichen ohne Kinder! Welcher Schicht man auch angehört – die Kinderlosen steigen finanziell immer besser aus als die Kinderreichen.

Man möchte zwar mehr Frauen in Spitzenpositionen bringen, hält uns aber gleichzeitig für zu blöd, Entscheidungen unser eigenes Leben betreffend richtig zu treffen.
Ständig versucht man uns durch einseitige finanzielle Förderung (bzw. Steuerungsmaßnahmen) (Kinderbetreuungsstätten!) in eine bestimmte Richtung zu zwingen bzw. zumindest zu nötigen.


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PostPosted: 16.01.2008, 07:15 
Leserbrief in der Presse, Wien, 23. 10. 2007 von Dr. Gerti Winhofer, 7210 Mattersburg

Zum Beitrag "Keine Kinder in Eltern-Lokalen! von Rainer Nowak, 20. 10. 07:

Als Ärztin und Mutter von drei Kindern habe ich die zunehmende Anti-Kinder-Haltung über Jahre verfolgt. Trotz bester Kontrazeptiva steigen die jährlichen Abtreibungen, meist bezahlt vom sozialen maroden Kassensystem.
Kinder werden exakt der Lebensplanung angpaßt. Klappt es dann nicht, muß die IVF her, medizinich sofort alles machbar sein. Kinder werden dann oft zum Ersatz des eigenen Nicht-Erreichten mißbraucht, müssen vom perfekten sauberen Outfit, dem Elternwunsch entsprechender Ausbildung - unabhängig von Begabung und eigenen Vorstellungen - heute in umzäunten Fitnessparcours statt in unbeschwerter Natur - dem Wunschbild der Eltern entsprechen.

Dem narzißtischen Zeitalter entsprechend ist auch die Haltung der Erwachsenen gegenüber Kindern in Lokalen, als Wohnungsnachbarn, ja sogar in der Familie.

Kinder sind der wichtigste Part unserer Gesellschaft, die Zukunft der Evolution, und werden hoffentlich auch willig und fähig sein, die vielen Pensionen und Pflegegelder in Zukunft zu zahlen.
Vielleicht sollten die Medien den über Jahrzehnte verwähnten Landsleuten mehr internationale Vergleiche und Kinder als Freude und Lebenssinn aufzeigen, statt die politisch über Jahrzehnte geschürte Neidere und Nörgelei weiter zu fördern.

:!: Es gibt doch trotz aller Verantwortung und Mühe keine größere Freude im Leben, als das Heranwachsen der Kinder zu erleben.


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