Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 27.02.2009, 19:54 
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Freundeskreis kinderreicher Familien



Grünburg am 27. Februar 2009



Wahlfreiheit "Familie oder Beruf" für mündige Bürgerinnen


Sehr geehrte Damen und Herren Nationalräte!


Wir Freunde kinderreicher Familien sehen die Wahlfreiheit etwas anders,
als sie derzeit in der öffentlichen Diskussion dargestellt wird.
Wir wollen die Freiheit haben zwischen Familie oder Beruf zu wählen.
Dazu brauchen wir die nötigen finanziellen Mittel,
und zwar nur einen Teil jener Mittel,
die derzeit für institutionelle Kinderbetreuung in Krabbelstuben und Kindergärten bereitgestellt wird.

Das Geld, das die öffentliche Hand derzeit dafür aufwendet, könnte sparsamer und wesentlich effektiver eingesetzt werden,
wenn es als Kinderbetreuungsscheck den Müttern direkt gegeben würde.
Diese sollten als mündige Bürgerinnen entscheiden, wie sie die Mittel optimal für sich und ihr Kind einsetzen.

Wir sind überzeugt:
Mindestens 95% der Mütter würden den Kinderbetreuungsscheck als mündige Bürgerinnen
sehr verantwortungsbewußt im Sinne ihrer Kinder einsetzen.
Damit wäre eine deutliche Aufwertung der Mütter und eine Stärkung ihres Selbstbewußtseins verbunden.
Die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen würde sich z.T. schließen.
Die Stressresistenz unserer Kinder könnte mit mehr Mama und Papa in den ersten entscheidenden Lebensjahren aufgebaut werden,
wie eine britische Untersuchung (Ben Fenton) überzeugend dargestellt hat.
Siehe dazu auch die Untersuchung des Australiers Steven Biddulph "day care is bad for babies!"

Übrigens hat sich jüngst auch das EU-Parlament für die Anerkennung der Haus- und Pflegearbeit ausgesprochen!


Bitte lesen Sie möglichst unvoreingenommen die
Untersuchung des Otto-Wolff-Instituts!

oder bei MEDRUM: Öffentliche Betreuung kontra elterliche Erziehung!

oder DIE FREIE WELT Politik schafft die Hausfrau ab - wie im Sozialismus!


Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung: Wunsch und Realität, Die Presse am 6.7.2011
Nur ein Betreuungsbudget erlaubt Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung
Siegfried Stresing, 12. Nov. 2013

Wir Hausfrauen sind keine Opfer
Die Realität zeigt, dass sich viele Frauen die „bürgerlichen Ideale“ wünschen, doch von unserer Politik dazu gedrängt werden, sich in das System einzufügen welches nicht dem Weg des Herzens entspricht.... eine 26-jährige Ingenieurin schreibt zu Muttersein, Abhängigkeit, eigene Entscheidungen etc.

______________________________________________________

Weitere Hinweise:

Ich will alles, aber nicht gleichzeitig, kath.net 8.3.2014

Frauentag - Muttertag auf schreibfreiheit.eu

FAZ 1.3.2014, Vereinbarkeit ist eine Lüge
Kinder und Karriere zusammen gibt es nicht. Trotzdem glauben wir an die Illusion.


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PostPosted: 28.02.2009, 11:23 
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das war sachlich, kurz und bündig in's Schwarze getroffen


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PostPosted: 08.06.2009, 06:28 
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Immer wieder wird gefordert, den Müttern nicht direkt Geld zu geben,
sondern die Frauen dadurch zu "fördern", indem man ihnen die Kinder (fast zum Nulltarif) abnimmt,
indem die Krabbelstuben und Kindergärten - gegen teures Geld - weiter ausgebaut werden.

Was ich bei der ganzen Debatte nicht verstehe:

:?: Warum überlassen wir die Entscheidung darüber nicht den Frauen?
:?: Sind Frauen nicht mündige Bürgerinnen?
:?: Sind Frauen nicht fähig, mit Geld richtig umzugehen?
:?: Halten Politiker Frauen für unfähig, eigene Entscheidungen zu treffen?

:arrow: Daher:
Geben wir doch den Frauen Pflegegeld für die Betreuungsarbeit an ihren Kindern:
Stufe 7 für die Babys und dann absteigend je nach Alter.
Und mit diesem Geld treten die Frauen am Betreuungsmarkt als selbstbewußte Käufer auf,
wenn sie für ihre Kinder Fremdbetreuung brauchen:

- bei der Oma,
- bei der Freundin,
- bei der Tagesmutter
- in der Krabbelstube.

Aber es gibt offensichtlich bis hin zu Staatssekretärin Marek noch immer genügend Frauen und Männer, die den Müttern nicht zutrauen, mit Geld richtig umgehen zu können.
Sonst wäre die Ablehnung von Direktunterstützung für Mütter nicht zu verstehen.

Vielleicht treten Frau Marek und andere Politikerinnen auch deswegen so verächtlich gegen Hausmütter auf,
weil es ihnen nicht gelungen ist, einen ganze Familie aufzubauen?

Aber persönliches Schicksal sollte nicht das politische Handeln bestimmen!


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