Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 22.03.2009, 22:10 
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Joined: 28.08.2006, 08:49
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Laut einer Werbeseite der ÖVP in der Sonntagsrundschau OÖ vom 22. März 09
begrüßen 72% die Einführung des Gratiskindergartens.
Dagegen sagen 60% nein zum Gratis-Mittagessen in den Gratis-Kindergärten.


Begründung:
Das kostenlose Mittagessen wäre auch ungerecht gegenüber jenen, die zuhause für ihre Kinder kochen.

Mit genau derselben Begründung lehnen wir den Gratis-Kindergarten ab:
Er ist ungerecht gegenüber jenen, die ihre Kinder zuhause betreuen.

Unser Vorschlag:
Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen,
sollten dafür eine angemessene finanzielle Anerkennung erhalten.
Familienarbeit ist in Wahrheit ein Beruf!
Eine finanzielle Anerkennung allemal billiger als die sündteuren Krabbelstuben und Kindergärten.


Damit könnte das Land OÖ Geld sparen,
denn diese Anerkennung könnte jedenfalls unter den Kosten für einen Kindergartenplatz liegen
(das sind mindestens 500,-- Euro je Kind und Monat).
Außerdem würde das die Wertschätzung der elterlichen Erziehungsarbeit deutlich und spürbar unterstreichen.

Übrigens wird der Gratis-Kindergarten so teuer werden,
und ein Vielfaches davon werden die Gratis-Krabbelstuben kosten,
daß sich die öffentliche Hand das gar nicht leisten können wird.
Es wird dann entsprechende Einschränkungen geben
(kein Geld für private Kindergärten,
kein Geld für Tagesmütter)
und dann auch Kostensenkungen durch Erhöhung der Kinderzahl je Gruppe.
Damit einhergehend ein enormer Qualitätsverlust und Massenbetreuung wie im ehemals kommunistischen Ostblock.
Und wir wissen, zu welchem gesellschaftlichen Desaster das geführt hat:
Aus Kindern ohne Liebe werden Erwachsene voller Hass!


Die Tendenz scheint eindeutig zu sein:
:arrow: Kindergarten als Ergänzung zur Betreuung zuhause.
____ :arrow: Gratiskindergarten.
________ :arrow: Kindergartenpflicht.

:arrow: Krabbelstuben (Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren) als (sehr teure) Möglichkeit.
____ :arrow: Krabbelstuben als Soll (EU-Empfehlung 33%, dann wohl auch mehr).
________ :arrow: Krabbelstuben als Pflicht.
________ Vielleicht sogar einmal - wie damals im Ostblock - vom Kreißsaal in die Fabrik? Haben wir das wirklich nötig?

Und das alles unter Mißachtung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse, die nachweisen.
Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich,
vor allem, wenn sie ganztägig geschieht.
Die Stressresistenz wird durch die Entmutterung gesenkt!
Beruf & Familie gleichzeitig bedeutet seelischen Schaden für die Kinder!
Oder wer es englisch haben möchte:
We need time for Parenting, because raising children is a full-time job! Full Time Mothers - a child's need - a mother's right!

Auch Lehrer bestätigen immer wieder:
Kinder, die in den ersten Lebensjahren in Ruhe und Sicherheit bei der Mama zuhause aufwachsen durften,
haben in der Schule uneinholbare Vorteile und machen kaum disziplinäre Schwierigkeiten im Vergleich zu Kindern, die das Glück einer guten Kinderstube nicht hatten.
Freilich - auch in sogenannten "normalen" Familien gibt es schlimme Fehler.
Entscheidend scheint zu sein:
Gelingt es, die Beziehung zum Kind von Anfang an gut zu pflegen, altersgemäß zu entfalten und bis zum Erwachsenenalter zu aufrecht zu erhalten?
Wir brauchen die Herzen unserer Kinder!

Was können wir tun?
:arrow: Wir sehen Kinder als Bereicherung unseres Lebens und werden unser persönliches Glück durch mangelhafte Anerkennung oder Gegenwind aus der Politik nicht stören lassen.
:arrow: Mütter und Väter,wehrt euch um eure Kinder, laßt Euch nicht einreden, andere könnten sie besser betreuen!
:arrow: An erster Stelle steht das Kind!
:arrow: Wehrt Euch gegen die Verstaatlichung der Kinder!
:arrow: Lest einmal aufmerksam die ÖHU – Familienoffensive der verdienstvollen Frau Dr. Herta Herglotz!
:arrow: Familie ist doch in Wahrheit ein Beruf!
:arrow: Mütter und Väter,wehrt euch um eure Kinder!
:arrow: Seht Kinder als Geschenk, ein neues Selbstbewußtsein der Mütter ist angebracht!
:arrow: Unsere Kinder bereiten wir auf das Leben am besten in guten Familien vor. Die Elternschulung - das Elternkolleg von Christa Meves gibt Hilfe dazu.


Mehr zum Thema - und Verwandtes - hier:

Kindergarten gratis, aber nicht kostenlos

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen
Eltern wissen, was für ihre Kinder am besten ist
Wahlfreiheit durch einheitliches Betreuungsgeld
Verstaatlichung der Kinder
Familie = Beruf
Pflegegeld für Kinder - gleiches Recht für alle
Kleinkind bei Mama & Papa - Tagesmutter o. Krabbelstube
Kinder als Geschenk - und neues Selbstbewußtsein der Mütter
Verstaatlichung der Erziehung – Ein Gewinn für die Wirtschaft?
Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern
Seltsame Allianz gegen Kinder: SPÖ-Grüne-Industrie
Bill Clinton, Early Childhood Development and Learning
Berufstätige Mütter sind ein politischer Fehler, OÖN 7.2.01
Durchbruch in der Hirnforschung - die amerikanische Wende

Die Christen - Leben.Werte.Zukunft
Familientrends - Pressespiegel
Dr. Herta Herglotz
Christa Meves


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PostPosted: 12.07.2009, 21:30 
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Joined: 28.08.2006, 08:49
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Von: Alois Wolfmayr [mailto:alois@wolfmayr.org] An: viktor.sigl@ooe.gv.at
Betreff: Gratiskindergarten - eine indirekte Benachteiligung der Eigenbetreuer



Sehr geehrter Herr Landesrat Sigl!

In Anzeigen wirbt die ÖVP landauf landab für den Gratiskindergarten als großartige Errungenschaft und Hilfe für alle Familien.
Gleichzeitig lehnt die ÖVP in ebensolchen Anzeigen das Gratismittagessen ab, weil es eine indirekte Benachteiligung jener Eltern sei, die für ihre Kinder zuhause kochen.

Genau dasselbe gilt auch für den Gratiskindergarten:
Er ist eine indirekte Benachteiligung jener Eltern, die ihre Kinder selber betreuen!

Es sei denn, die öffentliche Hand gibt für Eigenbetreuung einen gleichwertigen Betrag her.
Tut sie aber leider nicht.

Das ist auch der Grund, warum viele meiner Freunde mit der ÖVP nicht mehr einverstanden sind.
Da können sie ja gleich SPÖ oder die Grünen wählen.

Die neue Partei Die Christen
schlägt ein Müttergehalt vor.
Ich finde das großartig!
Das sichert echte Wahlfreiheit!

Das hebt das Selbstbewußtsein der Mütter

Das ist echte Frauenförderung!
Das kann einen Teil der Einkommensschere effektiv schließen!


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