Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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Pro-Life-Information am 16. Jänner 2008

www.jugend-fuer-das-leben.at

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1) Erfolgreiches Schulvorträge-Jahr 2007. Norbert Rauscher, Vorsitzender von Jugend für das Leben, zieht Bilanz
2) Kardinal Schönborn: Endlich Bewegung in Richtung flankierender Maßnahmen
3) Deutschland: Evangelische Bischöfe im Streit wegen Embryonenschutz
4) Stammzellen: Angeblicher „Durchbruch“ eher ein Marketing-Gag zweier Firmen. Keinerlei therapeutische Relevanz. Pressemitteilung von Hubert Hüppe, MdB
5) Moratorium zur Abtreibung: Unterstützung aus Indien und Korea
6) Kurz und bündig: Das PLI - Telegramm
7) TERMINE & SERVICE

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1) Erfolgreiches Schulvorträge-Jahr 2007. Norbert Rauscher, Vorsitzender von Jugend für das Leben, zieht Bilanz

Linz (14.01.2008, JfdL-md). Norbert Rauscher, Vorsitzender von Jugend für das Leben, zieht Bilanz über das Schulvorträge-Jahr 2007: „Im vergangenen Jahr konnten wir wieder vielen Jugendlichen das Unrecht der Abtreibung, das Wunder des Lebens und seine Schützenswürdigkeit nahe bringen.“ Zudem wurden die Schulvorträge von Jugend für das Leben durch das Schulamt der Diözese Graz-Seckau positiv bewertet. Norbert Rauscher begrüßt diese Feststellung und betont: „Die Lehrer und Lehrerinnen waren immer von unserem Vortrag begeistert und haben uns oftmals auch in eine andere ihrer Klassen eingeladen. Auch die Schüler und Schülerinnen bewerteten unsere Schulvorträge in den ausgeteilten Feedback-Bögen sehr positiv. Etwa 90% der Jugendlichen stufen die Vorträge als „sehr interessant“ oder „interessant“ ein; das ergab die Auswertung von insgesamt 1.109 Rückmeldungen, die zwischen 1999 und 2005 im Raum Wien abgegeben wurden.

Stellungnahme des Schulamtes der Diözese Graz-Seckau

Das Schulamt der Diözese Graz-Seckau formulierte nach der Prüfung des Schulvortrags folgende positive abschließende Stellungnahme: Es ist „Anliegen des Religionsunterrichts […], Informationen zum Schutz von Ungeborenen zu geben […]. Auftritte von Lebensschutzgruppen unter Wahrung der schulrechtlichen und unterrichtsbezogenen Rahmenbedingungen [sind] wünschenswert. Jene Lehrer und Lehrerinnen, in deren Stunden Mitglieder der Gruppe Jugend für das Leben eingeladen waren, berichteten positiv.“

Arbeitsauftrag an Jugend für das Leben

Für Norbert Rauscher ist diese Stellungnahme ein klarer Arbeitsauftrag an Jugend für das Leben: „Nach dieser Stärkung unserer Arbeit werden wir mit vollem Elan unseren Auftrag weiter erfüllen. So haben wir seit Schulbeginn schon zu mehreren hundert Jugendlichen in Schulen und Firmgruppen gesprochen.

Permanente Aktualisierung des Vortrags

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jugendvereins haben viel Energie aufgewandt, um die Präsentation „Abtreibung. Fakten, Folgen, Alternativen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu halten. Norbert Rauscher erklärt: „Die Schüler und Schülerinnen werden vollständig über die Materie informiert und es haben sich schon junge Frauen bei uns bedankt, die aufgrund unserer Informationen Ja zu ihrem Kind gesagt haben und sehr glücklich sind.“

Gute Qualität der Jugend-für-das-Leben-Infomaterialen

Immer wieder fragen Lehrer und Lehrerinnen bei Jugend für das Leben wegen Materialen zum Thema Abtreibung sowie Sexualität und Liebe an. Auch Schüler und Schülerinnen verwenden aus eigener Intention die Materialien des Jugendvereins für Referate oder Fachbereichsarbeiten. Norbert Rauscher dazu: „Die häufige Nachfrage nach unseren Infomaterialen ist eine Bestätigung unserer Arbeit und ein bedeutungsvolles Qualitätsmerkmal.“

Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=551

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2) Kardinal Schönborn: Endlich Bewegung in Richtung flankierender Maßnahmen

Kardinal Christoph Schönborn begrüßt den Vorstoß von VP-Justizsprecher Heribert Donnerbauer in Sachen Beratung vor einer möglichen Abtreibung. Jede Abtreibung ist eine zu viel, denn es geht immer um ein Menschenleben, so der Wiener Erzbischof.

Wien (14.01.2008, stephansdom.at) Der Ausbau der Beratung rund um die Abtreibung und die Einführung einer Bedenkzeit seien ausdrücklich zu begrüßen, sagte Kardinal Christoph Schönborn am Montag, 14. Jänner 2008: Es ist sehr erfreulich, dass sich endlich etwas bei der Umsetzung der versprochenen 'flankierenden Maßnahmen' zu bewegen scheint, so der Wiener Erzbischof im Gespräch mit „Kathpress.

Jede Abtreibung ist eine zu viel

Schon die Vorschläge im Perspektivenpapier der ÖVP hätten erfreuliche Ansätze gezeigt, betonte der Kardinal. Der Vorstoß von VP-Justizsprecher Heribert Donnerbauer hinsichtlich eines Ausbaus der Beratung vor einer Abtreibung und der Einführung einer Bedenkzeit sei ein weiteres positives Signal: Jede Abtreibung ist eine zu viel - und zwar nicht deshalb, weil damit das Pensions- und Sozialsystem gefährdet wird, sondern deshalb, weil es dabei um einen Menschen geht, der getötet wird, so Kardinal Schönborn.

Beratung braucht seriöses Zeitfenster

Jede Maßnahme für eine kinderfreundlichere Gesellschaft sei zu begrüßen. Sei es eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein verantwortungsvollerer Umgang mit Sexualität oder eine finanzielle Unterstützung von schwangeren Frauen und ihren Kindern, stellte der Wiener Erzbischof fest, der am Freitag, 11. Jänner 2008, die Bürgerinitiative der Aktion Leben Mit Kindern in die Zukunft! unterzeichnet hat. Keine der Positivmaßnahmen könnte aber eine Abtreibung verhindern, wenn die Frau in der Entscheidungssituation nichts davon wisse, betonte der Kardinal. Gerade deswegen seien Information und Beratung so wichtig. Entscheidend sei dabei nicht so sehr eine Verpflichtung zur Beratung, sondern dass für die Beratung gesetzlich ein seriöses Zeitfenster eingeräumt wird. Die Forderung nach einer Bedenkzeit sei daher keine Hürde, sondern ein Schutz für Frauen, in Ruhe Information und Beratung beziehen zu können.

Angebot bekannter machen

Aus den Beratungsstellen sei bekannt, dass Frauen oft aus einer Drucksituation heraus eine Abtreibung erwägen. Es gebe aber auch immer wieder Frauen, die berichten, dass sie den Schritt zur Abtreibung nicht gesetzt hätten, wenn sie vom Unterstützungsangebot gewusst oder auch nur jemanden gefunden hätten, der sich mit ihnen auf ihr Kind freut. Deswegen seien kinderfreundliche Maßnahmen zwar immer zu begrüßen, sie müssten aber auch den Frauen in der konkreten Entscheidungssituation bekannt gemacht werden. Dies sei daher auch eine der Hauptforderungen der Bürgerinitiative der Aktion Leben.

http://stephanscom.at/news/0/articles/2 ... 14/a14055/

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3) Deutschland: Evangelische Bischöfe im Streit wegen Embryonenschutz

Frankfurt (11.01.2008, Frankfurter Rundschau/Wolfgang Wagner). In der evangelischen Kirche formiert sich Widerstand gegen den Kurs des Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber in der Stammzell-Debatte. Der Bischof plädiert dafür, die strikten Regeln zur Forschung an embryonalen Stammzellen zu lockern - worauf Forscher dringen. Huber steht in dem ethisch hoch umstrittenen Thema damit auch im Widerspruch zur Position der katholischen Kirche, was das Verhältnis der Konfessionen seit geraumer Zeit belastet.

Nun haben sich gleich zwei evangelische Bischöfe gegen Huber gestellt. Bayerns Landesbischof Johannes Friedrich, zugleich leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), forderte, der Embryonenschutz müsse ohne jede Einschränkung aufrecht erhalten werden. Eine wissenschaftliche Forschung mit Embryonen sei Tötung menschlichen Lebens und ethisch nicht zu verantworten. Auch der Ökumene-Beauftragte der VELKD, Bischof Friedrich Weber, vertrat diese Ansicht und wurde deutlich: Wir haben hier keinen Streit zwischen zwei Konfessionen, denn Bischof Huber beschreibt keine für die ganze evangelische Kirche verbindliche Sichtweise, sagte er der Kölnischen Rundschau.

Der Streit ist auch deshalb interessant, weil Beobachter meinen, dass der Vorstoß Hubers in dieser Frage den Schwenk der CDU vorbereitet habe. Im derzeitigen deutschen Embryonenschutzgesetz ist festgelegt, dass nur mit Stammzellen geforscht werden darf, die vor dem 1. Januar 2002 im Ausland gewonnen wurden. So soll verhindert werden, dass ein Anreiz entsteht, weitere menschliche Embryonen zu vernichten. Huber hatte vor gut einem Jahr bei einem Spitzentreffen mit den Christdemokraten signalisiert, er könne mit einer Verschiebung dieses Stichtags leben. Die Katholiken standen mit ihrer ablehnenden Haltung plötzlich alleine.

Beim CDU-Parteitag in Hannover Ende 2007 hatte eine Mehrheit dann dafür votiert, eine Lockerung des Embryonenschutzes zu ermöglichen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, strikter Gegner einer Gesetzesänderung, bewertet es als nicht gerade hilfreich für den Embryonenschutz, dass Huber sich in dieser Art eingeschaltet habe. Zumindest erleichterte es in der CDU die Haltung, sich doch bitte nicht bischöflicher als die Kirche anzustellen.

Huber selbst nimmt inzwischen die CDU und allen voran die katholische Forschungsministerin Annette Schavan gegen Kritik katholischer Bischöfe in Schutz. Genau dies dürfte seine beiden Amtsbrüder veranlasst haben, klarzustellen, dass Huber nicht für die ganze Kirche spricht.

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4) Stammzellen: Angeblicher „Durchbruch“ eher ein Marketing-Gag zweier Firmen. Keinerlei therapeutische Relevanz. Pressemitteilung von Hubert Hüppe, MdB

Berlin (11.01.2008, Hubert Hüppe). Zum angeblichen Durchbruch ethisch unbedenklicher Stammzellforschung der umstrittenen Firmen ACT und StemLifeLine erklärt der CDU-Bundestags-Abgeordnete und für Bioethik zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe, MdB (Mitglied des Bundestags):

Die Methode wäre in Deutschland nicht zulässig, da es sich um ein Klonverfahren, sogenanntes Embryosplitting, handelt: Die einem 8-Zell-Embryo entnommene Zelle ist wahrscheinlich totipotent, also selbst ein Embryo.

Die Methode hat keine therapeutischen Bedeutung. Keine Frau würde vor Beginn der Schwangerschaft der Entnahme einer Zelle ihres Embryos zustimmen, um für einen Patienten eine Stammzelllinie züchten zu lassen. Da diese Stammzellen genetisch mit dem Embryo übereinstimmen, nicht aber mit einem anderen Menschen, würde es Abstoßung geben. Ohnehin gibt es mit embryonalen Stammzellen weder eine Therapie noch eine einzige klinische Studie am Menschen.

Interessant ist aber die Kooperation der beiden Firmen ACT und der besonders umstrittenen StemLifeLine in der neuen Studie. StemLifeLine bietet Paaren an, gegen Bezahlung aus ihren Embryonen, die nach einer künstlichen Befruchtung übrig bleiben, angeblich personalisierte Stammzellen zu züchten und als Lebensversicherung für die Familie einzulagern. Wegen dieses unseriösen Geschäftsmodells ist StemLifeLine vor einem halben Jahr in heftige Kritik gekommen.

Pikanterweise geben nur zwei der Autoren ihre Verbindung zu StemLifeLine an. Doch sind drei weitere der zwölf Autoren bei StemLifeLine - die Vorstandsvorsitzende und zwei als Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats. Allerdings verschweigen sie dies.

Die Vermutung liegt nahe, dass der angebliche Durchbruch vielmehr ein neues Geschäftsmodell etablieren soll: StemLifeLine könnte Paaren anbieten, anläßlich einer künstlichen Befruchtung jeweils eine Zelle der Embryonen abzuspalten, um daraus individuelle Stammzellen des Kindes zu gewinnen. Dies könnte wieder als Lebensversicherung lukrativ vermarktet werden.

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5) Moratorium zur Abtreibung: Unterstützung aus Indien und Korea

Rom (10.01.2008, ZENIT.org/Armin Schwibach).Der Vorschlag, nach dem UN-Beschluss des Moratoriums zur Todesstrafe ein internationales Moratorium zur Abtreibung in Angriff zu nehmen, beginnt weltweite Wellen zu schlagen, die über die Grenzen der Religionen und Konfessionen hinausgehen.

Zu Beginn dieses Jahres hatte der italienische Journalist und Direktor der Zeitung „Il Foglio“ einen dringenden Appell an die säkulare Welt gerichtet, um den Skandal der Abtreibung ins Gewissen zu rufen, der mittlerweile die Ausmaße eines Völkermordes angenommen hat (vgl. ZENIT vom 8. Januar 2008).

Ferrara ist es gelungen, als säkularer Denker mit seinem nicht konfessionsgebundenden Vorschlag die Ära einer neuen „Bewegung für das Leben“ einzuläuten. Die Absicht des Journalisten, der die politische und kulturelle Welt Italiens aus einem Schlaf geweckt und weit über die nationalen Grenzen hinaus Gehör gefunden hat, besteht nicht darin, religiöse Argumente vorzubringen. Sein Anspruch an die Intellektuellen und die Zivilgesellschaft ist bedeutend größer: Es soll zu einem Nachdenkprozess kommen, der nach dem technoszientistischen Welt- und Menschenbild, in dem das Tunkönnen des Menschen dessen maximale Macht über das Sein zum Ausdruck bringt, zu einem auf der erweiterten Vernünftigkeit des Menschlichen basierenden erneuerten Bewusstsein von der Welt und der Stellung des Menschen in ihr führt.

Die grundlegend neue Idee des internationalen Abtreibungsmoratoriums und der Erweiterung der Allgemeinen Menschenrechtserklärung, deren 60. Jahrestag 2008 begangen wird, besteht in ihrer vernunftgegründeten Annehmbarkeit. Ferrara geht es nicht darum, undifferenziert Abtreibungsgesetzgebungen anzugreifen oder deren einfache „Abschaffung“ einzufordern.

Er beabsichtigt vielmehr eine „Kulturrevolution“: Abtreibung soll für das allgemeine kulturelle Bewusstsein ihren Status eines (vermeintlichen) „Rechts“ der Frau und des positiven Ergebnisses der Frauenbewegung der letzten Jahrzehnte als eines der Elemente der „verantwortlichen Fortpflanzung“ verlieren und im öffentlichen zivilen Bewusstsein wieder zu dem werden, was sie von jeher ist: eine unannehmbare Tötung von entstehendem menschlichem Leben.

Die Frage des Lebens und die Anerkennung seiner Schutzwürdigkeit, weil es einfachhin menschliches Leben ist, das als solches einen für den einzelnen und die Gemeinschaft sakralen Charakter besitzt, soll zu einer der Grundlagen der Neubesinnung der kulturellen Identität der Menschheit werden.

Die Welt soll geschlossen gegen die Abtreibung stehen: Dies ist nach der Kirche in Indien auch die Forderung der Kirche in Korea. Im Namen der Koreanischen Bischofskonferenz wandte sich der Sekretär der koreanischen „Bewegung für das Leben“, P. Casimiro Song, an die Nachrichtenagentur „Asia News“ des Päpstlichen Instituts für die Ostmissionen.

In seinem Schreiben bringt Song die Freude der koreanischen Kirche über das internationale Moratorium zur Todesstrafe zum Ausdruck und stellt fest, dass diesem logischerweise ein Abtreibungsmoratorium folgen müsse. Es sei eine Tatsache und keine Meinung, dass das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt und deshalb von diesem Augenblick an geschützt werden muss.

P. Song weist darauf hin, dass in ein derartiges Moratorium auch die Stammzellenmanipulation und Stammzellenforschung, die künstliche Fortpflanzung und die Zerstörung von deformierten Föten mit aufgenommen werden müssen. Es handle sich dabei um Phänomene, die den asiatischen Kontinent besonders stark betreffen. Es sei daran zu erinnern, dass jedes Leben vollkommen ist, weil es von Gott geschaffen wurde.

P. Song erinnert auch an das Dokument der Kirche in Korea „Unterweg zu einer Kultur des Lebens“ (15. März 2007), in dem die Ablehnung der Abtreibung und der Stammzellenmanipulation bekräftigt wird. „Als Christen sind wir dazu aufgerufen, hier und jetzt eine Kampagne gegen die Abtreibung zu unterstützen“, betont er.

Primäre Aufgabe sei es nun, die Schaffung einer Kultur des Lebens zu fördern, was nur mit vereinten Kräften möglich sei. „Die Abtreibung tötet unschuldige Embryonen und Föten, die wehrlos, ohne Stimme und verwundbar sind. Sie tötet Menschen.“

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6) Kurz und bündig: Das PLI - Telegramm

Mexiko: Kirche protestiert gegen Euthanasiegesetz

Mexiko (11.01.2008, ag). Der apostolische Nuntius in Mexiko bekräftigte die Ablehnung jeder Form von Euthanasie durch die Kirche. Euthanasie sei immer ein Angriff auf die Unantastbarkeit und Würde des Menschen, erklärte Erzbischof Christophe Pierre. Damit wandte er sich gegen ein neues Gesetz in der Provinz von Mexiko City. Dieses erlaubt, so wörtlich, „einen würdigen Tod“ und beinhaltet Vorstellungen, die der Legalisierung von Euthanasie sehr nahe kommen. „Ich hoffe, dass dieses Gesetz nicht zu einer allgemeinen Verbreitung von Euthanasie in Mexiko führt“, sagte der Erzbischof. „Für die Kirche steht das Leben immer an oberster Stelle, daher wendet sie sich gegen jede Maßnahme, die es eindämmen will.“

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Plädoyer für das Leben: Internetvideo 99 Balloons - Das Leben des Eliot Mooney

München (ALfA). Angesichts der oftmals negativen Nachrichten möchte die Redaktion an dieser Stelle auf ein Internetvideo der besonderen Art aufmerksam machen. Unter dem Titel 99 Balloons gibt es einen gut sechsminütigen, sehr berührenden, englischsprachigen Kurzfilm über das kurze Leben des schwerstbehinderten kleinen Eliot. Er kam mit einer unterentwickelten Lunge, einem Loch im Herzen und einem schweren Gendefekt zur Welt. Trotz allem kümmerten sich seine Eltern liebevoll um ihn und feierten jeden Tag seines Lebens bis Eliot nach 99 Tagen starb. Ein sehens- und empfehlenswerter Beitrag, der richtungsweisend zum Thema Leben und Behinderung ist. Auf der unten angegebenen Webseite des Vertriebs gibt es weitere Informationen mit Bestellmöglichkeit für den Film auf DVD, unzählige Kommentare zum Film sowie einen Verweis auf den Blog zum Gedenken an Eliot.

Weitere Informationen:

Kurzfilm 99 Balloons auf der Webseite des Vertriebs:
http://www.ignitermedia.com/products/iv ... 9-Balloons

Alternativ zum Einbinden des Kurzfilms auf Webseiten unter:
http://www.gloria.tv/?video=n6loz5cuq5efbcrlbxdk

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Philippinen: Für das Leben

Philippinen (13.01.2008, rv). Die Bischöfe bitten die Gläubigen, für den Schutz des Lebens zu kämpfen. Mit Sorge sehen sie Versuche in der Politik, Abtreibung straffrei zu machen. Abtreibung bleibe ein Angriff auf „die Heiligkeit des menschlichen Lebens“, so die Oberhirten. Die Bischöfe der mehrheitlich katholischen Philippinen haben in den letzten Jahren eine Kampagne für den Schutz des Lebens durchgeführt. Dazu gehörte auch der Einsatz für eine Abschaffung der Todesstrafe. Er war auf nationaler Ebene schließlich auch erfolgreich.

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7) TERMINE & SERVICE
ALLE Termine finden Sie auf unserer Homepage: http://www.jugendfuerdasleben.at/termine.php


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Ostern 2008 in Rom mit Jugend für das Leben

Wann: 18. März 2008 abends bis 24. März 2008 in der Nacht, ab Linz

Geistliche Begleitung: durch Priester der Geistlichen Familie “Das Werk“ Mitfeier der Osterliturgie und Besichtigung von Sehenswürdigkeiten Kosten (Bus & Doppel- oder Dreibettzimmer): 300 Euro für Erwachsene, 280 Euro für Jugendliche, Familienrabatt nach Vereinbarung möglich

Anmeldung: office@youthforlife.net oder 0664/3420804

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IHRE SPENDE ändert das Schicksal ungeborener Kinder Unsere Arbeit wird fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Bitte unterstützen Sie die Verbreitung einer Kultur des Lebens!
Spendenkonto: http://www.youthforlife.net/Spenden.php

NACHRICHTENDIENST
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JUGEND FÜR DAS LEBEN

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