Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 06.03.2008, 22:48 
Von: office@youthforlife.net [mailto:office@youthforlife.net]
Gesendet: Donnerstag, 6. März 2008 17:25
An: alois@wolfmayr.org
Betreff: PLI 06.03.08


Pro-Life-Information am 6. März 2008

http://www.jugend-fuer-das-leben.at


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1) Niederösterreich wählt. Eine Analyse aus der Sicht des Lebensschutzes
2) Vatikanstadt: Umweltschützer müssen auch Lebensschützer sein
3) Italien: Arzneimittelbehörde für Marktzulassung der Abtreibungspille
4) 60 Prozent von Italiens Gynäkologen verweigern die Abtreibung
5) USA: Abtreibungsorganisation offen für Spenden von Rassisten
6) Frei sein, nicht abzutreiben. Von Giuliano Ferrara
7) Pikante Umfrage zu Eizellspenden und Embryonenselektion: deutsche Forschungsministerin Schavan unter Beschuss
8) TERMINE & SERVICE

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1) Niederösterreich wählt. Eine Analyse aus der Sicht des Lebensschutzes

Linz (06.03.2008, JfdL-md). Am kommenden Sonntag, dem 9.März 2008, schreitet Niederösterreich zur Wahl. 1,4 Millionen Wahlberechtigte wählen aus neun Parteien die individuellen Vertreter für die 56 Sitze des Landtags. Die Anliegen der Lebensschützer werden im Landtagswahlkampf derzeit vor allem von der Christen Partei“ vertreten.

Norbert Steinacher, Vorsitzender von Jugend für das Leben, kommentiert: „Das Ziel unserer Gesellschaft und der Politik muss sein, das Leben ins Zentrum der öffentlichen Diskussion und der politischen Entscheidungsfindung zu rücken.“ Es sei entsetzlich, dass jährlich Schätzungen nach ein Drittel aller empfangenen Kinder vor der Geburt getötet werden. Norbert Steinacher appelliert im Namen der ungeborenen Kinder: „Habt keine Angst Euch für Menschenleben einzusetzen.“

Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=568

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2) Vatikanstadt: Umweltschützer müssen auch Lebensschützer sein

Vatikanstadt (28.02.2008, KAP). Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Bischof Crepaldi, analysiert Haltung der katholischen Soziallehre zum Umweltschutz - Der Mensch ist kein Feind der Natur

Umweltschutz und Lebensschutz haben dasselbe Ziel, und zwar den Respekt der göttlichen Ordnung. Das betonte der Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden (Iustitia et Pax), Bischof Giampaolo Crepaldi, im Gespräch mit Radio Vatikan. Crepaldi hat soeben zusammen mit dem italienischen Wissenschaftler Paolo Togni ein Buch vorgelegt, in dem er die Haltung der katholischen Soziallehre zum Umweltschutz analysiert. Der Bischof kritisiert in dem Buch eine Ideologie des Umweltschutzes. Manche Umweltschützer hätten zwar eine achtbare Einstellung gegenüber der Natur und scheuten sich nicht, mit spektakulären Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Doch von diesen Kreisen komme dann keine Unterstützung, wenn es um den Lebensschutz geht. Als Beispiel nannte Crepaldi, dass Umweltschützer über das Aussterben der Tiger in Indien besorgt sind, aber nichts über den Umgang mit menschlichen Embryonen sagen. Deshalb müsse sich jeder, der den Umweltschutz als wichtig erachtet, auch für den Lebensschutz engagieren.

Der Iustitia et Pax-Sekretär erinnert an die Überzeugung der Christen, dass Gott den Menschen mit der Schöpfung verbunden hat. Das bedeute, dass der Mensch kein Feind der Natur ist. Auch Papst Benedikt XVI. sei irritiert über das weit verbreitete Ressentiment gegen den Menschen als den angeblichen Störenfried der Natur. Es helfe der Natur nicht, wenn der Mensch aus den Fugen gerät und sich selbst nicht mehr mag, ganz im Gegenteil, je mehr der Mensch zu sich selbst finde, desto besser könne er ins Einverständnis mit der Schöpfung treten und sie mit ihm. Im Menschen und in der Natur gelte es, den Schöpfer und seine Schöpfung zu respektieren, dann werde auch das richtige Mass für den Menschen- und Umweltschutz gefunden, betonte Bischof Crepaldi. Engagement für die Umwelt messe sich letztlich nicht nur am Einkauf im Bio-Laden oder am energiesparenden Kühlschrank, sondern an der Mitmenschlichkeit: Der Respekt vor dem Menschen und der Respekt vor der Natur gehören zusammen.

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3) Italien: Arzneimittelbehörde für Marktzulassung der Abtreibungspille

Italien (28.02.2008, dolomiten.it). Katholiken laufen Sturm gegen die italienische Arzneimittelbehörde (AIFA), die der Marktzulassung der bisher in Italien verbotenen Abtreibungspille (RU 486) („Mifegyne“) zugestimmt hat.

Der katholische Verband „Wissenschaft und Leben“ warnte vor einer „Bagatellisierung“ der Abtreibung. Mit dem Einsatz von RU 486 würden die wahren Absichten jener enthüllt, die schon früher für die Legalisierung der Abtreibung eintraten. Offensichtlich wolle man die Abtreibung immer mehr zu einer Verhütungsmethode machen, hieß es.

Die Partei „Forza Italia“ um Silvio Berlusconi bezeichnete die Entscheidung der Arzneimittelbehörde als „Akt gegen das Leben“. Abtreibungen seien die Vernichtung von menschlichem Leben, egal ob sie mit einem chirurgischen Instrument oder mit einer chemischen Substanz durchgeführt werden. Durch die neue Pille werde eine Abtreibung immer mehr zu einer Banalität, die nach einigen Stunden erledigt sei.

Die umstrittene Pille war in einer Klinik in Turin erstmals im Rahmen einer Versuchsreihe bei Abtreibungen eingesetzt werden. Die französische Herstellerfirma „Exelgyn“ hatte die Registrierung des Präparats in Italien beantragt.

Gegen die freie Zulassung des Präparats haben die italienische Bischofskonferenz und katholische Politiker Protest eingelegt und auf die Gefahren von RU 486 verwiesen.

Jetzt muss die Europäische Arzneimittelbehörde (EMEA) über den Vorgang befinden. Der wissenschaftliche Ausschuss, der für die Bewertung von Präparaten in der EU zuständig ist, muss noch sein Votum über die Zulassung in Italien abgeben.

Neben Irland und Portugal ist Italien seit 2000 das einzige westeuropäische Land, in dem die Abtreibungspille noch nicht zugelassen ist.

Die Abtreibungspille besteht aus zwei Präparaten, die in einem Abstand von 48 Stunden geschluckt werden müssen. Zunächst wird die Entwicklung des Embryo gestoppt, dann löst sich die Gebärmutterschleimhaut ab und wird wie bei einer Regelblutung gemeinsam mit dem Baby abgestoßen.

Zusätzlich wird eine geringe Dosis des Hormons Prostaglandin verabreicht, das Kontraktionen der Gebärmutter - ähnlich wie bei Geburtswehen - auslöst und den Vorgang beschleunigt.

Quelle: http://www.dolomiten.it/nachrichten/art ... =4&KatID=d

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4) 60 Prozent von Italiens Gynäkologen verweigern die Abtreibung

Rom (29.02.2008, Il Foglio). 60 Prozent der italienischen Gynäkologen lehnen aus Gewissensgründen eine Beteiligung an Abtreibungen ab. Das Gesetz sieht eine entsprechende Erklärungsmöglichkeit vor, die von der großen Mehrheit der Fachärzte genützt wird. Diese Zahlen veröffentlichte das höchste wissenschaftliche Beratungsorgan des Gesundheitsministeriums, dem die Ergebnisse übermittelt wurden. In Mittelitalien beträgt die Zahl der Gewissensverweigerer mehr als 70 Prozent. In Norditalien 63,5 Prozent, in Süditalien 53 Prozent. Im süditalienischen Lukanien verweigern 92,6 Prozent aller Ärzte die Durchführung von Abtreibungen, im norditalienischen Venetien mehr als 80 Prozent. In der französischsprachigen Region Aosta im Nordwesten Italiens haben hingegen nur 20 Prozent der Ärzte die Erklärung abgegeben.
Die Zahlen belegen, dass die Erklärung der Ärztevereinigung Fnomceo vom 23. Februar, in der Abtreibung, die Pille danach und die Abtreibungspille gutgeheißen wurden, keine Mehrheit der Ärzte hinter sich hat. Entsprechende Zweifel waren sofort aufgekommen, nachdem ganze Landesverbände erklärten, weder von der Stellungnahme gewusst, geschweige denn sie gutgeheißen zu haben. Abgesehen davon hatten viele Medien den Inhalt der lebensfeindlichen Erklärung erheblich aufgeblasen und mehr hineininterpretiert, als tatsächlich drinnen stand. „Viele Journalisten sind nicht neutral, sondern ergreifen unter der Etikette vermeintlicher Neutralität gezielt Partei. Das ist wahrscheinlich sogar die häufigste Form ideologischer Manipulation in unserer Zeit“, kritisierten Lebensschützer die Veröffentlichungen, während die postkommunistische Gesundheitsministerin und „fanatische Abtreibungsbefürworterin“ (Giuliano Ferrara), Livia Turco, die Stellungnahme begeistert aufgenommen hatte.
Papst Benedikt XVI. ermahnte die Ärzte, sich uneingeschränkt dem Schutz des Lebens zu verpflichten und ihrem Berufsethos treu zu bleiben.

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5) USA: Abtreibungsorganisation offen für Spenden von Rassisten

Boise/USA (01.03.2008, idea). Die größte Abtreibungsorganisation der USA, Planned Parenthood (Geplante Elternschaft, vergleichbar mit „Pro Familia“), gerät im US-Bundesstaat Idaho in Bedrängnis. Mitarbeiter hatten sich am Telefon bereit erklärt, rassistisch motivierte Spenden für die Organisation anzunehmen.

Studenten der Universität von Kalifornien (Los Angeles) hatten in Anrufen angegeben, sie wollten der Organisation Geld zur Verfügung stellen, wenn die Spende in die Abtreibung bei Schwarzen fließt. Ein Anrufer sagte wörtlich: „Je weniger schwarze Kinder es da draußen gibt, desto besser“. Eine leitende Mitarbeiterin von „Planned Parenthood“ nannte diese Ansicht „verständlich“ und zeigte sich begeistert, die Spende entsprechend weiterzuleiten. Inzwischen hat sich die Organisation in Idaho für ihr Verhalten entschuldigt. „Planned Parenthood“ verurteile klar und deutlich eine rassistische Ausrichtung von „Gesundheitsdiensten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Geschäftsführung. Die Prinzipien der Organisation seien durch eine Mitarbeiterin verletzt worden, ihr Verhalten sei ein schwerwiegender Fehler gewesen. Gleichzeitig wurden die Anrufer als Mitglieder einer „extremistischen“ Gruppe kritisiert.

Mehr Abtreibungen bei Schwarzen

„Planned Parenthood“ steht schon länger unter dem Verdacht, Abtreibungen insbesondere in der schwarzen Bevölkerung der USA zu fördern. Von den rund 1,3 Millionen Abtreibungen pro Jahr entfallen nach staatlichen Angaben rund 37 Prozent auf Afroamerikaner. Sie stellen aber nur etwa 13 Prozent der rund 300 Millionen Einwohner der USA. „Planned-Parenthood“-Mitarbeiter besuchen Kirchengemeinden, halten bisweilen auch Kanzelansprachen und informieren über Aids und sogenannte „Reproduktionsrechte“, eine Umschreibung des Rechts auf Abtreibung. Lebensrechtler haben hingegen die Schwarzen lange Zeit vernachlässigt.

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6) Frei sein, nicht abzutreiben. Von Giuliano Ferrara

Rom/Würzburg (04.03.2008, Die Tagespost/ZENIT.org). Seitdem ich Ende Dezember das Moratorium gegen die Abtreibung vorgeschlagen habe, und erst recht jetzt, wo die Anhänger des Moratoriums mit einer eigenen Liste in den italienischen Wahlkampf gehen, verweigern die Progressiven eine ernste Auseinandersetzung. Am Anfang hätte man denken können, eine solch unpassende Reaktion rühre daher, dass wir uns falsch ausgedrückt haben. Aber es gibt keine einzige Zeile, in der wir den Kern unseres Anliegen nicht klar zum Ausdruck gebracht haben: Keine Frau soll zur Geburt verpflichtet werden, keine Frau soll strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie die Mutterschaft abweist, alle Frauen sollen aber auch die Freiheit haben, nicht abzutreiben. Es muss also eine andere Erklärung geben. Vielleicht ist es ja Panik?

Die Abtreibung wird verdrängt, hinter ihr verbirgt sich der größte Verdrängungsmechanismus unserer Zeit. Stattdessen nur eine allgemeine Propaganda mit der fast besessenen Wiederholung von Slogans zur Verteidigung der Frau wie etwa „Abtreibung ist männlich“. Nur erklärt das leider nichts. Die ganze Wahrheit scheint auf, wenn etwa „Liberazione“, die Tageszeitung des kommunistisch-libertinären Flügels, Schlagzeilen bringt wie „Der Fötus ist kein Leben“. An dem Punkt sind wir also. Kein Progressiver würde so etwas selber denken. Aber Abtreibung als moralisch längst schon indifferente Praxis gehört zum Konzept der Selbstbestimmung und prokreativen Souveränität. Wäre es nicht so, hätten die Progressiven längst schon den Mut und die Intelligenz gefunden zu sagen: Die Kirche erkennt heute an, dass man nicht zu den heimlichen Abtreibungen früherer Zeiten zurückkehren kann und fordert eine Debatte über den eugenischen Charakter der Massenabtreibung, die Staatsabtreibungen in Asien und die praktische Politik im Westen, die Abtreibung zum nicht weiter tragischen Instrument der Familienplanung macht.

Gehen wir das Problem also an, diskutieren wir und suchen wir Kompromisse. Nur ganz wenige Frauen aus der progressiven Bewegung reagierten so. Die anderen nicht. Denn die Abtreibungen gehörten zur Ideologie der Frauen des vergangenen Jahrhunderts, und daraus ist jetzt ein Konformismus und eine unreflektierte Praxis der Masse geworden – mit der faktischen Unterstützung der Männer des vergangenen Jahrhunderts.

[Der Autor ist Chefredakteur der in Rom erscheinenden Tageszeitung „Il Foglio“ und Initiator des Moratoriums gegen Abtreibung in Italien]

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7) Pikante Umfrage zu Eizellspenden und Embryonenselektion: deutsche Forschungsministerin Schavan unter Beschuss

Berlin / Bochum (01.03.2008, ALfA). Bundesforschungsministerin Anette Schavan ist in der aktuellen Stammzellendebatte erneut in die Kritik geraten. Hintergrund ist eine Umfrage des Instituts für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts Zur Gerechtigkeit der Finanzierung von Kinderwunschbehandlungen, die eine Aufweichung des Embryonenschutzgesetzes befürchten lässt. In der Umfrage wird u.a. danach gefragt, ob Paaren ein Preisnachlass bei reproduktionsmedizinischen Behandlungen gewährt werden sollte, wenn die Frau einen Teil ihrer Eizellen einem anderen Paar oder für die Forschung spendet. Vorausgesetzt, dass Eizellspenden erlaubt wären und Paare die Kosten für reproduktionsmedizinische Behandlungen selbst tragen müssten. Außerdem wird danach gefragt, ob die Selektion von Embryonen bei reproduktionsmedizinischen Behandlungen erlaubt werden soll. Bisher sind laut Embryonenschutzgesetz sowohl Eizellspenden als auch die so genannte Präimplantationsdiagnostik in Deutschland verboten. Gerichtet ist der Fragebogen an Gesundheitspolitiker in Bund und Ländern sowie an weitere Fachleute und umfasst zudem eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung.

Aufgekommen ist das brisante Forschungsprojekt, das laut Webseite der Ruhr-Uni bereits seit 2006 gefördert wird, durch die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD), die sich Anfang der Woche verärgert über die tendenziöse und weit über die bestehende Rechtslage hinaus gehende Umfrage geäußert und eine Erklärung von Schavan geforderte hatte. Nach Ansicht Däubler-Gmelins solle mit der Umfrage ganz offensichtlich, entgegen bisherigen Beteuerungen Schavans, eine weitere Öffnung des Embryonenschutzgesetzes vorbereitet werden.

Schavan wies die Vorwürfe, sie oder ihr Ministerium würde das Embryonenschutzgesetz infrage stellen, umgehend zurück. Wie die katholische Tagespost vom 26. Februar berichtete, verwies die Ministerin auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA am 26. Februar auf die Forschungsfreiheit. Nach der Konsultation von Experten genehmige ihr Ministerium bestimmte Forschungsprojekte, bei der Durchführung der Vorhaben respektiere sie jedoch sorgfältig die Unabhängigkeit der Wissenschaft, so die Ministerin. Für sie sei es schon starker Tobak, hier einen Zusammenhang zu ihren Aussagen zum Embryonenschutzgesetz herzustellen. Sie betonte dem Bericht zufolge, dass es bei der entsprechenden Umfrage vorrangig um Probleme der finanziellen Gerechtigkeit in der Reproduktionsmedizin gehe und zudem die kritisierten Fragen hypothetisch formuliert seien. Eizellspenden und Embryonenselektion sind und bleiben nach Aussage Schavans verboten.

Kritiker wie die Christdemokraten für das Leben (CDL), eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU, sehen dies jedoch anders. Die gesamte Forschungsarbeit zeigt in ihrer Struktur und Intention überdeutlich, dass das Ministerium unter seiner christdemokratischen Führung mit Schavan und Staatssekretär Thomas Rachel, an einem grundsätzlichen Richtungswechsel im Embryonenschutz nicht nur sehr interessiert ist. Vielmehr soll die Diskussion darüber sogar, wie es im Anschreiben zur Studie heißt, im wissenschaftlichen und öffentlichen Kontext angeregt werden. Das Ende des klaren Embryonenschutzes und die Ausweitung der verbrauchenden Embryonenforschung stehen also offensichtlich ganz oben auf einer langfristigen Agenda des Ministeriums, erklärte die Bundesvorsitzende der CDL, Mechthild Löhr, in einer Presseaussendung vom 26. Februar. Es bleibe alarmierend, mit welcher Scheinheiligkeit sich ausgerechnet christdemokratische Spitzenpolitiker an die Spitze der Liberalisierungsfront stellen. Die wirtschaftlichen Potentiale, die in der Embryonenforschung und der Reproduktionsmedizin vermutet werden, stehen leider auch bei Unionspolitikern immer stärker im Vordergrund. Damit gefährdet die Union zunehmend einen Kernbestand ihrer christdemokratischen Identität, kritisierte Löhr.

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8) TERMINE & SERVICE
ALLE Termine finden Sie auf unserer Homepage: http://www.jugendfuerdasleben.at/termine.php

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Jugendkatechese mit Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz SDB

Wer: Katholische Jugend OÖ
Wann: Freitag, 7. März 2008, 19 Uhr
Wo: Neuer Dom Linz, Krypta

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Ostern 2008 in Rom mit Jugend für das Leben - bereits ausgebucht!

Wann: 18. März 2008 abends bis 24. März 2008 in der Nacht, ab Linz

Geistliche Begleitung: durch Priester der Geistlichen Familie „Das Werk“ Mitfeier der Osterliturgie und Besichtigung von Sehenswürdigkeiten
Kosten (Bus & Doppel- oder Dreibettzimmer): 300 Euro für Erwachsene, 280 Euro für Jugendliche, Familienrabatt nach Vereinbarung möglich

Anmeldung: office@youthforlife.net oder 0664/3420804

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Grundkurs 2 - Natürliche Empfängnisregelung

Info: Anmeldung und Auskunft bei: Dr. Roman und Mag. Helga Prühlinger,
0650/9721510, roman.pruehlinger@gmx.at, Kosten für Kursunterlagen
Wer: Institut für natürliche Empfängnisregelung
Wo: Institut St. Justinus, Herrenstraße 29 / 3. Stock, 4020 Linz
Wann: Infoabend: Mo. 7. April 2008, Kursabende: 14., 21. und 28. April,
jeweils um 19 Uhr

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3. Internationaler Kongress „Treffpunkt Weltkirche“

Info: Referenten sind u.a. Bischof Dr. Walter Mixa, Gabriele Kuby, Christa Meves, Eva Herman, Katja Giammona, P. Karl Wallner, Otto von Habsburg sowie Gudrun Kugler und Margret Parzmair

Wer: Kirche in Not. Weltweites Hilfswerk päpstlichen Rechts
Wann: Freitag, 11. bis Samstag, 13. April 2008
Wo: Augsburg

Tagungsbeitrag 30 Euro, Familien insgesamt 40 Euro, Schüler und Studenten 20 Euro, Tagesgäste 15 Euro. Anmeldung auf http://www.kirche-in-not.de. Informationen zur Anreise erhält man mit der Anmeldebestätigung.

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Gender Mainstreaming - Wo stehst Du im Strom der Zeit?

Info: Vortragende: Gabriele Kuby (68er-Revolutionärin, Schriftstellerin)

Wer: Jugend für das Leben Wien und KHG Wien
Wann Mittwoch, 23. April 2008, 20 Uhr, ab 21.30 Uhr Culture of Life - Party
Wo: Cafeteria KHG, Ebendorferstraße 8, 1010 Wien. U2 Schottentor

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Almwoche in Osttirol

Info: mit P. Bernhard Kaufmann, FSSP

Wer: Jugend für das Leben
Wann: 5. bis 12. Juli 2008
Wo: Oberstalleralm in Innervillgraten
Anmeldung unter: office@youthforlife.net, 0664/3420804. Es gibt nur wenige
Plätze. Bitte bald anmelden

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Pro Life Marsch und Aktion Gute Hoffnung 08 - Salzburg bis Innsbruck

Infos: Für Essen und Unterkunft ist gesorgt. Für die Übernachtungen brauchst
du Schlafsack und Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitfahrzeug
mitgeführt.
Kosten: 5 Euro pro Tag, 25 Euro pro Woche, 40 Euro für zwei Wochen

Wer: Jugend für das Leben
Wann: 16. bis 30. August 2008
Wo: von Salzburg bis Innsbruck
Anmeldung unter: 0664/3420804 oder office@youthforlife.net

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IHRE SPENDE ändert das Schicksal ungeborener Kinder
Unsere Arbeit wird fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Bitte unterstützen Sie die Verbreitung einer Kultur des Lebens!
Spendenkonto: http://www.youthforlife.net/Spenden.php

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JUGEND FÜR DAS LEBEN

Redaktion: Mag. Monika Deak
A-4020 Linz, Starhembergstraße 66/20
Telefon: +43 - 664 - 34 20 804
Fax: +43 - 732 - 78 81 16
Mail: office@youthforlife.net
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