Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 01.11.2008, 20:38 
Ins Straucheln war Ann Furedi nur einmal gekommen,
und zwar als sie mit ihrem Sohn eine Sendung über die Entwicklung von Kindern im Mutterleib und über Abtreibung ansah.

„Ist es das, was du machst, Mama? Du tötest Babys?“

Auf diese Frage wusste Ann Furedi keine Antwort.


Die Hälfte aller Kliniken in Mexico City weigerten sich aus Gewissensgründen, Abtreibungen durchzuführen.
Jammerschade – aber auch hier wissen die Mitglieder der FIAPAC Abhilfe.

In einem Vortrag zur Gewissenshaltung von Gynäkologen beantwortet Mark Bygdeman die Frage, ob Gynäkologen gezwungen werden sollten, Abtreibungen durchzuführen, mit einem glatten „Ja“. Das Recht der Frau auf totale Selbstbestimmung sei höher einzuordnen als die Gewissensentscheidung des Arztes. Ärzte, die keine Abtreibungen vornehmen wollen, solle man doch gar nicht erst einstellen, fordert Kevin Oppegaard aus Norwegen. Das sei in seiner Klinik üblich. Ob das mit der europäischen Antidiskriminierungsrichtlinie zu vereinbaren ist, wird in dieser Sitzung nicht näher diskutiert, schließlich geht es um die Sache.

Und was diese Sache genau ist, daran lässt Ann Furedi aus England in ihren Beiträgen keinen Zweifel.
„Mein Sohn“, so sagt sie, „soll in einer Welt leben, in der er soviel Spaß mit Sex haben kann wie er will.
Und wir wissen doch, dass Verhütung nicht funktioniert. Wir brauchen Abtreibungen als Sicherungssystem.
Es wird mehr Abtreibungen geben, wenn mehr Frauen Spaß beim Sex haben – und das ist doch nicht schlecht“.
Die Möglichkeit für Irinnen, zur Abtreibung nach England zu fahren, findet sie gut.
Dass von zwei zur Abtreibung angereisten Menschen aber nur einer lebend zurückkommt – der abgetriebene Fetus wird laut Aussage einer irischen Teilnehmerin den Frauen häufig mit zurückgegeben – spielt keine Rolle.
Furedis zweiter Vortrag lautet „Entwicklung einer Strategie zum Umgang mit der Bedrohung weiblicher Gesundheit“ – nur konsequent, wenn Schwangerschaften eine Krankheit und Abtreibungen die einzig richtige Therapie sind.

Ihre Einleitungsworte:
„Ich könnte Christen dafür verfluchen, dass ich einen solchen Vortrag überhaupt halten muss.“

Ins Straucheln war diese selbstbewusste Frau nur einmal gekommen, behauptet sie, und zwar als sie mit ihrem Sohn eine Sendung über die Entwicklung von Kindern im Mutterleib und über Abtreibung ansah.
„Ist es das, was du machst, Mama? Du tötest Babys?“ Auf diese Frage wusste selbst Ann Furedi keine Antwort.


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