Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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Pro-Life-Information am 5. Juni 2009

www.jugend-fuer-das-leben.at


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1) Spanier wollen Zapateros Abtreibungsgesetz nicht. Vor allem die Freigabe der Abtreibung für Minderjährige ab 16 stößt auf entschiedenen Widerstand
2) Mexiko: Kirche wehrt sich
3) Osttimor widersetzt sich der Legalisierung von Abtreibung. UNO erhöht den Druck
4) USA: 20-jährige gegen größte Abtreibungsorganisation
5) TERMINE & SERVICE


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1) Spanier wollen Zapateros Abtreibungsgesetz nicht. Vor allem die Freigabe der Abtreibung für Minderjährige ab 16 stößt auf entschiedenen Widerstand

Madrid (01.06.2009, KAP). Die Mehrheit der Spanier übt Kritik am jüngst von der sozialistischen Regierung vorgelegten Abtreibungsgesetz. Widerstand regt sich vor allem an der Erlaubnis für Minderjährige ab 16 Jahren, ohne Zustimmung der Eltern die Schwangerschaft abbrechen zu können. Gegen diese Regelung seien 64 Prozent der Befragten und auch 56 Prozent der sozialistischen Wähler, berichtete die Tageszeitung El Pais am Montag.

Ähnliche Ergebnisse zeigen andere Umfragen. Die konservative Tageszeitung ABC berichtete von einer Studie des Instituts DYM, der zufolge 61 Prozent der Spanier gegen die Änderung sind. Einer Umfrage der katalanischen Zeitung La Vanguardia zufolge sind 71 Prozent der Befragten gegen die Freigabe der Abtreibung für Minderjährige. Insgesamt halten sich die Befürworter und Gegner des neuen Gesetzentwurfs unter den Vanguardia-Lesern die Waage.

Mitte Mai hatte die spanische Regierung den Entwurf für ein freizügiges neues Abtreibungsgesetz verabschiedet. Demnach können Frauen ohne Angabe von Gründen straffrei und kostenlos bis zur 14.
Schwangerschaftswoche abtreiben. Minderjährige dürfen ab 16 Jahren ohne Einverständnis ihrer Eltern einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen. Bei Missbildung des Fötus oder Gefährdung der Gesundheit der Mutter sind Abtreibungen bis zur 22.
Schwangerschaftswoche erlaubt. Das Gesetz wird jetzt dem Parlament vorgelegt.

Ministerpräsident Jose Rodriguez Zapatero ist offensichtlich überrascht über den Widerstand gegen seine Vorstellungen. Er rechtfertigte den Entwurf des neuen Abtreibungsgesetzes mit der Feststellung, dass es ähnliche Regelungen in der Mehrzahl der 27 EU-Länder gebe. Für Zapatero ist vor allem die scharfe Kritik sozialistischer Spitzenpolitiker wie des Regionalpräsidenten von Kastilien, Jose Maria Barreda, oder des Parlamentspräsidenten Jose Bono peinlich.

Bisher waren Abtreibungen in Spanien grundsätzlich verboten. Die seit 1985 geltende Regelung gestattete drei Ausnahmefälle: bei Vergewaltigung, bei Missbildung des Fötus sowie bei Gefährdung der physischen oder psychischen Gesundheit der werdenden Mutter.

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2) Mexiko: Kirche wehrt sich

Mexiko (01.06.2009, rv). Die Kirche hat das Recht, ihre Gläubigen zu den bevorstehenden Wahlen aufzurufen. Das betont die mexikanische Bischofskonferenz mit Blick auf eine Stellungnahme der staatlichen Wahlbehörde. Diese hatte die katholische Kirche, die Bischofskonferenz „und ähnliche Einrichtungen“ offiziell dazu aufgefordert, nicht in den Wahlprozess einzugreifen. Die Wahlbehörde war auf Antrag der Sozialdemokratischen Partei Mexikos aktiv geworden. Diese warf Kirchenführern vor, sie würden die Gläubigen dazu anstacheln, gegen die Sozialdemokraten zu stimmen, weil diese für „sexuelle Vielfalt, das Recht auf Abtreibung und Legalisierung von Drogen“ eintrete. Die Bischofskonferenz konterte, wenn sie ihre Gläubigen dazu ermuntere, bei der Wahl am 5. Juli ihre Stimme abzugeben, sei das angesichts der sich abzeichnenden schwachen Wahlbeteiligung im Interesse aller.

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3) Osttimor widersetzt sich der Legalisierung von Abtreibung. UNO erhöht den Druck

New York (03.06.2009, ZENIT.org). Abtreibung ist im überwiegend katholischen Osttimor unter Strafe gestellt, selbst im Fall von Vergewaltigung und Inzest. Für diese Gesetzgebung wird nun der Staat von den Vereinten Nationen kritisiert. Ein UN-Komitee, das die Einhaltung der Konvention zur Beseitigung aller Formen von Diskriminierung gegen Frauen beobachtet, untersucht bereits länger das Strafrecht Osttimors. Jüngst wurde eine leichte Veränderung der Gesetzgebung des Landes vorgenommen, die Anfang Juni in Kraft treten wird und in Fällen, in denen die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist, eine Ausnahme vorsieht. Abtreibung wird aber weiterhin als Straftat geahndet.

Ein Bericht Osttimors an das UN-Komitee bezeichnet Abtreibung als „sensibles Thema im Land, „gerade im Hinblick auf traumatische Ereignisse in den letzten Jahren. Indonesien habe Osttimor in den 24 Jahren der Okkupation Programme zur Familienplanung aufgezwungen, über die sich die Bevölkerung „weithin geärgert hat. Empfängnisverhütung sei in der Kultur Timors prinzipiell unpopulär; Männer wie Frauen sähen darin ein Instrument, das sexuelle Freizügigkeit anheize während gleichzeitig die Zahl an Kindern reduziert werde. Ebenso betont der Bericht, dass geschlechtsspezifische Unterschiede von der Nation hochgehalten würden, da sie die Integrität der Familie ebenso wie das Wohlbefinden der Frau schützten.

Die Vereinten Nationen reagierten bislang mit Indifferenz oder Widerstand auf Timors Verweis auf seine Gepflogenheiten, sein Misstrauen gegenüber fremdem Einfluss und der Verletzung der „Fortpflanzungsrechte der Frauen Timors unter indonesischer Besatzung. Unter Druck gerät Osttimor auch von Seiten einiger NGOs wie der Alola Foundation und Rede Feto, die von den Vereinten Nationen finanziell unterstützt werden.

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4) USA: 20-jährige gegen größte Abtreibungsorganisation

Los Angeles (03.06.2009, kath.net/LifeSiteNews.com). Seit vier Jahren deckt die heute 20-jährige Studentin Lila Rose die Arbeitsweisen von “Planned Parenthood” (“Geplante Elternschaft”), der größten Abtreibungsorganisation der USA, auf. Mit versteckter Kamera gibt sie sich als Minderjährige aus, die von einem älteren Mann schwanger sei. Dieser Tatbestand gilt gesetzlich als Missbrauch von Minderjährigen. Das Ergebnis: Mitarbeiter von Planned Parenthood weisen sie jedes Mal an, über ihr eigenes Alter oder das Alter des Kindsvaters zu lügen, um die Sache nicht behördlich melden zu müssen, wozu die Organisation gesetzlich verpflichtet wäre.

Lesen Sie mehr unter: http://www.kath.net/detail.php?id=23076

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5) TERMINE & SERVICE
ALLE Termine finden Sie auf unserer Homepage: http://www.jugendfuerdasleben.at/termine.php

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Hl. Messe zum Tag des Lebens in Linz

Info: Zelebrant: P. Maximilian Neulinger, Abt vom Stift Lambach. Ab 13 Uhr Kreuzweg vom Petrinum auf den Pöstlingberg
Wer: Jugend für das Leben OÖ
Wo: Basilika am Pöstlingberg
Wann: Sonntag, 7. Juni 2009, 14.30 Uhr

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Bergwoche mit Jugend für das Leben

Info: Geistliche Begleitung: P. Bernhard Kaufmann, FSSP. Bereits ausgebucht, aber Warteliste vorhanden
Wer: Jugend für das Leben
Wo: Oberstalleralm in Osttirol
Wann: 11. bis 18. Juli 2009
Informationen und Anmeldung unter: office@youthforlife, 0664/3420804

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Pro Life Marsch 2009 – Von Innsbruck nach Bregenz

Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten?

Wer: Jugend für das Leben
Wo: Innsbruck - Bregenz
Wann: 31. Juli bis 15. August 2009
Info: Für Essen und Unterkunft ist gesorgt. Für die Übernachtungen brauchst Du Schlafsack und Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitwagen mitgeführt. Kosten. 5 € pro Tag, 25 € pro Woche, 40 € für beide Wochen.
Informationen und Anmeldung unter: office@youthforlife, 0664/3420804 www.youthforlife.net/plm09.php

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IHRE SPENDE ändert das Schicksal ungeborener Kinder Unsere Arbeit wird fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Bitte unterstützen Sie die Verbreitung einer Kultur des Lebens!
Spendenkonto: http://www.youthforlife.net/Spenden.php

NACHRICHTENDIENST
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>From the desk of:
JUGEND FÜR DAS LEBEN

Redaktion: Mag. Monika Deak
A-4020 Linz, Starhembergstraße 66/20
Telefon: +43 - 664 - 34 20 804
Fax: +43 - 732 - 78 81 16
Mail: office@youthforlife.net


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