Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 04.09.2009, 21:02 
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PERSONENKOMITEE GESELLSCHAFTSVERANTWORTUNG

300 000 ungeboren getötete Kinder klagen an - Forderungen an die Politik


Anlässlich der heutigen Ehrung des Abtreibungsambulatoriums am Wiener Fleischmarkt durch Wiens
Bürgermeister Dr. Häupl stellt das Personenkomitee Gesellschaftsverantwortung nochmals fest,
dass es völlig unverständlich ist, eine Tötungseinrichtung
(die betreibende Organisation der „Fleischmarktklinik“ MSI - Marie Stopes International hat eindeutig rassistische und
nationalsozialistische Wurzeln),
welche aus der Not von Frauen Kapital schlägt und gegen die Zukunft des Landes agiert,
auf Kosten der Steuerzahler mit einem Empfang im Wiener Rathaus zu ehren.

Ein Bürgermeister muss für alle da sein, auch für die Schwachen und ganz besonders für die ungeborenen Kinder.
Unser Land braucht Politiker, die den Menschen und dem Leben dienen,
denen die Zukunft wichtig ist und die nicht vergangenen Ideologien nachtrauern.

Wir fordern von der Politik ein klares Zeichen für das Leben,
indem eine derartige öffentliche Ehrung künftig nicht geduldet wird.

Gleichzeitig fordern wir, dass der Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen
Ende von den politischen Verantwortungsträgern als ihre oberste Pflicht gesehen wird.

Wir erwarten außerdem, dass unverzüglich Gespräche über die sogenannte „Fristenlösung“ und über
alle mit dem Lebensschutz zusammenhängenden Fragen eingeleitet werden.
Das Personenkomitee verfügt über einen Katalog von Verbesserungsvorschlägen
und steht als Gesprächspartner uneingeschränkt zur Verfügung.

Wir fordern, dass die Menschenwürde der ungeborenen Kinder von der Empfängnis an geachtet wird.
Der Mensch entwickelt sich nicht zum Menschen, sondern er ist Mensch in jeder Phase seines Lebens.

Gemäß Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch ein Recht auf Leben.
Dieses Menschenrecht auf Leben ist allen anderen Grund- und Freiheitsrechten zugrunde gelegt.
Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen besteht darin,
im Falle einer unerwarteten Schwangerschaft zu entscheiden,
ob das Kind zur Adoption freigegeben wird, in eine Pflegefamilie kommt oder von ihr selbst aufgezogen wird.
Die Entscheidung einen anderen Menschen zu töten bzw. töten zu lassen ist Unrecht.
Der Schutz der Kinder und Frauen vor der Gewalt durch eine Abtreibung ist am besten durch das Strafrecht gewährleistet. Strafe heißt nicht, dass jemand in seiner Freiheit eingeschränkt wird,
sondern dass die Freiheit der anderen –
in diesem Fall der schwangeren Frauen und der Ungeborenen –
geschützt und gewahrt bleibt.

Nur wenn das Leben den Menschen heilig und unantastbar ist,
können sie einander vertrauen und miteinander in Frieden leben.


Ja zum Leben!

DR. RUDOLF GEHRING 3. SEPTEMBER 2009
Mail: gehring@kabsi.at Tel.: 01-869 17 82 Fax: 01-869 76 77

Die Christen - Leben.Werte.Zukunft

HUMAN LIFE INTERNATIONAL - Österreich


Jugend für das Leben
schreibt dazu wie folgt:

Aktuelles » Abtreibung ist keine Ehrensache


Hunderte Lebensschützer demonstrierten friedlich gegen die Ehrung der Abtreibungsinstitution „pro:woman“ im Wiener Rathaus

Wien (04.09.2009, JfdL-md). Die von der Stadt Wien initiierte Ehrung der Abtreibungseinrichtung „ pro:woman “ bescherte dem Wiener Bürgermeister nicht nur hunderte Protestbriefe, sondern auch hunderte Demonstranten vor dem Rathaus. Gestern, am Tag der Ehrung (Donnerstag, den 3. September) gingen knapp vierhundert Lebensschützer auf die Straße und protestierten gegen die Veranstaltung im Rathauskeller. Organisiert wurde die Kundgebung, an der Jugend für das Leben als Teilnehmer mitwirkte, von der Plattform Gesellschaftsverantwortung.

„ pro:woman verdient keine Ehrung, sondern die Schließung“

Margret Parzmair, Pressesprecherin von Jugend für das Leben, betont, dass Abtreibung keine ausreichende Antwort auf die Lebensprobleme schwangerer Frauen in Not sei: „Die finanziellen Nöte, die Einsamkeit und die vielen Sorgen dieser armen Frauen werden von Abtreibern übergangen und nicht ernst genommen, weil Einrichtungen wie „ pro:woman “ damit Geschäfte machen wollen. Ich als Frau empfinde es als eine Gemeinheit, dass Abtreiber die Notlagen schwangerer Frauen ausnutzen.“ So begründet Parzmair auch ihr Unverständnis gegenüber den Gegendemonstranten: „In der Gedankenwelt der Sozialisten und der Grünen haben Kinder offenbar keinen Platz.“

„Unrecht muss gerecht bestraft werden“

Parzmair erklärte in ihrer Ansprache vor den Demonstranten, dass Abtreiber nicht belohnt gehören, sondern bestraft. „Ungeborene Kinder und schwangere Frauen müssen vor den Abtreibern wirksam geschützt werden. Das geht nur, wenn Abtreiber gerecht bestraft werden.“ So wie die Bestrafung von Diebstahl das Eigentum schütze, so schütze auch die Bestrafung der Abtreibung das Leben, erläutert Parzmair ihren Standpunkt.

Falsche Vorstellung von Selbstbestimmung

Das Selbstbestimmungsrecht, mit dem Ideologen das Unrecht Abtreibung gerne rechtfertigen würden, bestehe in Wahrheit darin, „zwischen Möglichkeiten wie der Adoption, der Pflegefamilie und finanzieller Unterstützung zum Selber Aufziehen der Kinder frei zu wählen.“ Die Pressesprecherin des Jugendvereins schließlich: „Es gibt kein Recht, über das Leben anderer zu bestimmen. Die Würde des Menschen ist unantastbar.“


ORF, ZIB 2 am 3.9.09


Bericht von Roland Strejcek


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