Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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 Post subject: Der Islam und die Frauen
PostPosted: 12.02.2016, 00:17 
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Kommentar von MMag. Wolfram Schrems über „Die Stellung der Frau im Islam“ aus katholischer Sicht
aus dem HLI-Rundschreiben „Ja zum Leben“ Nr. 10/2016


Angesichts der Sicherheitssituation, die sich aufgrund der unkontrollierten Masseneinwanderung besonders für die Frauen laufend verschlechtert, müssen wir uns die Frage nach der Wurzel dieses Übels stellen. Wir fragen uns naheliegenderweise, ob sie mit den Lehren des Islam zu tun hat. Denn daß dieser Zusammenhang immer wieder äußerst emotional bestritten wird, läßt gerade den Verdacht aufkommen, daß genau das der Fall ist.

Was sagt der Islam wirklich zum Thema Geschlechterverhältnis?

Zuerst müssen wir an die Grundlagen gehen. Leider sind diese durch die weite Verbreitung falscher Auffassungen sowohl der christlichen als auch der islamischen Lehre kaum bekannt. Bezüglich der Wirklichkeit des Islams herrschen auch in der Kirche weitgehend Wunschvorstellungen.

Daher in kürzester Form das Wesentliche: ==> Theologische Grundlagen — ein unüberbrückbarer Gegensatz

Der Islam kennt keine Lehre von der Gottebenbildlichkeit des Menschen. Daher kennt er auch keine Lehre von der Wiederherstellung der durch die Sünde verletzten Gottähnlichkeit in Christus. Schließlich kommt die Lehre, daß der Leib des Getauften ein „Tempel des Heiligen Geistes” ist (1 Kor 6,19), natürlich nicht vor.

In der Schöpfungsordnung (also noch vor dem Sündenfall) ist die permanente Einehe als Plan Gottes grundgelegt: „Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch sein” (Gen 2,24).

Das Deuteronomium gestattet zwar die Ehescheidung (Dtn 24,1 ff). Jesus Christus bezeichnet diese Regelung aber als von der menschlichen „Hartherzigkeit” erzwungen: „Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so” (Mt 19,8). Mit Verweis auf Gen 2,24 verbietet Christus eine Zweitehe zu Lebzeiten des Ehepartners.

Um die Gesinnung zu veredeln und sexuelle Ausschweifung schon im Ansatz zu verhindern, die sich für das individuelle und gemeinschaftliche Leben zerstörerisch auswirkt, gibt Christus Anweisungen zur Charakterbildung:

„Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg!” (Mt 5,27)

Da die Herzensbildung mit rein menschlichen Mitteln nicht zu bewerkstelligen ist, muß der Gläubige mit dem Heiligen Geist an der inneren Reinigung mitwirken: „Laßt euch vom Geist leiten, dann werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen” (Gal 5,16).

Im Koran kommt das alles nicht vor. Sechshundert Jahre nach Christus lehrt er das Gegenteil der christlichen Botschaft — und fällt damit unter den Fluch des Apostels Paulus (Gal 1,8). Mit der islamischen Erlaubnis der Polygamie und der raschen Scheidungsmöglichkeit wird die Würde der Frau massiv verletzt. Die des Mannes natürlich auch, weil er nur als Triebwesen gesehen wird. Es ist ein Rückfall in die Barbarei.

Der Koran sagt unmißverständlich:
„Eure Frauen sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, von wannen ihr wollt (…) ” Sure 2,223. (Übersetzung Max Henning.) „Die Männer sind den Frauen überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat (…). Diejenigen aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet — warnet sie, verbannt sie aus den Schlafgemächern und schlagt sie” (Sure 4,34).

Berüchtigt ist die Stelle aus den Hadithen, mit der praktisch das Alter für den Vollzug der „Ehe” auf neun Jahre normiert wird: „(Aisha berichtet:) Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und mit mir eheliche Beziehungen erst unterhielt, als ich neun Jahre alt war.” (Zitiert nach der offiziellen saudi-arabischen Seite al-islam.com/ger! Dieser Sachverhalt wird also gar nicht bestritten.)

Abwertung der Frau — und besonders der nicht-islamischen Frau

Schlimm sind auch die Koranstellen, die Sklavenkonkubinen gestatten (Sure 4,3) und die Frauen der „Ungläubigen” als Kriegsbeute betrachten (Sure 33,50). Allah sagt dort zu Mohammed: „O Prophet, wir erlauben dir deine Gattinnen, denen du ihre Mitgift gabst, und (die Sklavinnen), die deine Rechte besitzt von dem, was dir Allah an Beute gab (…)”.

Zudem gelten in einem islamisch regierten Gemeinwesen die Nicht-Muslime als „Ungläubige” bzw. „Schutzbefohlene” (Dhimmi), die schlechter behandelt werden müssen bzw. dürfen. Es ist ohne weiteres klar, daß Moslems die von ihnen kontrollierten Stadtviertel europäischer Städte als solche islamisch regierte Zonen betrachten.

Der Blick in die Geschichte

Wie die Geschichte zeigt, hat man im Islam sich seit den Tagen Mohammeds an diese Regeln gehalten. Der Baum zeigte seine Früchte: Unterworfene Völker zu versklaven und sich die Frauen und Mädchen anzueignen, war und ist gängige Praxis, von den Eroberungskriegen im 7. Jahrhundert bis zum heutigen „Islamischen Staat”. Ein indischer Religionskritiker schreibt dazu sehr pointiert: „Sexuelle Begehrlichkeit war neben der Aussicht auf Beute und himmlische Belohnung der verlockendste Anreiz für einen Moslem, Krieg gegen Nichtmoslems zu führen.”

Schlußfolgerung

Aus islamischer Sicht gibt es also keinen Grund, solche Untaten wie in Köln zu unterlassen. (Auch wenn etliche Muslime aufgrund ihres natürlichen Gewissens viel besser handeln, als es ihre Grundsätze ihnen vorgeben würden.)

Fern davon, die Sexualität abzuwerten, leitet die Kirche die Gläubigen an, sie auf bestmögliche Weise in die Person zu integrieren. Dieses Wissen ist unter Christen weitgehend verdunstet. Der Islam weiß ohnehin nichts davon und verfehlt so den Sinn der Geschlechtlichkeit.

Was dabei herauskommt, sehen wir derzeit um uns herum.

Darum kann nur eine gründliche Bekehrung der Individuen und der Staaten letztlich Abhilfe schaffen.


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