Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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Gefunden bei Andreas Unterberger
12. Februar 2016 01:47 | Autor: Andreas Unterberger

Es ist erschütternd, zu wie viel politisch verschuldetem Schindluder es in den Kindergärten vor allem in Wien kommt, ohne dass die Bürger es lange erfahren haben. Und neuerdings passiert das auch noch durch eine massive sexuelle Verunsicherung der Kinder. Dabei sind die Kindergärten – nach der Familie und zusammen mit der Volksschule – die weitaus wichtigsten Institutionen, die unsere Kinder und damit die Zukunft prägen. Dabei geht nirgendwo ein so hoher Prozentsatz der Vorschulkinder in Kindergärten wie gerade in Wien.

Jetzt hat zwar lobenswerterweise das Familienministerium einmal die Finanzierungsströme für die Wiener Kindergärten gestoppt. Aber es gibt nur wenig Hoffnung, dass ein politisches Fliegengewicht wie Frau Karmasin wirklich eine grundlegende Besserung aller sich in Wien abspielenden Skandale erreichen wird können. Und ob sie das überhaupt will, wenn sie nicht vom Ministerkollegen Kurz dazu gedrängt wird.

Erster Skandal: Eine von Integrationsminister Kurz in Auftrag gegebene Vorstudie des Universitätsprofessors Aslan hat aufgedeckt, dass es in Wien islamistische – aber von Steuergeldern geförderte! – Kindergärten gibt, in denen offensichtlich verfassungsfeindliche Inhalte verbreitet werden. Eine gesamthafte Studie hatte die Gemeinde Wien bisher verhindert. Jetzt erst ist eine solche möglich geworden (und es wird schon in den nächsten Tagen einen ersten Zwischenbericht geben). Dabei haben solche Kindergärten schon bisher zum Beispiel „Al Andalus“ geheißen, was für den „Islamischen Staat“ nichts anderes als die Idee einer Wiedereroberung Südspaniens bedeutet, das vor mehr als 500 Jahren vom Kalifat befreit worden war.
Zweiter Skandal: Betreiber islamischer Kindergärten sind – natürlich: mutmaßlich – in einen betrügerischen Ring verwickelt, der jahrelang völlig unkontrolliert von der Gemeinde Wien Förderungen für zum Teil gar nicht existierende Kinder erhalten haben dürfte.
Dritter Skandal: In einer Reihe dieser Kindergärten sprechen die Kindergärtnerinnen überwiegend gar nicht Deutsch mit den Kindern (oder können es vielleicht auch gar nicht ausreichend). Dabei sind in den letzten Jahren hohe Steuermittel mit der einzigen Begründung in den Ausbau der Kindergärten und für deren zwangsweisen Besuch geflossen, dass die Deutsch-Kenntnisse der Kinder vor Schuleintritt gesichert werden müssen. Die Verwendung der deutschen Sprache in geförderten Kindergärten ist jedoch in Wien nie kontrolliert worden, während die Gemeinde etwa die Sauberkeit in Küchen ständig und penibel kontrolliert.
Vierter Skandal: Die zuständige Stadträtin Frauenberger versuchte, der Kritik an den islamistischen Kindergärten dadurch zu begegnen, dass sie ankündigte, künftig zu kontrollieren, „welches Gottesbild“ in den Kindergärten verbreitet würde. Das aber ist schon wieder nicht nur ein Missverständnis über die Rechte der Politik, sondern auch eine niederträchtige Verdrehung der Problematik. Denn das „Gottesbild“ eines religiösen Kindergartens geht die Politik oder gar eine Linksradikale wie Frauenberger überhaupt nichts an. Sie haben vielmehr nur auf ein einziges zu schauen: dass dort keine verfassungsfeindlichen Inhalte verbreitet werden, etwa über die Ungleichheit der Frau oder über Religions- und Meinungsfreiheit oder gar über den Vorrang der Scharia vor dem Rechtsstaat. Und sofern der Kindergarten aus Steuermitteln gefördert wird, hat sie eben auch ein zweites zu kontrollieren: dass dort deutsch gesprochen wird.
Fünfter Skandal: Neben "Kindergärten" gibt es seit etlichen Jahren ohne große öffentliche Diskussion "Kindergruppen", in denen die Standards deutlich niedriger sind als in den Kindergärten, aber die Förderung aus Steuermitteln trotzdem hoch.
Sechster und bisher am allerwenigsten bekannter Skandal: Das ist der Inhalt des sogenannten „Wiener Bildungsplans“, der als Reaktion auf die Vorfälle in islamischen Kindergärten nun offiziell allen Kindergärten „zu lehren“ vorgeschrieben worden ist. Einer Kindergärtnerin ist bei ihrer Kündigung ja schon vorgehalten worden, dass sie nicht bereit gewesen war, Kinder beim Masturbieren zu streicheln, was angeblich diesem Bildungsplan entsprechen würde.
Dieser bisher kaum bekannte Bildungsplan enthält jedenfalls neben vielem leeren Gewäsch auch Passagen mit wirren extremistischen Theorien, die dringend auf Verfassungs- und Grundrechtswidrigkeit geprüft werden müssten. Das wäre nicht nur in Hinblick auf die Tatsache dringend notwendig, dass viele Eltern entsetzt und in ihren Elternrechten total verletzt wären, wüssten sie, mit welchem Schwachsinn ihre kleinen Kinder indoktriniert würden. Sondern auch, weil diese Theorien im Widerspruch zu aller wissenschaftlichen Evidenz stehen. Sie basieren vielmehr lediglich auf theoretischen Behauptungen einiger marxistischer und genderistischer Aktivistinnen.

Zum Beweis für diesen Vorwurf im Wortlaut die entsprechenden Passagen aus dem nun zwangsweise angeordneten „Wiener Bildungsplan“: „Eine geschlechtersensible Sexualpädagogik begleitet Mädchen und Buben dabei, ihre geschlechtliche Identität zu finden.“ Und noch deutlicher: „Was wir unter Weiblichkeit oder Männlichkeit verstehen, also das soziale Geschlecht (gender), ist gesellschaftlich konstruiert und nicht biologisch festgeschrieben, es ist erlernt und damit veränderbar.“

Schlimm genug, dass solcher von der ganzen restlichen Wissenschaft als evidenzwidrig abgelehnte und den Erfahrungen aller Eltern (auch schon mit Kleinstkindern) widersprechende Schwachsinn an steuerfinanzierten Universitäten verbreitet wird. Meist von kinderlosen linken Frauen. Aber dort können ja Studenten solchen Lehrveranstaltungen in der Regel wenigstens (wenn auch nicht immer) ausweichen. Aber jetzt wird diese Theorie zwangsweise auf kleine Kinder losgelassen. Die sich nicht wehren können.

Das ist im Grund genauso schlimm wie das, was in den islamistischen Kindergärten geschieht. Einzige mögliche Konklusion: Es dürfte Steuergeld für die Wiener Kindergärten erst dann wieder geben, wenn wirklich all diese Missstände abgestellt worden sind, einschließlich des zwangsweisen Genderismus. Man darf gespannt sein, wie lange die ÖVP da mutig bleiben wird.


HINWEIS:

Aus für Gender in Norwegen


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