Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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Pro-Life-Information am 21. Mai 2008

Liebe Freunde des Lebens!

Seit Ende April liegt der Entwurf für ein Gesetz zu „Eingetragenen Partnerschaften“ für homosexuelle Paare vor, die der Ehe nachgebildet werden sollen. Deswegen kann also zu Recht von der beabsichtigen Einführung einer Homo-Ehe gesprochen werden. Noch im Juni soll dieses Gesetz beschlossen werden. Dies wäre einer der massivsten familienpolitischen Eingriffe des Staates überhaupt.

Aus diesem Grund haben sich verschiedene Organisationen – das Institut für Ehe und Familie, das IMABE Institut, der Bund Evangelikaler Gemeinden in Österreich u.a. – zusammengeschlossen, um Unterschriften gegen dieses Gesetz zu sammeln, diese den Entscheidungsträger unseres Landes vorzulegen und das Gesetz zu verhindern.

Die Unterschriftenliste können Sie hier downloaden: http://www.neinzurhomoehe.at/downloads/ ... omoehe.pdf.

Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte bis spätestens 4. Juni per Post oder Fax an Notar Dr. Herbert Semeleder, 1180 Wien, Gentzgasse 9, Fax: 01/ 479 69 74 schicken.

Alle Argumente und wichtigen Informationen zur Unterschriftenaktion finden Sie auf der Internetseite: www.neinzurhomoehe.at.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Mit freundlichen Grüßen,
Monika Deak
www.jugend-fuer-das-leben.at
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1) Komm mit auf den Pro Life Marsch 08 von Jugend für das Leben und verbreite „Gute Hoffnung“!
2) Zukunft der Gesellschaft hängt an Kinderfreundlichkeit. Katholischer Familienverband der Erzdiözese Wien zieht positive Bilanz der „Woche der Familie“
3) Briten geben sich die Lizenz zum Frankenstein-Experiment
4) Großbritannien erlaubt lesbischen Paaren künstliche Befruchtung
5) Auf dem Weg zum Designerbaby: US-Forscher schaffen genmanipulierten Embryo
6) Begegnung mit Jugendlichen: Papst warnt vor falschem Jugendkult
7) TERMINE & SERVICE


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1) Komm mit auf den Pro Life Marsch 08 von Jugend für das Leben und verbreite „Gute Hoffnung“!

Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten? 16. bis 30. August, von Salzburg nach Innsbruck

Linz (21.05.2008, JfdL-md). Vom 16. bis 30. August trägt die Gemeinschaft Jugend für das Leben eine frohe Botschaft von Salzburg nach Innsbruck: Es gibt immer einen Weg für das Leben. Auf dem Pro Life Marsch 2008 setzen zahlreiche Jugendliche konkrete Schritte für das Lebensrecht der ungeborenen Mitmenschen.

Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten?

Für manche Frauen sei eine Schwangerschaft nicht mit Freude und Hoffnung verbunden, weil ihnen keiner zeige wie wertvoll und schützenswert das ungeborene Leben ist, erklärt Margret Parzmair, Pressesprecherin von Jugend für das Leben. „Wir wollen auf unserem Pro Life Marsch genau diese Hoffung nach Innsbruck tragen und den Menschen Mut zum Kind machen. Ein ungeborenes Baby ist ein Mensch wie du und ich, dass ein Recht auf die Liebe und den Schutz seiner Mitmenschen hat.“

In den Orten, in denen die Jugendlichen halt machen, wird durch Multimedia-Präsentationen, Vorträge und Diskussionsrunden Information zum Thema Abtreibung und Lebensschutz angeboten“, so Parzmair. Aus Erfahrung weiß sie, dass der Pro Life Marsch aber auch einfach ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilenehmer wird: „Sport, Wandern, Party, Picknick, Grillen, aber auch Gebet und besinnliches Beisammensein gehören zu unserer Wanderung für das Leben. Auch der letzte Pro Life Marsch 2006 war ein super Abenteuer, auf dem wir neue, echte Freundschaften schließen konnten. Ich möchte alle herzlich einladen, sich selber ernsthaft die Frage zu stellen: Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten? Kommt mit uns von Salzburg nach Innsbruck.“

Alle Interessierten können sich die ganze Strecke, einen Teil oder auch nur tageweise unkompliziert anschließen und somit einen oder mehrere Schritte für das Recht auf Leben zu setzen. Für die organisierten Unterkünfte ist ein Schlafsack und eine Isomatte notwendig. Am Tag wird das Großgepäck nachgeliefert, wir gehen nur mit einem Wanderrucksack. Die Kosten betragen pro Tag 5 Euro, pro Woche 25 Euro, ausdauernde Lebensschützer zahlen für die gesamte Aktionslänge 40 Euro.

„Gute Hoffnung“ für Innsbruck

Eine 10tägige Wanderung führt die sportlichen Jugendlichen von Salzburg über Bayerisch Gmain, St. Johann in Tirol und durch das Inntal in die Tiroler Landeshauptstadt. Dort will Jugend für das Leben mit einer frohen Botschaft die Würde und die Faszination des ungeborenen Lebens in den Mittelpunkt rücken. Während der mehrtägigen „Aktion Gute Hoffnung. Innsbruck in anderen Umständen“ werden die Jugendlichen zu Postboten des Lebens: Mit kleinen Infopaketen, die das Modell eines Ungeborenen in der 10. Woche nach der Einnistung und die dazugehörige Information enthalten, vermitteln wir um die 20.000 Haushalte in Innsbruck einfühlsam die Fakten des Lebens. Pressesprecherin Margret Parzmair erläutert den Sinn der Infopakete: „Jede Person wird durch unseren Brief eingeladen, sich vorzustellen, dass sie selbst, die Partnerin oder eine Bekannte überraschend schwanger wird. Die meisten Menschen wissen nicht, wie ein Kind im frühesten Lebensstadium aussieht. Der Infofolder thematisiert vor allem die faszinierende Entwicklung des ungeborenen Kindes und soll zum Nachdenken über das Lebensrecht jedes Menschen anregen.“ Im Paket befinden sich auch Hilfsnummern und Kontaktadressen für Betroffene. Parzmair: „Bei einer Abtreibung stirbt ein kleiner Mensch voller Hoffnung und Lebensfreude. Wir hoffen, dass durch unsere Infokampagne bald wieder mehr Kinder das Licht der Welt erblicken dürfen!“

Aktuelle Informationen zum Pro Life Marsch 08 sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter dem Link: www.youthforlife.net/plm08.php.

Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=587

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2) Zukunft der Gesellschaft hängt an Kinderfreundlichkeit. Katholischer Familienverband der Erzdiözese Wien zieht positive Bilanz der „Woche der Familie“

Wien (19.05.2008, KAP). Die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft hängt untrennbar mit ihrer Kinderfreundlichkeit zusammen. Dies betonte Weihbischof Franz Scharl am Montag bei der Abschlusspressekonferenz des Katholischen Familienverbands der Erzdiözese Wien zur Woche der Familie. Wer Zukunft ermöglichen wolle, so Scharl, muss auf die Familie als Keimzelle einer menschlichen Zukunft schauen, sie schätzen und schützen. Scharl unterstrich das christliche Verständnis von Ehe und Familie: Mann und Frau seien dazu berufen, einander zu ergänzen und durch die eheliche Liebe und die Zeugung von Nachkommen am göttlichen Schöpfungswerk teilzuhaben.

Den Auftakt der Woche der Familie hatte die Präsentation des Österreichischen Familiennetzwerkes am Dienstag, 13. Mai, gebildet. Ziel des Netzwerkes ist es, die bisherigen familienpolitischen Initiativen zu vernetzen und so familienpolitische Lobbyarbeit zu betreiben. Am Donnerstag, 15. Mai, folgte eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion über den Entwurf zum Lebenspartnerschaftsgesetz. Ihren Abschluss fand die Woche der Familie am Sonntag, 18. Mai, in der großen Familienwallfahrt der Erzdiözese Wien zur Familienkirche in Wien-Neuottakring. An der Wallfahrt beteiligten sich vor allem zahlreiche Mitglieder der philippinischen Gemeinde.

Mehr Kinder = weniger Steuern

Im Anschluss an einen Vortrag des Steuerexperten und früheren Vorsitzenden der Steuerreform-Kommission, Prof. Herbert Kofler, formulierte der Geschäftsführer des Wiener Katholischen Familienverbands, Andreas Cancura, neuerlich die Forderung nach einer deutlichen steuerlichen Entlastung der Familien. Es bedürfe endlich einer finanziellen Anerkennung der gesellschaftstragenden Leistungen, die eine Familie mit Kindern erbringt, so Cancura. Der Familienverband schließe sich daher der Forderung Prof. Koflers nach einem steuerfreien Existenzminimum für jedes Familienmitglied an.

Unverständnis äußerte Cancura darüber, dass das Familieneinkommen zwar bei Fragen der Gewährung von Schülerbeihilfen, Studienbeihilfen, Kinderbetreuungsgeld und des Mehrkinderzuschlages zur Familienbeihilfe herangezogen wird, bei der Steuer hingegen die familiären Leistungen nicht bedacht und steuersenkend geltend gemacht werden. Cancura: Mehr Kinder müssen zugleich weniger Steuer bedeuten.

Weiters sprach sich Cancura für eine Valorisierung und Wertsicherung der Familienbeihilfe aus. Gerade bei der Höhe der Familienbeihilfe bedürfe es dringend einer Anhebung, da sie ein Instrument darstelle, das den ärmsten Familien überproportional hilft und einen gerechten Lasten- und Leistungsausgleich für die Familien darstellt.

Aushöhlung der Ehe?

Cancura erneuerte bei dem Pressegespräch die Kritik seiner Organisation am Entwurf des Lebenspartnerschaftsgesetzes. Die Schaffung eines eigenen Rechtsinstituts für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften höhlt die Ehe in der bestehenden Form aus, so Cancura und räume gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine eheähnliche Rechtstellung ein, die sachlich nicht gerechtfertigt sei. Der Familienverband beharre angesichts des in Begutachtung befindlichen Gesetzesentwurfs darauf, dass in einem zukünftigen Gesetz die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften begrifflich von der Ehe zu unterscheiden ist, so Cancura. Dass das Recht zur Adoption weiterhin Ehepaaren vorbehalten bleibe, begrüße er ausdrücklich. Weiters erneuerte Cancura die Forderung, die Eintragung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften nicht auf dem Standesamt, sondern über ein Notariat vorzunehmen.

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3) Briten geben sich die Lizenz zum Frankenstein-Experiment

Parlament gestattet Schaffung von Mischwesen aus Mensch und Tier. Auch Züchtung. Von menschlichen Ersatzteillagern nun erlaubt

London (21.05.2008, Neues Volksblatt). Embryonen geschaffen mit menschlichem Erbgut aus Hautzellen und Eizellen von Kühen – diese Horrorvision haben Forscher an der Universität Newcastle vor einigen Wochen schon realisiert. Jetzt haben sie auch den politischen Sanktus für den „Kuhmenschen“: Das britische Parlament hat einen Antrag der Konservativen Partei abgelehnt, der die Forschung mit so genannten Hybriden-Embryonen verboten hätte. Außerdem dürfen Eltern eines kranken Kindes dem Beschluss zufolge mit Hilfe der künstlichen Befruchtung ein Geschwisterchen zeugen, das genetisch zum ersten Kind passt und so Gewebe oder Organe spenden kann.

Proteste der katholischen Kirche gegen die „Frankenstein-Wissenschaft“ werden von Labour-Premier Gordon Brown ignoriert. Er verteidigt die Freigabe von Experimenten mit menschlich-tierischen Mischembryonen. „Wenn wir die Stammzellenforschung weiter vorantreiben und neue Behandlungsmethoden für Millionen von Menschen entwickeln wollen, dann glaube ich, dass Misch-Embryonen notwendig sind“, so Brown gestern. Tatsächlich wurde der Nachweis einer Sinnhaftigkeit der Stammzellenforschung bisher nicht erbracht.

In Österreich stößt der britische Beschluss auf breite Ablehnung. Der 2. Nationalratspräsident Michael Spindelegger (ÖVP) und seine Kollegin Eva Glawischnig (G) mahnten zur Einhaltung ethischer Grenzen. Spindelegger kritisiert das Instrumentalisieren der Hoffnungen kranker Menschen.

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4) Großbritannien erlaubt lesbischen Paaren künstliche Befruchtung

In der Neuauflage des Embryonengesetzes scheiterte außerdem ein Versuch von Lebensschützern, die gesetzliche Abtreibungsfrist zu senken

London (21.05.2008, KAP). In Großbritannien dürfen alleinstehende Frauen und lesbische Paare künftig künstliche Befruchtungen durchführen lassen. Die bisher vorgeschriebene Notwendigkeit eines Vaters fällt künftig weg. Einen Antrag, der für die Notwendigkeit von Mutter und Vater plädierte, lehnte das britische Unterhaus am Dienstagabend ab.

In der Neuauflage des Embryonengesetzes scheiterte außerdem ein Versuch von Lebensschützern, die gesetzliche Frist für Spätabtreibungen von 24 auf 22 oder weniger Wochen zu senken.

Die Neuregelungen zur künstlichen Befruchtung bedeuten, dass ein Kind nun laut Gesetz nur noch ausreichende elterliche Unterstützung braucht, nicht aber eine Vaterfigur. Damit kann auch ein eingetragenes lesbisches Paar die Elternrechte und -pflichten übernehmen. Der ehemalige Parteiführer der Konservativen, Iain Duncan Smith, hatte für die Notwendigkeit von Vätern plädiert, da sich ihr Fehlen nachteilig auf Kinder auswirke. Gegner seines Antrags wie die Labour-Abgeordnete Emily Thornberry bezeichneten die bisherige Gesetzgebung laut BBC als direkte Diskriminierung von lesbischen Paaren und alleinstehenden Frauen.

Mehr Überlebenschancen für Frühgeburten

In der Abtreibungsdebatte lehnte das Unterhaus eine Reihe von Anträgen zur Kürzung der gesetzlichen Frist für Schwangerschaftsabbrüche ab. Lebensschützer hatten gehofft, eine Verkürzung auf 22 oder gar 20 Wochen durchsetzen zu können. Die Tory-Abgeordnete und ehemalige Krankenschwester Nadine Dorries argumentierte, Babys hätten ein Recht auf Leben; zudem hätten sich die Überlebenschancen für Frühgeburten durch den medizinischen Fortschritt gebessert. Abtreibungsbefürworter wollten keine wissenschaftlichen Belege für eine solche Forderung sehen.

Drei katholische Minister aus dem Kabinett von Premierminister Gordon Brown - Ruth Kelly, Des Browne und Paul Murphy - stimmten laut BBC für eine Verkürzung der gesetzlichen Abtreibungsfrist. Der Erzbischof von Westminister und ranghöchste Repräsentant der katholischen Kirche in England und Wales, Kardinal Cormac Murphy O'Connor, hatte sich noch kurz vor der Abstimmung vehement gegen Abtreibung ausgesprochen. In Großbritannien gibt es zurzeit pro Jahr rund 200.000 gemeldete Schwangerschaftsabbrüche.

Am Montag hatte das Unterhaus mehrere Anträge zum Verbot der Forschung mit Mensch-Tier-Embryos abgelehnt. Ebenso scheiterte ein Antrag zum Verbot der Produktion sogenannter Lebensretter-Geschwister, die Gewebe zur Behandlung eines kranken Kindes bereitstellen sollen. Die Gesetzgebung könnte schon 2009 in Kraft treten.

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5) Auf dem Weg zum Designerbaby: US-Forscher schaffen genmanipulierten Embryo

New York (18.05.2008, ALfA). Forscher um Nikica Zaninovic von der Cornell-Universität im US-Bundesstaat New York haben erstmals einen genmanipulierten Embryo geschaffen. Wie u.a. die New York Times online am 13. Mai berichtete, schleusten die Forscher einem bei der künstlichen Befruchtung übrig gebliebenen Embryo mittels eines Virus ein Gen für ein fluoreszierendes Protein ein. Aus diesem genveränderten Embryo sollten Stammzellen gewonnen werden. Mit dem fluoreszierenden Markergen wollten die Forscher herausfinden, ob dieses bei der Zellteilung auch in die Tochterzellen übergeht. Tatsächlich hätten nach drei Tagen alle inzwischen gebildeten Zellen einen schimmernden Ton gezeigt. Nach fünf Tagen wurde der Versuch beendet.

Kritiker befürchten, dass es mit diesen Techniken eines Tages möglich werden könnte, Wunschbabys mit besonderen Eigenschaften zu schaffen. Das Center for Genetics and Society (CGS) in Oakland kritisierte das Experiment als Weg zum Designerbaby. Wie die stellvertretende Direktorin, Marcy Darnovsky, der New York Times zufolge erklärte, hätten die Forscher auf eigene Faust und ohne öffentliche Diskussion eine bisher gültige ethische Grenze überschritten. Die Forscher wiesen die Anschuldigungen jedoch umgehend zurück. Für den Versuch hätten sie einen nicht lebensfähigen Embryo verwendet, der sich aufgrund eines schwerwiegenden Chromosomenfehlers gar nicht erst zu einem Baby hätte entwickeln können, erklärte der Direktor des Zentrums für Reproduktionsmedizin an der Cornell-Universität, Zev Rosenwaks, laut dem Bericht. Die Experimente seien lediglich für die Stammzellforschung zu den genannten Zwecken gewesen.

Die Experimente fanden bereits Ende letzten Jahres statt und wurden bereits auf der Jahrestagung der US-Gesellschaft für Reproduktionsmedizin vorgestellt sowie im Journal Fertility and Sterilitiy vom September 2007 veröffentlicht. Bislang blieben die Versuche aber von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Beachtung fanden die Ergebnisse erst jetzt, nachdem sie in einem Bericht der britischen Regierung im Zuge der laufenden Debatte über eine Änderung des Embryonenschutzgesetzes, in der es um Lizenzen für Mensch-Tier Embryos, künstliche Befruchtungen für lesbische Frauen und neue Richtlinien für Abtreibungen geht (siehe unten), aufgeführt wurden und die Londoner Zeitung The Sunday Times dies aufgriff.

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6) Begegnung mit Jugendlichen: Papst warnt vor falschem Jugendkult

Vatikan (18.05.2008, rv/kna). Das schlechte Wetter konnte die Jugendlichen nicht abhalten. Mehrere Tausend hatten Stunden auf der Piazza Matteotti in Genuas Altstadt ausgeharrt, um dem Papst zu begegnen. Auch für den Papst schien dieses Treffen am späten Vormittag des Sonntag emotionaler Höhepunkt dieser kurzen Pastoralvisite zu sein. In seiner Ansprache kritisierte den Papst einen falschen Jugendkult:

„Heute wollten alle jung sein, jung bleiben und sich als jung maskieren, auch wenn die Zeit der Jugend vorbei ist - sichtbar vorbei“

Hinter diesem Phänomen stehe die Angst vor einer leeren Zukunft. „Deswegen wollen nicht wenige die Zeit anhalten aus Angst vor einer leeren Zukunft. Sie wollen die Schönheiten des Lebens sofort konsumieren. Und so ist das Öl in der Lampe schon verbraucht, wenn das Leben eigentlich erst beginnen sollte. Deswegen ist es wichtig, den wahren Verheißungen zu folgen, die eine Zukunft eröffnen, die auch mit Verzicht verbunden sein kann.“

Benedikt rief die jungen Menschen zu einem Leben mit Christus und mit der Kirche auf. Denn je mehr sich der Mensch von Gott, seiner Quelle, entferne, desto mehr verliere sich selbst, und um so schwieriger werde das menschlichen Zusammenleben in der Gesellschaft.

„Bleibt untereinander geeint, helft einander, im Glauben christlich zu leben und zu wachsen, um mutige Zeugen des Herrn zu sein. Seid geeint, aber nicht verschlossen. Seid demütig, aber nicht ängstlich. Seid einfach, aber nicht naiv. Seid nachdenklich, aber nicht kompliziert. Führt Dialog mit allen, aber bleibt ihr selbst. Bleibt in Gemeinschaft mit euren Hirten: Sie sind Diener des Evangeliums, der Göttlichen Eucharistie, der Vergebung Gottes. Sie sind eure Väter und Freunde, Gefährten eures Weges. Ihr braucht sie, und sie – wir alle – brauchen euch.“

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7) TERMINE & SERVICE
ALLE Termine finden Sie auf unserer Homepage: http://www.jugendfuerdasleben.at/termine.php

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Hl. Messe zum Tag des Lebens mit Bischof Dr. Egon Kapellari

Wer: Umfassender Schutz für das Leben, Jugend für das Leben
Wo: Grazer Dom
Wann: Samstag, 31. Mai 2008, 17 Uhr
Anschließend Agape

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Hl. Messe zum Tag des Lebens mit Bischof Dr. Ludwig Schwarz

Info: 15 Uhr: Kreuzweg vom Petrinum zur Pöstlingberg-Basilika

Wer: Initiative Recht auf Leben
Wo: Pöstlingbergbasilika Linz
Wann: Sonntag, 1. Juni 2008, 16.30 Uhr

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Almwoche in Osttirol

Mit P. Bernhard Kaufmann, FSSP

Wer: Jugend für das Leben
Wann: 5. bis 12. Juli 2008
Wo: Oberstalleralm in Innervillgraten
Anmeldung unter: office@youthforlife.net, 0664/3420804. Es gibt nur wenige Plätze. Bitte bald anmelden

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Pro Life Marsch und Aktion Gute Hoffnung 08 - Salzburg bis Innsbruck

Infos: Für Essen und Unterkunft ist gesorgt. Für die Übernachtungen brauchst du Schlafsack und Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitfahrzeug mitgeführt.

Route: Salzburg - Bayerisch Gmain - Lofer - St. Johann in Tirol - Schwoich bei Kufstein - Kundl - Straß im Zillertal - Schwaz - Hall in Tirol - Innsbruck

Kosten: 5 Euro pro Tag, 25 Euro pro Woche, 40 Euro für zwei Wochen

Wer: Jugend für das Leben
Wann: 16. bis 30. August 2008
Wo: von Salzburg bis Innsbruck
Anmeldung unter: 0664/3420804 oder office@youthforlife.net

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