Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 21.05.2008, 23:27 
Internationaler Tag der Familie 2008

Am 15. Mai. feiert die Staatengemeinschaft zum 15-ten Male den Internationalen Tag der Familie.
Hintergrundgedanke und Ziel dieses Tages ist es,
die Bedeutung und den Stellenwert der Familie als wichtigste Grundeinheit jeder Gesellschaft herauszustreichen.

Bei einer Scheidungsrate von fast 50%, zerbrochenen Familien, Alleinerziehern
und Patchwork-„Familien“ gibt es aber in der Tat nichts zu feiern.
Die Regierungen der Europäischen Gemeinschaft behaupten,
dass ihnen die Familie als Keimzelle der Gesellschaft ein zentrales Anliegen sei.
Die Realpolitik und besonders die Familienpolitik straft dieser Behauptung Lügen.
Warum?
Familie wird nur als Netz intensiver Beziehungen verstanden und das Individualrecht genießt oberste Priorität.

In der Diskussion um die „Familie heute“ wird ignoriert,
dass Eltern die eigentlichen „Architekten“ des Familiensystems sind.
Die liberalen Medien zeichnen seit Jahrzehnten ein negatives Bild der Familie
und propagieren massiv alternative Lebensstile.
Nach dem Grundsatz „Bad News are good News“
wird mit Familie vor allem Gewalt und Missbrauch in Verbindung gebracht.

Die Politik geht von der Annahme aus, dass die meisten Eltern mit der Erziehung der Kinder überfordert sind.
Daher wird als wichtigste familienpolitische Maßnahme die Bereitstellung außerhäuslicher Betreuungsplätze gesehen.
Mit den Worten von Prof. Habermann, „natürliche Eltern gelten erzieherisch als 'Dilettanten",
und daher muss die Kindererziehung verstaatlicht werden.
Andererseits werden von den Lehrern
eine dramatische Zunahme der Verhaltensauffälligkeiten von Schülern
und die Zunahme der Gewalt an den Schulen beklagt.
Kann die Schule an den Kindern wettmachen, was die Familie sträflich versäumt hat?

Die Politik und Medien versuchen heute bestenfalls den „Scherbenhaufen“ Familie zu managen.
Sie wurden zu einem Teil des Problems, anstatt ein Teil der Lösung zu sein.
Medien sollten über das Potential und die Vorteile einer stabilen und reifen Familie berichten,
zumindest in demselben Ausmaß, wie sie über die Probleme berichten.

Die Lösung liegt in einem Paradigmenwechsel.
Wir benötigen dringend ein positives Familienbild und Vorbilder von stabilen Familien.
Wissens- und Charakterbildung beginnen in der Familie.
Es gilt Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken
und unsere Kinder auf Elternschaft und Familie vorzubereiten.

Erst wenn die Scheidungszahlen sinken und die Zahl stabiler Familien steigt –
Familien, in denen gegenseitige Unterstützung und Treue anstatt des individuellen Spaßfaktors gelebt wird,
kann der Internationale Tag der Familie gefeiert werden.

Das Familienforum Österreich, eine Initiative der Familienföderation für Weltfrieden, fördert den jährlich stattfindenden True Family Award.
Dabei werden Familien für ihre Leistungen gewürdigt
und die Rolle der Elternschaft in der Öffentlichkeit aufgewertet.


Rückfragehinweis:
Josef Gundacker
Familienforum Österreich
info@familienforum.at


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