Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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Pro-Life-Information am 23. April 2009

www.jugend-fuer-das-leben.at


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1) Stammzellen: Österreichs Bioethikkommission am ethischen Holzweg. Alleskönner-Stammzellen auch ohne Zerstörung von Embryonen möglich
2) Österreich: Verbot der „Tötung auf Verlangen“ in Verfassung verankern. Kardinal Schönborn fordert Verbot, Heide Schmidt (LIF) drängt auf Sterbehilfe-Legalisierung
3) Wenn der Staat Abtreibungen bezahlt. Weihbischof Overbeck über die Tragödie der bulgarischen Prostituierten in Dortmund
4) TERMINE & SERVICE


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1) Stammzellen: Österreichs Bioethikkommission am ethischen Holzweg. Alleskönner-Stammzellen auch ohne Zerstörung von Embryonen möglich

Wien (20.04.2009, IMABE). „Wissenschaftlich gesehen gibt es keinen Grund, noch mehr Embryonen zu vernichten.“ Susanne Kummer, stv. IMABE-Geschäftsführerin kritisiert scharf in Die Presse am Sonntag (22.03.2009, http://diepresse.com/home/meinung/debat ... 9/index.do) den Vorstoß eines Flügels der Österreichischen Bioethikkommission, Embryonen in Österreich für Forschungszwecke zu verbrauchen. Wer jetzt die Politik dazu bringen will, viel Geld und Zeit in die (ethisch und wissenschaftlich) zweifelhafte Herstellung von embryonalen Stammzellenlinien „Made in Austria“ zu stecken, handelt angesichts der Faktenlage unseriös, erklärt Kummer anhand aktueller Studien.

Österreich, so heißt es oft, sollte sich als kleines Land auf Forschungsvorhaben konzentrieren, wo es bereits hervorragende Ansätze gibt. Allerdings: Wer in Österreich ist in seiner laufenden Forschung behindert, wenn er keine humane embryonale Stammzelle hat? Wer hat schon einschlägige Erfahrung etwa mit entsprechenden tierischen embryonalen Stammzellen? Auf der Pressekonferenz anlässlich der Präsentation des Liberalisierungsvorschlags wusste nicht einmal die Vorsitzende der Bioethikkommission, Christiane Druml, eine Antwort darauf.

Dagegen gibt es ethisch saubere und wissenschaftlich attraktive Alternativen zur embryonalen Stammzellforschung, und zwar in Form der induzierten pluripotenten Stammzellen als ethisch sauberem Weg für die Grundlagenforschung und in den adulten Stammzellen für die Entwicklung medizinischer Therapien.

Erst kürzlich gab es einen neuen Etappensieg in der Gewinnung pluripotenter Stammzellen: Forscher um den Stammzell-Pionier James Thomson und Junying Yu vom Morgridge Institute for Research in Madison/Wisconsin haben mit einer neuen Methode Hautzellen in Alleskönner-Zellen verjüngt – ohne dabei das Erbgut der Zellen zu verändern, noch es mit gentechnischen Methoden zu beeinflussen. In einer aktuellen Studie in Science (http://www.sciencemag.org/cgi/content/a ... ;1172482v1) berichten die Wissenschaftler von ihrer Methode, bei der sie erstmals Plasmide (ringförmige DNA-Moleküle), die unter anderem in Bakterien vorkommen, als „Gen-Taxi“ verwendeten. Das Besondere: Das Plasmid wurde nicht in das Erbgut der Zelle integriert, die Zelle blieb trotz Reprogrammierung „sauber“. Zu ihrer Herstellung musste kein einziger Embryo vernichtet werden.

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2) Österreich: Verbot der „Tötung auf Verlangen“ in Verfassung verankern. Kardinal Schönborn fordert Verbot, Heide Schmidt (LIF) drängt auf Sterbehilfe-Legalisierung

Wien (20.04.2009, IMABE). Die Ex-Politikerin Heide Schmidt (60) forderte im Standard-Interview (09.04.2009, http://derstandard.at/?url=/?id=1237229643451) eine politische „Sterbehilfe-Debatte“ in Österreich. Es herrsche „eindeutig Änderungsbedarf“, sagte Schmidt. Ihre Zielrichtung (wenngleich nicht explizit ausgesprochen): Es brauche neue „gesetzliche Grundlagen“ für einen „Freiraum für die Umsetzung des eigenen Willens“ (Straffreiheit bei Euthanasie). Eine Evaluation der „Erfahrungen aus anderen Ländern“ solle dazu führen, eine „passende Lösung für Österreich zu finden“, so Schmidt. Voraussetzung für diese „Lösung“ sei, dass man sich von den Ansichten der katholischen Kirche distanziere. Die Juristin Schmidt gründete im Jahr 1993 das Liberale Forum. Sterbehilfe war eines der zentralen Themen der Liberalen.

Die Beneluxstaaten und die Schweiz haben die derzeit liberalste Gesetzgebung in Europa: Im März 2009 wurde die aktive Sterbehilfe nach den Niederlanden und Belgien auch in Luxemburg straffrei gestellt. Ein Arzt wird nicht straf- oder zivilrechtlich verfolgt, wenn er aktive Sterbehilfe oder Beihilfe zur Selbsttötung leistet – auch nicht bei Minderjährigen, Neugeborenen oder psychisch Kranken. In der Schweiz will die umstrittene Sterbehilfe-Organisation Dignitas derzeit einer kerngesunden Frau Suizidhilfe leisten, die ihrem krebskranken Partner in den Tod folgen will (Basler Zeitung, 03.04.2009, http://bazonline.ch/schweiz/standard/Di ... y/17227869).

In Österreich stehen – wie auch im überwiegenden Teil der anderen EU-Staaten – die aktive Sterbehilfe und Hilfe beim Selbstmord unter Strafe. Österreich habe die Chance, „europaweit Vorarbeit zu leisten“, betonte Kardinal Christoph Schönborn und plädierte für eine Verankerung eines „Verbotes der Tötung auf Verlangen in der Verfassung“. Im Jahr 2001 hatten sich alle im Parlament vertretenen Parteien gegen aktive Sterbehilfe, sogenannte Euthanasie und Tötung auf Verlangen ausgesprochen. Schönborn forderte die österreichische Politik auf, ihrem Ja zur palliativen Sterbebegleitung Taten folgen zu lassen. Ein Auf- und Ausbauplan für Hospize müsse her, die Finanzierung müsse garantiert sein, berichten die Salzburger Nachrichten (10.04.2009, http://search.salzburg.com/articles/384 ... terbehilfe).

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3) Wenn der Staat Abtreibungen bezahlt. Weihbischof Overbeck über die Tragödie der bulgarischen Prostituierten in Dortmund

Dortmund (21.04.2009, kath.net). Der Weihbischof in Münster, Franz Josef Overbeck, hat sich im Fall der Dortmunder Prostitution kritisch zu Wort gemeldet. Wie die Bild-Zeitung berichtete, bieten rund 500 neueingewanderte Prostituierte aus Bulgarien Verkehr ohne Kondom an, um mehr zu verdienen. Der Staat kommt daraufhin für ihre Abtreibungen auf.

Lesen Sie mehr unter: http://www.kath.net/detail.php?id=22695

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4) TERMINE & SERVICE
ALLE Termine finden Sie auf unserer Homepage: http://www.jugendfuerdasleben.at/termine.php

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Save One. Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Christliche Konferenz (mit Übersetzung)
Wer: Österreichische Lebensbewegung
Wo: City Church Wien, Sautergasse 34, 1170 Wien
Wann: Samstag, 25. April 2009, 9 bis 14.30 Uhr
Information: Eintritt 15 Euro, Anmeldung erbeten

Anmeldung unter: http://www.lebensbewegung.at/SaveOne_konferenz09.html

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Hl. Messe zum Tag des Lebens in Graz

Wer: Jugend für das Leben Stmk
Wo: Stadtpfarrkirche Graz
Wann: Mittwoch, 3. Juni 2009, 18.15 Uhr

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Hl. Messe zum Tag des Lebens in Linz

Info: Zelebrant: P. Maximilian Neulinger, Abt vom Stift Lambach. Ab 13 Uhr Kreuzweg vom Petrinum auf den Pöstlingberg
Wer: Jugend für das Leben OÖ
Wo: Basilika am Pöstlingberg
Wann: Sonntag, 7. Juni 2009, 14.30 Uhr

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Bergwoche mit Jugend für das Leben

Info: Geistliche Begleitung: P. Bernhard Kaufmann, FSSP. Bereits ausgebucht, aber Warteliste vorhanden
Wer: Jugend für das Leben
Wo: Oberstalleralm in Osttirol
Wann: 11. bis 18. Juli 2009
Informationen und Anmeldung unter: office@youthforlife, 0664/3420804

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Pro Life Marsch 2009 – Von Innsbruck nach Bregenz

Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten?

Wer: Jugend für das Leben
Wo: Innsbruck - Bregenz
Wann: 31. Juli bis 15. August 2009
Info: Für Essen und Unterkunft ist gesorgt. Für die Übernachtungen brauchst Du Schlafsack und Isomatte. Das Gepäck wird in einem Begleitwagen mitgeführt. Kosten. 5 € pro Tag, 25 € pro Woche, 40 € für beide Wochen.
Informationen und Anmeldung unter: office@youthforlife, 0664/3420804 www.youthforlife.net/plm09.php

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IHRE SPENDE ändert das Schicksal ungeborener Kinder Unsere Arbeit wird fast ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Bitte unterstützen Sie die Verbreitung einer Kultur des Lebens!
Spendenkonto: http://www.youthforlife.net/Spenden.php

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JUGEND FÜR DAS LEBEN

Redaktion: Mag. Monika Deak
A-4020 Linz, Starhembergstraße 66/20
Telefon: +43 - 664 - 34 20 804
Fax: +43 - 732 - 78 81 16
Mail: office@youthforlife.net


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