Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 28.07.2010, 17:12 
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Politiker haben die Zuwanderungsdebatte neu entfacht,
so z.B. Außenminister Spindelegger (für wen arbeitet der eigentlich?),
unterstützt vom Wirtschaftsminister Mitterlehner, beide ÖVP.



Angeblich braucht Österreich pro Jahr tausende Zuwanderer,
:arrow: damit die Bevölkerung nicht schrumpft,
:arrow: damit die Pensionen gesichert sind,
:arrow: damit die Wirtschaft wachsen kann...

Bei diesen Meldungen kommt Zorn auf.
Wir erinnern uns noch an die 60-er Jahre und die Intensivpropaganda gegen Kinder:
:arrow: die Bevölkerung explodiert,
:arrow: 2 Kinder sind genug,
:arrow: Kinderreichtum ist asozial und unverantwortlich

Die "braven" Österreicher haben dieser Propaganda geglaubt und das Aufziehen von Kindern beschränkt.
Die SPÖ unter Bruno Kreisky hat sogar den Mord an den ungeborenen Kindern straffrei gestellt!
Und die Österreicher haben ihn gewählt, also sind sie auch mitschuldig!

Und jetzt?
Jetzt sagen uns die Politiker, daß wir Jahr für Jahr tausende Zuwanderer brauchen.
Keine Rede davon, daß wir auch eigene Kinder haben könnten!
Keine Rede davon, daß wir den Kindermord beenden könnten!

Wir sind zornig, aber was können wir tun?

:arrow: :arrow: Diesen Politikern eindeutig unsere Meinung sagen!
:arrow: :arrow: Und diese Politiker nicht mehr wählen!
:arrow: :arrow: Und in Foren, an Zeitungen und an Politiker schreiben, schreiben und wieder schreiben, darüber reden, andere mobilisieren…..

Dr. Michael Spindelegger: michael.spindelegger@bmeia.gv.at
Dr. Reinhold Mitterlehner: reinhold.mitterlehner@bmwfj.gv.at


Weitere Informationen siehe hier......


Bischof Laun: Kein Leben ohne Wasser, keine Zukunft ohne Wasser

Nur starke Familien garantieren ein starkes Land!

Abtreibungsstopp statt Zuwanderung

Zunehmende Befürwortung aktiver Sterbehilfe in Österreich

Die Sünde wider den Geist

Unterbergers Tagebuch: Wovon Spindelegger spricht und wovon nicht....

Zwei Kinder sind genug? Nein - es sollten 3 - 4 sein!

Geburtendefizit – schlimmer als das Budgetdefizit

Der Geburtenschwund hat viele Gründe

Tips, Leserbrief auf Seite 10



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PostPosted: 30.07.2010, 06:59 
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Leserbrief in den OÖN vom 29. Juli 2010
Benachteiligte Eltern - daher Geburtenstreik



Ausländeranteile rund um 30 Prozent in Wels, Traun und Mattighofen sind einigen Mitgliedern unserer Bundesregierung noch nicht genug. Man stellt sich dort vor, dass es bis zum Jahr 2030 an die 100.000 Zuwanderer in Österreich geben könnte, um das Sozialsystem aufrechtzuerhalten.

Dies ist das Eingeständnis, dass die bisherige Bevölkerungspolitik versagt hat.
Bevor nämlich über Zuwanderung nachzudenken ist, müssen die Ursachen dafür aufgezeigt werden, warum uns pro Jahr 30.000 Geburten in Österreich fehlen. Es ist nämlich eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, wie Eltern derzeit benachteiligt werden, dass sich der gegenwärtige Geburtenstreik als logische Reaktion erklärt. Laut dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung betragen die Kinderkosten 600 Euro pro Kind und Monat. 250 Euro werden hievon momentan ersetzt. Bei vier Kindern, wie in meinem Fall, ergibt sich ein Defizit von 1400 Euro pro Monat. Dazu kommt der Verdienstentgang für die Mutter von durchschnittlich 800 Euro pro Monat.

Wenn die Wirtschaft mehr Arbeitskräfte und auch mehr Konsumenten braucht, dann sollte sie bereit sein, die für eigene Kinder nun einmal gegebenen Kosten aufzubringen.
Gleichzeitig sollte durch eine entsprechende Gestaltung des Pensionssystems klargestellt werden, dass es nicht einerlei ist, ob man Kinder, die später die Pensionen für die Elterngeneration insgesamt finanzieren, bejaht und großzieht oder keine Kinder hat.

Im letzteren Fall bedeutet dies im Umlageverfahren, dass bei Erreichen des Pensionsalters niemand für die Finanzierung des eigenen Pensionsanspruches vorhanden ist.


Dr. Heinrich Birnleitner, Aistersheim


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