Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 06.11.2007, 20:51 
Kawi Schneider, Oberwesel, 29. 10. 2007
Neue Weltordnung will die Türkei dem Satan opfern


Wenn ein Ballon zu schnell sinkt, wirft er Ballast/Sandsäcke ab, bis er wieder steigt.

Daß der "Ballon" gerade allzu schnell sinkt, ist seit August durch die Finanzkrise bekannt. Für die, die das nicht mitbekommen haben, enthüllt heute eine der besten Zeitungen der NWO, der für Nachzügler zuständige "Christian Science Monitor", daß die USA 2,9 Billionen Dollar Schulden mehr haben als offiziell zugegeben:

http://www.csmonitor.com/2007/1029/p15s01-wmgn.html

Vergangene Woche trafen sich Spitzenpolitiker in London, der Hauptstadt der Neuen Weltordnung, für die die USA nur eine Abteilung der britischen Marine sind. Dort entschuldigte sich Olmert (Israel) bei Erdogan (Türkei) für die Verletzung des türkischen Luftraums bei der letzten Bombardierung syrischer Ziele im vergangenen September: Die Türken hatten (laut the news Pakistan) abgeworfene Treibstofftanks der israelischen Luftwaffe auf türkischem Gebiet gefunden:

http://www.thenews.com.pk/daily_detail.asp?id=77680

Auf den ersten Blick scheint diese Meldung nebensächlich - oder hat Israel die Türkei, ausgerechnet also einen bisherigen Waffenbruder, symbolisch durchaus bewußt zum Mülleimer seiner Kriegsführung degradiert?
Vieles unterstützt diese Vermutung massiv. Wie neben Dutzenden anderer guter Zeitungen auch die einflußreiche US-Internetzeitung Huffington Post ...

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,15 ... 87,00.html

... untersucht, fängt im Nahen Osten gerade ein größerer regionaler Krieg an - von einer "bisher unbeachteten Seite" ausgehend, der Türkei:

http://www.huffingtonpost.com/chris-wei ... 69459.html

Der Hintergrund wird in dieser Untersuchung gut beleuchtet: Weil die USA im Irak fast total auf die Nase gefallen sind und als einzigen echten Verbündeten die Kurden im Nord-Irak haben, wo israelische Geschäftsleute bereits massiv investiert haben und sich auf die zukünftigen Geschäfte u. a. mit den Öl-Pipelines von Kurdistan durch die (ehemalige?) Türkei ans Mittelmeer freuen, können sie jetzt dem alten, (bald ehemaligen?) NATO-Verbündeten Türkei nur vortäuschen, gegen sogenannte "kurdische Terroristen" (PKK usw.) vorzugehen. In Wirklichkeit würden letztere nämlich von Israel und den USA mit modernsten Waffen hochgerüstet, die man dem Anschein nach der legalen kurdischen Regierung des Nord-Irak unter Massoud Barzani zukommen lasse, in Wirklichkeit aber indirekt den kurdischen Hightech-Truppen für den Krieg gegen die Türkei und für Groß-Kurdistan, an das die Türkei ihren Osten und der der Iran seinen Westen werde abtreten müssen. Denn auch weil die Kurden sich von den USA bisher oft verraten gefühlt hätten, wolle man sie nun unbedingt gewinnen und von der absoluten Freundschaft der USA und Israels überzeugen. Und das für Kurden einzig und wahrhaftig überzeugende Argument ist halt nichts außer dem Abschuß des Todfeindes Türkei.
Schon schwärmen Insider der Neuen Weltordnung in London, das zukünftige Kurdistan würde der "west-freundlichste Staat zwischen Bulgarien und Japan" werden, und die New Yorker Presse nimmt bereits jetzt auch der Türkei gegenüber kein Blatt mehr vor den Mund und titelt heute "Türkei vor den Toren der Hölle in Kurdistan":

http://www.nysun.com/article/65404

Damit sind die Würfel gefallen - die Türkei soll dem Satan geopfert werden und ins gut aufgestellte, tödliche "kurdische Messer" im Irak rennen, das sie erst dann als USraelische Guillotine erkennen sollen, wenn es zu spät ist.

Vom Nil bis zum Euphrat ist ohnehin Groß-Israel geplant,
und Groß-Kurdistan soll der befreundete Bruderstaat an der Ostgrenze sein.

Was in dieser Planung auf die anderen Staaten der Gegend zukommt, das können sich die Türken, Ägypter, Perser und Araber heute schon ansehen:
Eine Rundfahrt durch den Gaza-Streifen wird ihnen alle Fragen zu ihrer Zukunft bestens beantworten! Gerade auf die Türkei kommen Säuberungswellen in jeder Hinsicht zu, weil sie für Groß-Israel und Groß-Kurdistan praktisch nur noch als einwandfreies Trinkwasser-Quellgebiet und vielleicht für etwas Landwirtschaft gebraucht wird.

Ein ebenfalls gut eingeweihter Verfasser der Asia Times Hongkong ... http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/IJ25Ak01.html
... bemerkt also sehr zu Recht, daß der türkische Ministerpräsident Erdogan gut daran getan habe, letzte Woche artig in London gewesen zu sein, wo halt immer noch die Musik spielt. Der interessante Bericht liefert weitere Beweise für den USraelisch-kurdischen Block gegen die Türkei, bestätigt damit immerhin indirekt, daß die Türkei vom Fenster weg ist (auch Rußland hat ja gerade den antitürkischen KASPI-Block einschl. Iran gestärkt und unter seinen Schutz gestellt, und die Mitteleuropäer werden aus Haß auf die Moscheen-Imperialisten kaum querschießen) und die "Entschuldigung" Olmerts vermutlich das war, was der Abschiedskuß des Mafia-Paten für denjenigen ist, dessen Knochen man viele Jahre später in irgendeinem Beton-Fundament findet - oder auch nicht.


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