Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 26.10.2008, 22:18 
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Es gibt auch geistig zwei Geschlechter – und das ist
naturbedingt! Woran sieht man das?
(Auszug von Ulrich Bonse - aus „Geschlechter: Sie könnten, doch sie wollen nicht!“ aus Focus, 15/2008, von FOCUSRedakteur
Frank Gerbert)


Susan Pinker, (gerade veröffentlichtes Buch: „Das sexuelle Paradox“), etwa 50 J., Montreal/Kanada,
erfahrene Kinderpsychologin, jetzt Zeitungskolumnistin, Schwester des renommierten Harvard-
Psychologen Steven Pinker, stellt es nochmal klar:


Es ist nicht zu bestreiten, dass die zwei natürlichen Geschlechter, Mann/Frau, Junge/Mädchen, den
Menschen auch geistig prägen (im Gegensatz zu der dreisten Behauptung von Simone de Beauvoir,
Protagonistin des Feminismus: „Man wird nicht als Frau geboren – man wird es!“).

Man kann die Barrieren zu den typischen Männerberufen schleifen wie man will, man schafft es doch
nicht, die Frauen zum dauernden Verbleib dort zu bewegen:
Frauen sind nicht etwa den Männern intellektuell unterlegen – inzwischen haben die Mädchen an den
US-Highschools sogar die besseren Mathe-Noten als die Jungen. An den US-Unis sind die Männer
unterrepräsentiert. Aber trotzdem sind Frauen in den Naturwissenschaften und Ingenieurberufen
regelrecht „Mangelware“ – und die Männer überholen die Frauen hinterher bei Einkommen und
Karriere.

Warum w o l l e n die Frauen denn nicht – sie könnten doch auch nach weiter oben gelangen?
„Weil sie anders t i c k e n“, sagt Susan Pinker. Die Feministinnen behaupten dreist, die Psyche
der Frauen sei veränderbar – was aber ein großer Irrtum ist. Denn die Psyche ist sozusagen
„schicksalhaft festgeschrieben“.

So – und woran soll man das erkennen?

Schon bei den Kindern sieht man es: Eine Studie maß, wie sich Jungen und Mädchen beim
Einzellauf und bei gemeinsamem Laufen verhielten. Ergebnis: Die Jungen sind beim Einzellauf
langsamer als beim gemeinsamen Laufen, bei den Mädchen ist es genau umgekehrt! Warum wohl?
Jungen fühlen sich durch Wettbewerb angespornt, Mädchen haben eine Aversion gegen die
Konkurrenzsituation. Sie kommunizieren lieber, sooft sie dazu Gelegenheit haben!

Die meisten Mädchen wollen gar nicht bis in die Chefetagen vordringen, sagt Susan Pinker. Obwohl
Feministinnen immer noch überall den „Ludergeruch der Diskriminierung“ wittern und unentwegt
nach unentdeckten Winkeln der Frauendiskriminierung fahnden. „Gender-Forschung“ wird allerorten
subventioniert.
(Man erinnert sich: Die DDR hatte mit Zähnen und Klauen versucht, Mädchen wegen der
vermutlich besseren Erreichung der 5-Jahresplan-Ziele in Männerberufe hineinzubekommen. Aber
man erlebte dort das gleiche Phänomen wie im Westen: Nach ein paar Jahren war alles – trotz
intensiver Ausbildung von Mädchen in technischen Berufen - etwa auf demselben statistischen
Stand wie in der Bundesrepublik! UB)

Also sind in Wahrheit nicht die Männer am schlechten Prozentsatz der Frauen in technischen Berufen
schuld, sondern die Frauen selbst – eine Tatsache, die für Feministinnen schwer verdaulich sein
dürfte! - 2 -
- 2 -
Vielleicht sind aber auch die Eltern schuld, die ja durch ihre Erziehung im Kleinkindalter die
kleinen Seelen schon verbogen haben könnten? Das ist unwahrscheinlich; denn eine andere Studie
zeigt, dass schon im Babyalter die Jungen sich für ein Mobile, das über ihrem Bettchen hängt, viel
mehr interessieren als die Mädchen – die wieder fixieren, wie magisch angezogen, ein Gesicht auf
einem Foto! Auch im internationalen Vergleich kann man erkennen, dass Männer mehr Interesse an
D i n g e n haben, Frauen dagegen mehr an M e n s c h e n - d a s bestimmt letztlich die
Berufswahlpräferenz!

Bei Männern bewirkt das Hormon Testosteron, dass sie Lust am Kampf, am Risiko und an der
Macht haben – außerdem steigt bei ihnen in Konkurrenzsituationen der Adrenalinausstoß! Bei Frauen
dagegen sinkt der entsprechend. Bei Frauen steigt dagegen in solcher Lage der Oxytochin-Ausstoß:
Diese Substanz steigert die Empathie und Zuneigung. Frauen können sich besser in andere einfühlen
und mitleiden – was das Verhältnis zu den Mitmenschen verbessert – aber natürlich ein Nachteil im
Konkurrenzkampf ist!

Bei einem Experiment fragte man Teilnehmer/innen, ob für sie für die Absolvierung einer Aufgabe
3 Dollar „okay“ seien – neunmal mehr Männer als Frauen sagten nein! Frauen verhandeln nicht
gern zu ihren Gunsten – was ihnen erhebliche Nachteile bei der Bezahlung/Karriere im Vergleich zu
den Männern einbringt.

Es gibt ganz klar auch den Menschentyp der glasharten Geschäftsfrau, die „hart verhandeln“ kann,
der technisch versierten, hochgradig belastbaren Rallyefahrerin (Jutta Kleinschmidt!), zukünftig
vielleicht sogar noch den der Kampfpilotin – aber statistisch folgt alles einer Normalverteilung – bei
den Männern häuft es sich eben bei Interesse an Dingen/Technik, bei den Frauen beim
Menscheninteresse.

Auch Susan Pinker dokumentiert zahlreiche Fälle, wo Frauen, in „harten“ Berufen gut ausgebildet
und danach sogar von den Männern wegen ihrer Tüchtigkeit anerkannt, ihre Arbeit hinwarfen, um
auf eine „weichere“ Tätigkeit umzusatteln.

Es soll in der DDR vorgekommen sein, dass ausgezeichnete Kfz-Mechanikerinnen nach
ein paar Jahren doch wieder im Kundendienst- oder Verkaufsbüro landeten – zum
Missfallen der berufslenkenden Politik.

Wie kommt es aber, dass in Kanada, Japan und Deutschland der Anteil der Physikerinnen bei etwa
5% liegt, dagegen auf den Philippinen, in Thailand und der Türkei aber bei 30 bis 37%? Letztere
Länder können als „halb-emanzipiert“ gelten. Eigentlich müsste es nach feministischer Logik
umgekehrt sein. Pinker: Weil die technischen Berufe viel besser bezahlt sind und Frauen diese
Tätigkeiten oft einfach aus Not ergreifen, um ihr Talent dort zu Geld zu machen. In den reichen
Ländern können sich Frauen es sich dagegen leisten, so frei zu sein, sich auf Tätigkeiten
innerhalb ihrer weiblichen „Kernkompetenz“ zu beschränken. Also: Wenn Frauen nichts zwingt,
gehen sie in die „weichen“ Berufe!

Wer wirklich will, dass Frauen sich der Erwerbsarbeit widmen, der muss ihnen gemäß ihrer
geschlechtstypischen Veranlagung entgegenkommen:
Aufstiegsmöglichkeiten gewähren - trotz langer Kinderpausen, ihnen Überstunden ersparen und –
sie anständig bezahlen, auch wenn sie dafür nicht „glashart verhandeln“ wollen!

Das ist starker Tobak für eingefleischte Feministinnen!


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