Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
It is currently 18.10.2018, 21:49

All times are UTC + 1 hour [ DST ]




Post new topic Reply to topic  [ 1 post ] 
Author Message
 Post subject: Totengedenken
PostPosted: 22.10.2015, 14:48 
Offline
Site Admin

Joined: 28.08.2006, 08:49
Posts: 1282
Location: Österreich/Austria
L.: Einleitung:
Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, doch ich lebe in Ewigkeit. Diese Trostworte stehen in der Geheimen Offenbarung des Johannes. Sie begründen die Freiheit des Christen.

P.: Bußgedanken:
Ich bin der Lebendige, der Auferstandene. Auferstehung ist die Wendung zum Guten, zum Heil, gegen alles Unheil und alles Böse, das uns umgibt.
Herr, erbarme dich unser. (gesungen)

Ich bin der Lebendige, der Auferstandene. Auferstehung bringt Leben und Licht, ist gegen Tod und Dunkelheit gerichtet, die uns umgibt.
Christus, erbarme dich unser. (gesungen)

Ich bin der Lebendige, der Auferstandene. Auferstehung bezeugt Gottes Liebe zu den Menschen gegen alle Lieblosigkeit, gegen alle Unbarmherzigkeit, die uns umgibt.
Herr, erbarme dich unser. (gesungen)

P.: Vergebungsbitte

Gloria
Gott in der Höh sei Preis und Ehr GL 464

Lesung: Offb 1, 9-11a.12-13.17-19

Antwortgesang

Evangelium: Joh 20, 19 – 31

Fürbitten:

P.:Gott des Trostes, dein Sohn hat uns mit dem Heiligen Geist ausgestattet. Im Vertrauen auf ihn, bitten wir:

L.: Für die Kirchen, damit sie in ihm neue und alte Wege gehen können.
A.: Gott, erhöre uns.

L.: Für unsere Welt, damit in ihr die Mauern von Hass und Lieblosigkeit eingerissen werden.
A.: Gott, erhöre uns.

L.: Für die Christen, damit ihre Unterscheidungsgabe für gut und böse gestärkt werde.
A.: Gott, erhöre uns.

L.: Für unsere Toten, damit sie bei dir ihre ewige Heimat haben.
A.: Gott, erhöre uns

P.: Guter Gott, dein Geist hält uns lebendig, gibt uns Hoffnung. Mach uns offen für seinen Auftrag, damit wir bei dir die Vollendung erlangen, bei dir und deinem Sohn in alle Ewigkeit.
A Amen.
Text nach der Kommunion:
L.: Herr, wir haben Ostern gefeiert, den Aufstand des Lebens über den Tod,
den Aufstand der Freude über das Leid.
Aber nur ahnend erfahren wir die neue Wirklichkeit
doch wir trauen dir zu, dass du uns verwandelst
und unsere Toten auferweckst,
heimholst in dein Osterlicht.
Wenn du bei uns bleibst,
schaffen wir es, als deine Boten unterwegs zu sein,
unterwegs zum Nächsten und zu dir.
------------------------

Textbausteine für einen Allerseelengottesdienst

Wenn wir das Leben lieben, wird der Tod uns nicht zu sehr schmerzen, denn er kommt aus derselben Hand wie das Leben.
Gedanke für die Einführung in den Gottesdienst
Unsere Toten
sind nicht abwesend,
sondern nur unsichtbar.

Sie schauen
mit ihren Augen voller Licht
in unsere Augen voller Trauer.

Kyrie
V Wir lieben das Leben –
beim Abschied, beim Loslassen eines geliebten Menschen stirbt ein Teil von uns selbst.
GL 946: Hab´ Erbarmen, Herr

V Wir lieben das Leben –
die Endgültigkeit des Todes macht uns verzagt und ohnmächtig.
GL 946

V Wir lieben das Leben. -
Es fällt uns schwer zu verstehen: der Tod gehört zum Leben.
GL 946

P Der gütige Gott habe Erbarmen mit unserem Unvermögen,
mit den Schwächen von uns und unseren Verstorbenen, er sei uns nahe auf der Strecke vom Leben zum Tod und schenke uns eine ewige Heimat.
A Amen

Tagesgebet
Herr, unser Vater - Gott der Lebenden und Gott der Toten,
wir denken in dieser Stunde ganz besonders an unsere Verstorbenen.
Wir danken dir für innig gelebte Tage miteinander,
für gegenseitiges Dasein,
für das gemeinsame Lachen und Weinen.
Lass dein Licht leuchten, Herr, über unseren Schmerz,
damit wir nicht verstummen, nicht verhärten,
damit die Liebe über den Tod hinaus wirkt.
Lass das Licht der Ewigkeit in das Dunkel des
Todes leuchten.
Lass das Licht der Erinnerung in das Dunkel der
Trauer leuchten.
Darum bitten wir ...


Totengedenken
Hinweis:
3 LektorEn –MinistrantEn zünden die Kerzen an – je 7 links und 7rechts – beim Verlesen der Verstorbenen der Monate und legen eine Rose zw. die Kerzen. Die Rosen stehen in einer Vase vor dem Altar.

Einleitung: P Von Gottes Hand kommt Leben, das zum Tod führt, um erneut Leben zu werden.

große Glocke – Stille

L 1: Traurig nehmen wir Abschied von einem geliebten Menschen.
In diese schmerzliche Erfahrung mischen sich ganz leise Liebe und Dankbarkeit.
L 2: Wir denken an die Verstorbenen der Monate November und Dezember 2003 und entzünden ein Licht für sie.
(je 1 Kerze rechts und links auf z. B. der Kommunionbank entzünden und je 1 Rose rechts und links dazu legen)

L 2: Im November sind verstorben: .... (Namen lesen)
L 3: Im Dezember sind verstorben: .....(Namen lesen)


L 1: Traurig empfinden wir das Verlassensein, das Einsamsein.
In dieser schmerzlichen Erfahrung bildet sich eine wunderbare Brücke der Erinnerung, auf der wir nahe sein können.

L 2 und L 3 weiter wie oben ausgeführt - zu jeweils zwei Monaten.
Kerzen werden angezündet und Rosen werden wieder dazugelegt. Bis einschließlich Monat Oktober.

L 1: Traurig und fassungslos stehen wir vor dem leeren Platz.
In dieser schmerzlichen Erfahrung bemerken wir dankbar, wie viel wir voneinander lernten, wie viel wir miteinander durchlebten.

L 1: Traurig erleben wir am helllichten Tag dunkle Stunden.
In dieser schmerzlichen Erfahrung begen kleine Lichter der großen, verbindenden Liebe zu leuchten.

L 1: Traurig fragen wir, wie es weitergehen soll.
In dieser schmerzlichen Erfahrung spüren wir die liebende Hand, die uns über den Tod hinaus beglei tet und führt.

L 1: Traurig suchen wir die Stille.
In dieser schmerzlichen Erfahrung wird der Wunsch auf ein Wiedersehen ganz laut. Im österlichen Glauben an die Auferstehung dürfen wir auf dieses Wiedersehen vertrauen – wenn unser eigenes „Gast sein auf Erden“ zu Ende geht.


L 2: Wir denken an alle ungeborenen Kinder und entzünden ein Licht für sie.

L 3: Wir denken an alle Verstorbenen aus unserer Pfarrgemeinde, die auswärts begraben worden sind und entzünden ein Licht für sie.

P(eigene Formulierung – ODER:)
Ich lade jetzt die Angehörigen der Verstorbenen ein – WENN SIE MÖCHTEN – nach vorne zu den Lich tern zu kommen.
Wir wollen miteinander ein Gebet sprechen:

Wir denken an unsere Verstorbenen und beten alle
GEMEINSAM:

A Gott, unser Vater im Himmel,
wenn ein Menschenleben hier auf der Erde zu Ende geht,
bleibt von dem Menschen, den wir geliebt haben,
immer etwas in unseren Herzen zurück:
etwas von seinen Träumen,
etwas von seinen Hoffnungen,
etwas von seinem Leben,
ALLES von seiner Liebe.

Herr, lass uns aus dieser Liebe Kraft schöpfen,
lass uns mit dieser Liebe neu orientiert weiter leben.
Lass uns spüren, dass der Tod nicht trennt, was zusammengehört.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn. Amen.

Gabengebet
Herr Jesus Christus,
in dieser Schale Brot, in diesem Becher Wein
steckt dein Geheimnis der Auferstehung.
Wir wollen an ein Wiedersehen glauben –
wann und wie auch immer es geschehen mag.
Schenke uns in dieser Welt ein wenig Ruhe
zwischen den Tagen, damit das Gestern nicht in Vergessenheit gerät
und das Heute zur Kraft für morgen wird.
Darum bitten wir ...

Schlussgebet
Gott, du schenkst deine Herrlichkeit, deine Zukunft und deine Treue den Verstorbenen.
Wir können nicht glauben, dass ihr Leben umsonst vorbeiging und alles, was sie für Menschen bedeutet haben, nun verloren sein soll.
Vielmehr vereinigen wir uns mit dem Glauben, in dem sie selbst festgehalten haben an dir bis zum Ende, an dir, ihrem Gott und unserem Gott, der du für uns lebst und wirkst heute und alle Tage bis in Ewigkeit.
Eingesandt von Mag. Erwin Haslinger,
Pfarre Wels - Hl. Familie - Vogelweide, 2004 10
------------------------
Predigt und Feier am Allerheiligentag/Nachmittag - Allerseelen/Friedhoffeier
Eingesandt von Pfarrer Rudi Wolfsberger, Hartkirchen - 2002

Allerheiligenandacht mit Totengedenken

Predigt zu Offb 21, 3 - 4 Gott selbst wird in ihrer Mitte wohnen

Wie wird es bei mir einmal sein, wenn es zum Sterben kommt? Diese Frage habe ich selber schon mehrmals gestellt, und diese Frage tauchte auch im vergangenen Jahr des Öfteren auf, wenn wir wieder ein Gemeindemitglied zu Grabe getragen haben.
Die ganze Bandbreite der Gefühle kommt hoch, wenn wir heute Nachmittag an unsere Toten denken. Trauer, Schmerz, Wehmut, Niedergeschlagenheit, aber auch Dankbarkeit, Zuversicht, Hoffnung.

Wir Menschen brauchen zum Trauern Zeit, und diese Trauerarbeit verlangt manchmal auch ganz schön Kraft. Das gehört zu unserem Leben dazu. Wir beschäftigen uns also schon mit dem Sterben, freilich mit dem Sterben und dem Tod eines anderen Menschen.
Trotzdem bleibt die Frage offen: wir wird es denn bei mir einmal sein?

Gerne nehme da Beispiele aus der Geschichte: ich erinnere mich, wie z.B. Dr. Liss gestorben ist: heute kann ich sagen, ich durfte ihn begleiten, von jenem Augenblick an, als er mich zu sich bestellte und mir eröffnete: Rudi, ich habe Krebs, und ich werde an diesem Krebs sterben. - Mich hat es ganz schön gepackt, das werden Sie verstehen. Aber dann sagte er: und ich habe den Kampf aufgenommen: ich werde um eine gute Lebensqualität bis zum Schluss kämpfen. Als er dann am Schluss bereits am Sterbebett lag, hat er mir noch eröffnet: ich sehe nichts mehr - der Krebs hat nun auch sein Augenlicht ausgelöscht.
Trotzdem durfte ich an ihm erleben, wie er langsam aber sicher sich einstellte auf das Loslassen, sich Hineinfallenlassen in die Hände des Gottes, den er sein Lebtag lang verkündet hatte.
Ähnlich geht es mir, wenn ich Beispiele suche, wie Menschen sich auf den Tod einstellen, wenn ich bei Franz von Assisi im Sonnengesang lese:
"Herr, Gott, ich preise dich im Stillen um deiner Werke Pracht, auch um der Schmerzen und des Todes willen, die du erdacht. Denn unsre Trauer wird zur Freude wenden sich einst im Zeitenlauf, schließt Bruder Tod uns erst mit stillen Händen des bessern Lebens Pforte auf. Und selig die, so in dem Herren sterben ohne Furcht noch Graun, sie werden froh die Ewigkeit erben und keinen zweiten Tod mehr schaun."
Franz von Assisi - einer der großen Lebenskünstler.

Noch ein Beispiel geht mir zu Herzen: es sind Worte des berühmten Wolfgang Amadeus Mozart:
"Da der Tod das Ziel unseres Lebens ist, so habe ich mich diesem wahren Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nichts Erschreckendes mehr für mich hat, sondern Beruhigendes und Tröstendes. Und ich danke meinem Gott, dass er mir das Glück gegönnt hat, ihn als Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennen zu lernen. Ich lege mich nie zu Bette ohne zu bedenken, dass ich vielleicht den anderen Tag nicht mehr sein werde. Und es wird doch kein Mensch sagen können, dass ich im Umgang mürrisch und traurig wäre. Für diese Glückseligkeit danke ich alle Tage meinem Schöpfer."

Und ein letztes Beispiel für dieses sich vertrauensvoll Einstellen auf das Sterben:
Michelangelo - ein Farb- und Formkünstler:
"Wozu tauge ich noch auf Erden? Schmerzen plagen mich Tag und Nacht, träge ren die Stunden meiner schlaflosen Nächte dahin, und ich bin nur noch ein Schatten dessen, der ich einmal war. Ich falle anderen zur Last. Herr, lass es genug sein. Wann wird die Nacht enden und der lichte Tag aufgehen? Hilf mir, geduldig zu sein. Zeig mir dein Antlitz, je mehr mir alles andere entschwindet! Lass mich den Atem deiner Ewigkeit verspüren, nun da mir aufhört die Zeit! Auf dich, o Herr, habe ich gehofft, lass mich nicht zu Schanden gehen in Ewigkeit. Amen."


Lebenskünstler lernen auch das Sterben.
Nun sind wir alle irgendwie solche Lebens- und Überlebenskünstler. Wir brauchen einander im Leben und auch dort, wo sich jeder Mensch auf seinen letzten Weg vorbereitet. Wie wichtig sind doch gerade hier jene Angehörigen, die sich in den Pflege- und Begleitdienst von Angehörigen stellen! Wie wichtig sind besonders auch jene Menschen, die im Krankendienst der verschiedenen Organisationen und als Pflegepersonal in den Heimen und Krankenhäusern arbeiten. Wie wichtig die Begleitpersonen sind, wissen alle, die diesen Dienst leisten: und die Bitte spreche ich heute gerne auch an dieser Stelle aus: liebe Frauen und Männer, liebe Jugendliche: überlegt doch bitte auch, ob nicht der eine oder die andere von Euch in diesen beruflichen Dienst am Menschen einsteigen können! Wir brauchen die Hilfe vieler.
Und - wir brauchen auch die Wegbegleitung aus dem Glauben: die Krankenkommunion, das erlösende und befreiende Wort der Vergebung in der Lossprechung durch die Beichte, das stärkende Zeichen der Ehrfurcht vor jedem Menschenleben, und sei es noch so armselig, in der Krankensalbung. Gerne komme ich zu den Alten und Kranken - und gehe jedes Mal selbst ein wenig mehr dankbar und getröstet und gestärkt nach einem Besuch an meine sonstige Arbeit.

Wer auf die Zukunft schaut - sie ist in der Vision des Johannes, wie wir gehört haben, so wunderbar dargestellt: wir werden bei Gott sein, er wird in unserer Mitte wohnen -
wer also auf diese Zukunft schaut wird vermutlich auch den Weg mit ihm gehen: denn er verlässt den Menschen nie, und mag der Mensch während seines Lebens manchmal auch Umwege oder auch Irrwege gegangen sein. Gott ändert seine Meinung nicht, Gott ist unsere Zukunft. Möge es uns allen geschenkt sein, einmal in einer unserer letzten Stunden wirklich voll Vertrauen jene Worte des Te Deum zu sprechen, die z. B. ein Anton Bruckner so wunderschön vertont hat:
"Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. In Ewigkeit werde ich nicht zu Schanden". Amen.
________________________________________


Allerheiligenandacht 1.11.01 14.00 Uhr Pfarrkirche


Lied "Ihr Freunde Gottes" GL 608 (1-3)

Eröffnung (Kreuzzeichen mit Weihwasser), Begrüßung und Einleitung (Hö):
Liebe Schwestern und Brüder! Zusammen mit meinen Brüdern im Priesteramt begrüße ich Euch zur Allerheiligenfeier und zum Gedenken an unsere Toten. Pfarrer Wolfsberger hat heuer Dienst in Aschach. Er bittet, Sie alle herzlich zu grüßen.
Wir erinnern uns am Beginn unserer Feier an die Gemeinschaft der Heiligen, wie wir sie im Glaubensbekenntnis zum Ausdruck bringen. Mit dem geweihten Wasser wurden wir einst getauft und gehören so zur Kirche, die am Ziel ist, und zur pilgernden Kirche, die unterwegs ist. Begen wir mit dem Zeichen des Kreuzes (Weihwasser) - seid gesegnet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen. Der Gott des Friedens sei mit Euch! - A: Und mit deinem Geiste.

Besinnung - Text mit Gebet:
Wir denken an diesem Nachmittag an unsere Verstorbenen. Der Tod hat viele Gesichter: Unfall, Katastrophen, Krankheit, Alter, Tötung und Mord. Er kann plötzlich kommen oder langsam, am Anfang des Lebens, in der Blüte oder im Alter.
Immer wieder machen wir Menschen die Erfahrung von Verlusten. All das löst Trauer aus. In einer Zeit aber, wo wir immer "gut drauf sein" und "funktionieren" sollen, ist es schwierig geworden die Trauer zu leben.
Jesus, auch du hast getrauert, um Lazarus und um das Vertrauen derer, mit denen du zusammen warst. Erbarme dich unser, wenn wir schockiert und erstarrt sind, weil wir plötzlich oder tragisch einen lieben Menschen verloren haben. Herr erbarme dich unser. -
A: Herr....
Erbarme dich unser, wenn wir voll Wut und Schuldgefühlen sind, weil ein Vorhaben von uns gescheitert ist. Christus, erbarme dich unser. -
A: Christus....
Erbarme dich unser, wenn wir antriebslos, lebensmüde und verbittert sind, weil uns die Trauer zu schaffen macht. Herr, erbarme dich unser. -
A: Herr...
Gott des Lebens, wir haben Angst vor dem Tod. Unser Glaube ist oft schwach, unsere Hoffnung oft klein. Hilf uns, so bitten wir, zu einem starken Glauben, mach fest unsere Hoffnung, lass groß sein unsere Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unsern Bruder und Herrn. Amen.

.Lesung: 1 Thess 4, 13-18 (Ihr sollt trauern, aber nicht wie Menschen, die keine Hoffnung haben)

Ansprache

Ansage zur Sammlung und Sammlung (dabei leises Orgelspiel): Ein wenig Zeit soll auch sein zum Nachklingenlassen der biblischen Worte; ein wenig Orgelspiel soll uns dabei begleiten. - Für die Gaben, die für die Erhaltung des Friedhofes gedacht sind, sage ich jetzt schon herzlichen Dank.

Überleitung zum Chorlied: "Wir empfehlen unsere Toten den guten Händen Gottes, wenn jetzt der Chor das Totengedenklied singt."
Chorlied "Herr gib ihnen die ewige Ruhe"

Gebet:
Vater im Himmel! Deine Wege sind voll Rätsel. Wir tun uns schwer und können oft nicht begreifen, weshalb du uns so vertraute Menschen genommen hast. Lass uns in der Trauer nicht allein. Gib uns die Kraft, diese Spannung auszuhalten. Und hilf uns, dass unsere Herzen sich nicht verhärten.
Lass uns deine Nähe spüren. Lass uns einen neuen Anfang finden durch deinen Sohn Jesus Christus, den du von den Toten auferweckt hast, unseren Bruder und Herrn.
A: Amen.

Gedenken an die Verstorbenen seit 1.11.00 mit Nennung der Namen
Läuten der Totenglocke (1 Minute lang); erst nachher folgt:

Chorlied "Selig sind die Toten" (Bauernfeind)

Fürbitten
Pr: Lasset uns beten zu Gott, der unseren Herrn Jesus Christus von den Toten auferweckt hat und uns zu lebendiger Hoffnung berufen hat.

- (L) Für alle verstorbenen Brüder und Schwestern, die uns im Glauben vorausgegangen sind: führe sie in das Land des Lichtes und des Friedens. (Wir bitten dich erhöre uns.) (Kurze Stille)
- Für alle verstorbenen Priester und Wohltäter unserer Gemeinde und unserer Pfarre: vergilt du ihnen, was sie für uns Gutes getan haben. (Wir bitten dich erhöre uns.) (Kurze Stille)
- Für alle, die ihr Leben für andere eingesetzt und hingegeben haben: schenke ihnen die Freude des Lebens bei dir. (Wir bitten dich erhöre uns.) (Kurze Stille)
- Für alle, die einen tragischen Tod fanden im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder im Rettungseinsatz: nimm sie auf in dein Reich des Friedens. (Wir bitten dich erhöre uns.) (Kurze Stille)
- Für uns alle, die wir noch eine unbestimmte Wegstrecke des Lebens vor uns haben: dass wir einander zur Seite stehen in Freude und in Leid. (Wir bitten dich erhöre uns.) (Kurze Stille)
Pr: Gott, du willst das Heil aller Menschen. Schenke unseren Toten die Gemeinschaft mit all deinen Heiligen im Himmel. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. - A: Amen.

Vater unser, Gegrüßet seist du Maria, Ehre sei dem Vater ..
Pr: Durch unsere Taufe sind wir auf den Tod des Herrn begraben, damit so, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, auch wir in dieser neuen Wirklichkeit leben. Darum dürfen wir voll Vertrauen beten:
Vater unser im Himmel....
Gegrüßet seist du Maria....
Ehre sei dem Vater ...

Einladung zum Gedenken beim Kriegerdenkmal und anschließend beim Friedhof (siehe unten)

Zum Abschluss und Auszug aus der Kirche: Orgel (und GROSSE GLOCKE)

Material:
Osterkerze neben Vortragskreuz, vor dem Volksaltar für jeden Verstorbenen 1 kleine Kerze, Weihwasser, Weihrauch und Schifferl (erst zum Auszug), Lektionar mit Lesung, Großer Lautsprecher im Freien

Gedenken beim Kriegerdenkmal

Beim Herauskommen und Aufstellung: große Glocke
Musikkapelle
Gedenken (Gebet) und Segnung mit Weihwasser und Weihrauch:

Das alljährliche Totengedenken hier an dieser Stätte will uns aufmerksam machen, auf die Zeichen der Zeit zu schauen. An so manchen Orten tauchen wieder die alten Sprüche auf, Hass durchzieht ganze Völker. Manche meinen, die Kriege seien schon lange vorbei. Seit dem zweiten Weltkrieg, nach dessen Ende es geheißen hatte, NIE WIEDER KRIEG, führen Menschen überall auf der Welt nach wie vor Kriege.
Das Gedenken an die Opfer hier an dieser Stätte will uns hellhörig machen: das Ziel dabei wird sein: Leben zu fördern, Leben zu schützen.
Wir tun dies aus unserer Überzeugung, dass es einen gibt, in dessen Hand jedes Leben eingezeichnet ist. Das Herzstück unserer Erinnerung ist der lebendige Christus, der in uns leben und durch uns wirken will.
Der Name JESUS erinnert uns, dass Gott für uns ist, und dass er die Namen derer in seine Hand eingeschrieben hat, die von den Siegern der Geschichte ausgelöscht wurden.
In seinem Namen ist allen Menschen ein Hoffnungszeichen gegeben: auch du hast Zukunft, mag der Tod, dein Sterben für dich noch so grausam und qualvoll gewesen sein. An diesen Gott, der uns in Jesus so nahe gekommen ist, wenden wir uns im Gebet im Gedenken an die Gefallenen und die Opfer von Gewalt und Katastrophen.
Bittgebet:
- Wir beten für die Gefallenen und Vermissten der Weltkriege und für die Opfer der Kriege hier in der Heimat: schenke ihnen bei dir Gerechtigkeit und deinen Frieden. (Wir bitten dich erhöre uns)
- Heile du die Wunden, die immer wieder durch Unruhen und Kriege geschlagen werden. (Wir bitten dich erhöre uns.)
- Wir beten für die Opfer im öffentlichen Dienst, für die Opfer des Straßenverkehrs und der Katastrophen: schenke ihnen ewige Heimat bei dir. (Wir bitten dich erhöre uns.)
- Stehe den hinterbliebenen Angehörigen bei und festige ihre Hoffnung auf das ewige Leben bei dir. (Wir bitten dich erhöre uns.)
- Für alle Verstorbenen beten wir: vergilt allen verstorbenen Seelsorgern und allen, die im öffentlichen Dienst gestanden sind, was sie Gutes für die Menschen getan haben. (Wir bitten dich erhöre uns.)

Lasset uns nun beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat:
Vater unser im Himmel ...

Ewiger Gott, in deiner Hand ruht das Schicksal der Menschen und Völker. Schenke allen Verstorbenen deine Barmherzigkeit. Uns aber hilf, so bitten wir, durch Versöhnung und Gerechtigkeit unseren Beitrag für eine friedvolle Zukunft zu leisten. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Herr, gib ihnen die ewige Ruhe. - A: Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lass sie ruhen in deinem Frieden. - A: Amen.

Segnung der Kränze und des Denkmals und der Leute mit Weihwasser und Weihrauch)

Musikkapelle - "Ich hatt` einen Kameraden" (dabei Kranzniederlegung)
Gang zum Friedhof
Während des Ganges auf den Friedhof spielt die Musikkapelle.


Gedenkfeier am Friedhof

Musik
Kurzes Grußwort und Segensgebet der Kerzen und Lichter

Zur Feier des Gedenkens an unsere Toten haben wir uns nun hier auf unserem Friedhof versammelt - ich grüße Sie/ Euch alle, besonders auch die Gäste aus Nah und Fern. Auch Pfarrer Wolfsberger, der heute in Aschach Dienst hat, lässt Ihnen allen einen herzlichen Gruß sagen.
Wir begen diese Feier im Namen des Vaters.....
Der Gott des Friedens sei mit Euch. - A: Und mit deinem Geiste.

Ewiger Gott! Heute bitten wir wieder für alle unsere lieben Verstorbenen, und besonders für jene, die im vergangenen Jahr von uns heimgegangen sind zu dir.
Wir haben ihre Gräber geschmückt, Lichter haben wir entzündet, weil wir daran glauben, dass du in Jesus das Licht des Lebens bist für unsere Toten.
Wir bitten dich: sei uns jetzt nahe mit deinem Segen, den wir für uns, für unsere Toten und für die Zeichen unserer Hoffnung auf die Auferstehung entzündet haben:
Im Namen des dreifaltigen Gottes - des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Priester und Ministranten werden jetzt durch den Friedhof gehen und sie, liebe Schwestern und Brüder und die Gräber segnen. Die Musikkapelle wird diesen Gang mit Musik begleiten, zwischendurch lade ich ein, das Gesätzchen mitzubeten: Jesus, der von den Toten auferstanden ist.

Segnung der Gräber mit Weihwasser und Weihrauch, währenddessen Bläsermusik und Rosenkranzgebet

Schlussgebet und Dankeswort
Ewiger Gott, wir schauen auf das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, und in unserem Gauben sprechen wir aus: der Tod ist nicht das Ende, das Letzte, das Bleibende. Du bist ein Gott des Lebens, der Leben schafft, erhält und vollendet.

Zum Zeugnis unseres Glaubens an die Auferstehung und das ewige Leben bei dir sprechen wir gemeinsam unser Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott, den Vater, ...
Vater unser im Himmel ...
Gegrüßet seist du Maria ...
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Hl Geist ...

Dank und Einladung zu weiteren Feiern:
Ein herzliches Danke sage ich Ihnen allen persönlich und im Namen des Herrn Pfarrers für Ihre Sorge und Mühe beim Schmuck der Gräber, bei der Sauberhaltung des Friedhofes. Ich danke allen, die sich auch seitens der Pfarre oder auch aus persönlichem Einsatz für die Ordnung in unserem Friedhof bemühen.
Morgen, am Allerseelentag, feiern wir die Allerseelenmessen um 8 Uhr und um 19 Uhr, um ca. 19.30 stiller Gang zum Friedhof und dort wieder eine Abendfeier mit Segnung.

Bläserstück zum Abschluss
________________________________________


Allerseelen - Friedhoffeier


Eröffnung (beim Kreuz) und Segnung der Lichter
Im Namen des Vaters.... Der Herr sei mit euch...
Der Gedenktag für alle Verstorbenen bringt uns alljährlich hier auf dem Friedhof zusammen. Ich grüße Sie alle, die Sie zu dieser Feier gekommen sind.
Jedes Jahr sind es einige Verstorbene mehr, deren wir gedenken und für die wir beten. Wir tun dies unter dem Zeichen des Kreuzes, weil das Zeichen des Kreuzes für uns ein Evangelium ist. Jesus Christus hat das menschliche Leben bis in den Tod hinein angenommen. Der Tod hat seit Jesu Tod und Auferweckung seinen hoffnungslosen Schrecken verloren.
Deshalb haben wir auch Kerzen entzündet und bitten dich, Jesus Christus:

Du bist das Licht, das alles Dunkel erhellt:
segne + unsere Lichter, die wir entzündet haben,
segne uns alle und gewähre unseren Toten das Licht der Freude des Lebens bei Dir. Gib, dass auch wir auf dem Weg des Lebens durch Dich den guten Geist empfangen und Gott begegnen, heute und alle Tage, bis hinein in deine Ewigkeit. A Amen.

Segnung der Gräber:
Wenn wir jetzt die Gräber segnen, dann tun wir es, weil alle Verstorbenen einmal getauft wurden. Die Taufe ist das Zeichen der Gemeinschaft bis über den Tod hinaus. Gott denkt an unsere Verstorbenen. Die Taufe ist die Quelle, aus der ewiges Leben fließt. Das Taufwasser ist deshalb auch trostvolles Zeichen des Lebens für alle Hinterbliebenen.
Während der Segnung beten wir das Rosenkranzgebet.
Vorbeter: ?....der von den Toten auferstanden ist..? oder/und ?...der in den Himmel aufgefahren ist..? oder/und ?..Herr gib ihnen die ewige Ruhe... und das ewige Licht leuchte ihnen...?

Nach der Segnung ? beim Kreuz: Fürbittgebet und ?Vater unser?
Pr:Wir gedenken unserer verstorbenen Angehörigen, Verwandten und Freunde, aller Wohltäter und aller, an die sonst niemand mehr denkt:
-Vater im Himmel, lass unsere verstorbenen Angehörigen, Seelsorger und Wohltäter dieser Gemeinde in deiner Liebe geborgen sein.
-Erbarme dich aller, die durch Unglück, Katastrophen und Krieg ums Leben gekommen sind, und führe sie in dein Reich des Lichtes und des Friedens.
-Stärke uns alle im Glauben an die Auferstehung und das ewige Leben bei dir.

Von deinem Kreuz, Herr, kommt alle Kraft, die Schwierigkeiten des Lebens durch Liebe zu überwinden. Du hast uns das Vertrauen zueinander und zu Gott, dem Vater, neu geschenkt. Darum beten wir zu dir mit den Worten, die uns Jesus geschenkt hat:
Vater unser im Himme ...
Gegrüßet seist du Maria ...
Ehre sei dem Vater ...

Schlussgebet und Segen:
Allmächtiger, ewiger Gott! Du hast uns durch das Wasser der Taufe geheiligt und hineingenommen in die Gemeinschaft aller deiner Heiligen. Wir bitten dich: führe unsere Verstorbenen im Gedenken an deinen Bund in die Vollendung.
Uns aber gewähre ein Leben im Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, bis auch wir dich von Angesicht zu Angesicht schauen dürfen. So bitten wir durch Christus, den auferstandenen Herrn. A Amen.
Und der Segen des allmächtigen Gottes, + des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes komme auf euch herab und bleibe bei euch allezeit. A Amen

Dank und Entlassgruß:
Herzlich danke ich für Ihr Kommen, für Ihr Mitbeten und für Ihr Gedenken. Danken darf ich aber auch für die liebevolle Sorge und die Umsicht um die Gräber durch Sie alle und durch jene, die seitens der Pfarre und der Gemeinde sich um die Gestaltung und Ordnung unseres Friedhofes kümmern. Ich wünsche Ihnen allen einen besinnlichen, ruhigen Allerseelenabend. - Gehet hin in Frieden.....Dank sei Gott dem Herrn.
---------------------------------------------
Fürbitten:
Lasst uns beten zu Gott, von dem wir das Leben haben und zu dem wir ein Leben lang unterwegs sind:

- Für alle unsere Verstorbenen, die in diesen Gräbern oder fern der Heimat ruhen. Sie leben in unserer Erinnerung fort, weil sie uns Gutes getan haben.

- Für unsere Eltern und alle, die uns das Gute lehrten: dass sie nach diesem Erdenleben die Krone des ewigen Lebens empfangen.

- Für alle, die ihr Leben für andere und für die Heimat hingegeben haben: dass Gott ihr Opfer annehme und ihnen das ewige Leben schenke.

- Für alle, die einen plötzlichen Tod fanden, im Straßenverkehr oder bei ihrer Arbeit: dass Gott sie aufnehme in sein Reich, wo weder Schmerz ist noch Trauer, wo Gott selbst ihre Erfüllung und ihre Freude ist.

- Für uns selbst, die wir uns hier versammelt haben, um im Glauben an die Auferstehung das Andenken unserer Toten zu ehren: dass wir Mut finden, ein Leben lang das Wagnis der Liebe auf uns zu nehmen, um dann selbst zu erfahren, was keines Menschen Auge geschaut, was kein Ohr gehört, was Gott jedoch denen bereitet hat, die ihn lieben.

Guter Vater, wir stehen vor Dir in der Gewissheit, dass unser Leben vergänglich ist und dass der Tod uns alle Tage begleitet.
Bleibe Du bei uns, damit wir es stets besser lernen, den Weg Deines Sohnes zu gehen und unser Leben füreinander zu leben.
Dann wird uns nichts von Deiner Liebe trennen, und wir werden in Dir einmal das Leben haben auf ewig.
Durch unseren Herrn Jesus Christus ...
------------------


Top
 Profile  
 
Display posts from previous:  Sort by  
Post new topic Reply to topic  [ 1 post ] 

All times are UTC + 1 hour [ DST ]


Who is online

Users browsing this forum: No registered users and 2 guests


You cannot post new topics in this forum
You cannot reply to topics in this forum
You cannot edit your posts in this forum
You cannot delete your posts in this forum
You cannot post attachments in this forum

Search for:
Jump to:  
cron
Powered by phpBB® Forum. Software © phpBB Group