Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 09.02.2008, 07:53 
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Site Admin

Joined: 28.08.2006, 08:49
Posts: 1246
Location: Österreich/Austria
So schafft man Sozialkrüppel und setzt fremde Kinder in klingende Münze um...:


Liebe Freunde und Bekannte!

Ich bin so erschüttert über diese schlimmen Vorgänge in Deutschland, ich muß das schreiben:

:arrow: Kinder werden in Nacht- und Nebelaktionen ihren Eltern weggenommen.

:arrow: Die Kinder und Eltern leiden furchtbar unter dieser Trennung.

:arrow: Kinder haben deswegen schon Selbstmord verübt.

:arrow: Der Staat zahlt Irrsinnsgelder für diese brutalen Methoden (mindestens 4.000,-- Euro je Kind und Monat)

Ich muß diesen Link weiterschicken. Was sagt Ihr dazu?

Hier kann der Beitrag gesehen und gehört werden:

http://youtube.com/watch?v=sQlmHeM_aMw


Was soll man da sagen?
Oder schreien?

Und:
Ich bin so froh, daß ich in Österreich lebe!



Siehe auch hier - in diesem Forum:

Verstaatlichung der Kinder

Schweden_Kindertagesstätten zerstören eine Nation

Kleinkind bei Mama & Papa - Tagesmutter o. Krabbelstube

Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern

Kinder als Geschenk - und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Was brauchen die Kinder - was tut ihnen gut?

Mother figure is vital for a child

Day nursery may harm under-3s, say child experts


Last edited by alwis on 10.02.2008, 20:19, edited 1 time in total.

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PostPosted: 10.02.2008, 03:58 
Von: Dipl. Ing. L.H., Hamburg
Gesendet: Samstag, 9. Februar 2008 20:32
An: Alois Wolfmayr
Betreff: Kindesraub in Deutschland - ist Deutschland noch ein Rechtsstaat_ich bin froh, daß ich in Österreich lebe

Zum Kapitel "Lufthoheit über den Kinderbetten!"

http://youtube.com/watch?v=sQlmHeM_aMw

Steuervergeudung incl.



Lieber Herr Wolfmayr,

für die Übermittlung dieser Sendung danken ich Ihnen sehr.
Ich hatte davon keine Kenntnis, da wir keine TV-Gucker sind.
Da scheint man manchmal doch hinter dem Mond zu bleiben.

Aber wie man sieht, ein neues Geschäftsmodell, der Kinderklau auf Kosten des Steuerzahlers!
Wir haben im Lande viel zu viele Psychologen und zu viele, die an sie glauben.
Die wollen alle beschäftigt werden. Hier also Beschaffungspsychologie!

Es ist unglaublich!

Nun stelle man sich in dem Bereich "Familie" via "U. v.d. Leyen" noch mehr Staatseinfluß vor...
Nicht auszudenken!

Erst habe ich den Hauptfilm gesehen, bin dann aber auf der Suche nach dem Datum des Vorganges weiteren Verweisen nachgegangen und stieß auf diverse frühere TV-Sendungen auf verschiedenen Kanälen, die alle über diesen Skandal berichten: Pastor Fiege etc.

Damit kann man sich ja fast einen ganzen Tag sprachlos und voller Zorn beschäftigen.

Wo bleiben denn da unsere Politiker in den Parteien, wenn das Jugendamt Münster auf das niederschmetternde Urteil des Europ. Gerichtshofes pfeifen kann?
Ich bin nahezu fassungslos!

Einerseits macht man den Jugendämtern Vorwürfe, wenn irgendwo ein Kind verhungern gelassen wird und die ganze Nation bricht in Tränen aus, BILD incl., andererseits diese Horror-story.
Freilich kann man ein Jugendamt nicht mit dem anderen vergleichen.
Aber diese Unrechtslage gehört in die Parlamente!

Dagegen ist die damit verbundene Steuerverschwendung eine Marginalie, auch wenn es den Steuerzahler Millionen kostet.

Allein die Mühe, die sich die youtube-Leute gemacht haben, die entsprechenden Sendungen zusammenzutragen, ist ungeheuer und verdient hohe Anerkennung.

Danke! Ich gebe das weiter.

Herzlichen Gruß Ihnen und Ihrer prächtigen Familie
L.H., Hamburg

######################################
Dazu Frau Steuer vom deutschen Familiennetzwerk:


wenn Sie noch mehr lesen wollen:

http://www.kinderklau.ch/web/kinder.php und http://www.kinderohnerechte.ch/kor/web/links-kk.php

http://www.kinderklau.tk/

http://www.muenchhausen-opfer.de/

http://www.kinderklau-informell.de.ki/

http://www.sternchen.q27.de/ lesen unter bisherige Fälle

http://video.google.fr/videoplay?docid= ... 6541955659

http://video.google.de/videoplay?docid= ... 2445197268

http://www.karin-jaeckel-autorin.de/


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PostPosted: 10.02.2008, 04:07 
aus der Tagespost -
vom 09.02.2008
Von Karl-Georg Michel


http://www.die-tagespost.de/Archiv/tite ... p?ID=37900


In einem griechischen Theaterstück käme der Bundesfamilienministerin die Rolle der tragischen Figur zu: Da hat die CDU-Frau unermüdlich dafür gekämpft, SPD-Positionen umzusetzen. Und jetzt drohen ausgerechnet die Sozialdemokraten damit, das liebste Kind von Frau von der Leyen, den bundesweiten Ausbau der Kleinkindbetreuung, zu blockieren. Grund dafür ist wiederum ein Kuckucksei, das ihr die CSU ins Nest gelegt hat: das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder eben nicht in eine solche Krippe schicken wollen. Diese Leistung, von der SPD als „Herdprämie“ verspottet, wollte die Ministerin ursprünglich gar nicht haben, aber sie beugte sich schließlich dem unionsinternen Druck.

Und so kam, was kommen musste: Ursula von der Leyen steht vor dem Scherbenhaufen ihrer eigenen Politik. Können sich Union und SPD nicht einigen, droht am Ende sogar der Ausbau der Krippenplätze zu scheitern. Wenigstens dann, wenn die Union weiterhin darauf besteht, in das entsprechende Gesetz auch das Betreuungsgeld mit aufzunehmen. Mag sein, dass sich die beiden Koalitionspartner nach dem 24. Februar, dem Tag der Hamburg-Wahl, wieder besser verstehen werden. Am Grundsatzstreit über die Ausrichtung der Familienpolitik ändert das wenig.

Offenbar dämmert das inzwischen auch den CDU-Granden. Die jüngsten Vorstöße der SPD zeigten „das Misstrauen gegenüber allen Maßnahmen, die die Familie als Lebensform stärken und unterstützen“, giftete Generalsekretär Ronald Pofalla am Donnerstag in Richtung Koalitionspartner. Das sind ganz neue Töne, zählte der CDU-General bislang doch zu denen, die unionsintern eher für eine „Modernisierung“, sprich Aushöhlung des klassischen Familienbildes standen. Jetzt vertraut seine Partei plötzlich wieder Familien und spricht davon, ihnen, so Pofalla, „echte Wahlfreiheit“ zu geben.

Das hört man gern – nur hat die Union in den bald zweieinhalb Jahren der Großen Koalition nur wenig erkennen lassen, wie sie genau diese Wahlfreiheit stärken will. Frau von der Leyen jedenfalls tat als Ministerin vor allem eines: Sie sang im Chor der Vereinbarkeit von Familie und Beruf fleißig mit, stellte Eltern, die ihre Kinder selbst zu Hause erziehen, geradezu unter Generalverdacht – und Mütter, die zugunsten ihrer Kinder bewusst auf ein Berufsleben verzichten, kamen in ihrer Politik bislang allenfalls am Rande vor. Soviel zum Thema Wahlfreiheit und CDU.

Und auch das könnte tragisch enden: Während die SPD darüber nachdenkt, den Kinderfreibetrag zu kürzen und die für Januar vorgesehene Erhöhung des Kindergeldes auszusetzen, will die Union, vor allem die CSU, ab dem kommenden Jahr sogar mehr Geld für Familien ausgeben. Schon jetzt ist klar, wie dieser Streit ausgehen wird: unentschieden. Zu sehr werden sich die beiden Parteien spätestens ab dem Herbst belauern, politisch wird ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl nur noch wenig gehen.

Aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben – oder auch der Wähler. Vielleicht wird die Union im nächsten Jahr also vor der Bundestagswahl wieder mit dem Versprechen werben, den Kinderfreibetrag erhöhen zu wollen. Das tat sie beim letzten Mal auch, um danach den Wählern eine sozialdemokratische Familienpolitik zu präsentieren. Nicht nur die Familienministerin steht deshalb momentan vor einem Scherbenhaufen, sondern ihre gesamte Partei. Wie sie den bis zum Herbst 2009 wieder wegräumen will, ist aber wohl nicht Stoff einer Tragödie, sondern eher der für ein Märchen. Fragt sich nur, welches?


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PostPosted: 11.02.2008, 07:33 
In den kommenden Wochen wird im Bundestag in zweiter und dritter Lesung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen beraten. Hierbei geht es darum, dass auf Vorschlag des Jugendamtes die Familiengerichte frühzeitig in der Lage sind, Maßnahmen zum Wohl des Kindes anzuordnen, ohne dass explizit das elterliche Erziehungsversagen festgestellt oder erörtert werden muss.

Im Anhang finden Sie eine Stellungnahme zu dieser Gesetzesänderung. Wenn Sie die gleichen Bauchschmerzen dabei empfinden, wäre es hilfreich, wenn Sie den Abgeordneten Ihres Wahlkreises ( siehe unten, wie finde ich „meinen“ Abgeordneten) anschreiben und ihn bitten, bei den Beratungen zu dieser Novellierung entweder dagegen zu stimmen oder darauf hinzuwirken, dass Formulierungen gefunden werden, die dem Elternwillen gerecht werden können. Einen Vorschlag finden Sie untenstehend.

Nur auf diesem Wege besteht eine wenn auch kleine Hoffnung, diese Gesetzesänderung zu verhindern. Das politische Ziel des Gesetzesvorhabens dürfte daneben auch der formale Nachweis gegenüber der – medialen – Öffentlichkeit sein, dass der Gesetzgeber seine Hausaufgaben macht.
Den umgekehrten, aber richtigen Weg, nämlich den Weg zur Stärkung der Familie und der Erziehungskompetenz der Eltern, zur Anerkennung der unverzichtbar notwendigen elterlichen Erziehungsleistung, den will jedenfalls die Bundesjustizministerin nicht gehen, weil sie dann die staatliche Ohnmacht einräumen und die unersetzliche Bedeutung der angeblich überholten Familie anerkennen – und eben auch Geld in die Hand nehmen müsste.

Weitere, ausführlichere Informationen unter www.kinderrechte-infos.de

Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen
bei Gefährdung des Kindeswohls:

Drucksache 16/6815 v. 24.10.2007 : http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/068/1606815.pdf

Besonders zu beachten:§ 1666 wird wie folgt geändert:
a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst:

„ (1) Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein
Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die
Gefahr abzuwenden, so hat das Familiengericht die zur Abwendung der Gefahr
erforderlichen Maßnahmen zu treffen.“
b) Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
„(3) Zu den gerichtlichen Maßnahmen nach Absatz 1 gehören insbesondere
1. Gebote, öffentliche Hilfen wie zum Beispiel Leistungen der Kinder- und
Jugendhilfe und der Gesundheitsfürsorge anzunehmen,
2. Gebote, für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen,
3. Verbote, vorübergehend oder auf unbestimmte Zeit die Familienwohnung
oder eine andere Wohnung zu nutzen, sich in einem bestimmten Umkreis
der Wohnung aufzuhalten oder zu bestimmende andere Orte aufzusuchen,
an denen sich das Kind regelmäßig aufhält,
4. Verbote, Verbindung zum Kind aufzunehmen oder Zusammentreffen mit
dem Kind herbeizuführen,
5. die Ersetzung von Erklärungen des Inhabers der elterlichen Sorge,
6. die teilweise oder vollständige Entziehung der elterlichen Sorge

Ein Änderungsvorschlag:

Absatz 1 wird wie folgt gefasst:
>
> Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder
> sein Vermögen gefährdet, so hat das Familiengericht, wenn die Eltern
> nicht gewillt oder nicht in der Lage sind, die Gefahr abzuwenden, die
> zur Abwendung der Gefahr erforderlichen Maßnahmen zu treffen unter
> Achtung des grundrechtlich geschützten Elternwillens.
>
> dem Satz des Absatzes 3 wird folgender Halbsatz angefügt:
>
> Das Gericht kann Erklärungen des Inhabers der elterlichen Sorge
> ersetzen, insbesondere darauf hinwirken, dass Leistungen der
> Jugendhilfe oder andere Hilfsangebote im Interesse des Kindes in
> Anspruch genommen werden.


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PostPosted: 17.02.2008, 20:57 
Herr T.F. aus Wien schreibt dazu am 13.2.08

Das alles riecht nach Schmiergeld und dgl.!


Wenn ich mit meiner Familie dort leben würde, müßten wir Angst haben. Wer weiß, wer uns mit unseren vielen Kindern "von Amts wegen" und für uns unbemerkt beobachten würde?

Die Sache erinnert mich daran, dass in Australien die Regierung bis in die
70er-Jahre den Aborigines die Kinder wegnahm und neu "beelterte", damit
sie "angemessen" aufwachsen können.

Liebe Grüße aus Wien!


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PostPosted: 18.02.2008, 20:07 
Von: Hrn. W.S. aus Wien
Gesendet: Montag, 18. Februar 2008


Danke für diese Information! Wir müssen uns beizeiten wehren, denn es wird wohl noch schlimmer - auch bei uns. Ich fürchte, das homeschooling wird bald illegal gemacht werden.

Ihre Arbeit für die Familie ist sehr wichtig. Ich denke mir oft, daß sich
die Familien viel mehr für ihr ureigenstes Interesse einsetzen sollen.

Mit allen guten Wünschen,
Ihr
MMag. W. S.


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PostPosted: 22.02.2008, 07:41 
Von: Hrn. A.P. aus NÖ, gesendet: Montag, 11. Februar 2008
An: Alois Wolfmayr
Betreff: AW: Kindesraub in Deutschland - ist Deutschland noch ein Rechtsstaat_ich bin froh, daß ich in Österreich lebe



... enthält Nachrichten, die erst der Anfang eines Szenarios sind, die sich ursachengemäß in den nächsten Jahren zunehmend steigern werden. Wir alle sind mit Schuld an diesen liberalen, profitmaximierenden Zuständen, deren Spirale in den gesellschaftlichen Untergang führt.

Selbst überzeugte Christen und Katholiken arbeiten brav an diesem System mit, beschweren sich aber über die sich zeigenden Auswüchse. Wenn die ‚Welt’ keinen Ausweg aus diesem Dilemma findet, so ist das verständlich. Dass aber die Christenheit den gleichen Weg geht und dann keine Antwort auf diesen gesellschaftlich sich ergießenden Wahnsinn hat, ist ein Drama, das wir alle mit ausleiden werden müssen.

Daher:
Legen wir die Ursachen bloß und kämpfen nicht gegen Symptome!
Lassen wir uns nicht ver-PRÖLL-en und auch nicht zu-NITSCH-en!



Mit freundlichen Grüßen,
A.P.


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 Post subject: Polnischer Verband
PostPosted: 28.06.2008, 17:36 
Ich bin seit kurzem im Polnischen Verband Eltern gegen die Diskriminierung von Kindern in Deutschland e. V., Hamburg (Internetpräsenz ist zur Zeit im Aufbau und wird in ca. 14 Tagen freigeschaltet).

Es ist erstaunlich, was sich für mich in dieser Zeit bewegt hat. Viele Bekannte von mir sind inzwischen in den Verein eingetreten und er ist stark wachsend. Es ist ein Verein, der aus Polen Gelder bekommt, um politisch gegen das Jugendamt vorzugehen und Betroffene zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit diesem Verein kann ich als sehr gut bezeichnen - er ist stark handlungsorientiert.
Wenn Ihr auf meine HP kinderklau-informell
http://www.kinderklau-informell.de.ki/

geht und dort auf den Button Hilfe klickt, findet Ihr die Adresse und email.
Gerne dürft Ihr Euch aber auch auf meiner zweiten HP mordfall-agnes-roth
http://www.mordfall-agnes-roth.eu.ki/

einen kleinen Einblick in unsere Geschichte verschaffen (Update nach den grossen Ferien wegen Arbeitsüberlastung).


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