Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 11.11.2006, 23:18 
Herr M. aus Deutschland schrieb an johannes.singhammer@bundestag.de:
http://www.n24.de/wirtschaft_boerse/wir ... erId=82536

Sehr geehrter Herr Singhammer,

mit Freude habe ich in einem Beitrag bei "NDR info" Ihre Stellungnahme gehört, in der Sie vehement die Forderung nach einer Kindergeldkürzung zugunsten der vermehrten Förderung von Ganztagskindergärten abgelehnt haben!

In diesem Punkt stimme ich Ihnen vorbehaltlos zu! Ich bin selber Vater von vier minderjährigen Kindern und muss mit meiner Frau zusammen sehr gut rechnen, um im Monat über die Runden zu kommen. Weil meine Frau genau wie ich unser Erziehungsrecht sehr ernst nehmen, wollen wir unsere Kinder eben nicht in Ganztagskindergärten und - schulen unterbringen! Deshalb, und auch weil meine Frau Ihren Pflegevater selbst in unserem Haushalt pflegt, kann sie eben keiner Beschäftigung neben der Familie nachgehen!

Wir würden uns aus den o.g. Gründen sehr freuen, wenn Sie sich auch noch mehr für eine direkte finanzielle Förderung von Familien mit Kindern einsetzen würden, damit Eltern nicht nur die finanzielle Sicherheit für mehr Nachwuchs ermöglicht wird, sondern auch ein echtes Wahlrecht gelassen wird, ob man den eigenen Nachwuchs selbst betreuen und erziehen will oder eine zu bezahlende Fremdbetreuung (Tagesmutter, Kindertagesstätte, Ganztagsschule) wählt!

Eine einseitige Förderung der ganztägigen Fremdbetreuung durch den Staat halten wir nicht für fair und auch nicht für verfassungskonform!


Ich würde mich freuen, wenn Sie sich weiter so für Ehe und Familie in der Bundespolitik einbringen und noch weitere Überzeugungsarbeit in Bundestag und Medien leisten!

Ich selber bin auch CDU-Mitglied (u.a. auch in den Vereinigungen CDA und CDL sowie im Familiennetzwerk e.V.) und bringe mich auch gern in dem Rahmen meiner Möglichkeiten für dieses Thema ein!

Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören bzw. zu lesen und eventuell auch einen Austausch über diese Themen auch für die Arbeit innerhalb der CDU mit Ihnen zu haben!


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PostPosted: 14.02.2007, 23:21 
Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei eine Pressemitteilung des Familiennetzwerkes Deutschland www.familie-ist-zukunft.de
mit der Bitte um Veröffentlichung.


Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Maria Steuer
___________________________________________________________________
Familiennetzwerk Deutschland wirft von der Leyen Falschmeldung vor:

Die Rechnung der Familienministerin stimmt hinten und vorne nicht!

Mit einem Wahnsinns - Plan konfrontierte Familienministerin von der Leyen die Öffentlichkeit in der vergangenen Woche:
Ihr Ministerium plant 500 000 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren! Bis zum Jahr 2013 sollen 750 000 Kinder in Deutschland vorzugsweise in Kinderkrippen betreut werden. Zusätzliche Kosten: Rund drei Milliarden Euro, so die Ministerin.

Doch diese Rechnung ist nachweislich falsch:

Laut Auskunft des nordrhein- westfälischen Familienministeriums kostet ein Krippenplatz für Kinder unter drei Jahren ca. 16 000 Euro pro Jahr.

Kinderpsychologen und Experten gehen zwar davon aus, dass diese Zahl viel zu niedrig angesetzt ist und bei mindestens etwa 20 000 bis 24 000 Euro liege.
Doch geht man von der vom Ministerium genannten Summe aus, so kosten 500 000 zusätzliche Plätze acht Milliarden Euro, weitaus mehr als das Doppelte der genannten Summe.

Wie die Ministerin diesen schwindelerregenden Betrag bei leeren Haushaltskassen aufbringen will, ist schleierhaft. Befürchtet werden müssen schlechtere Betreuungsqualität und weitere drastische Kürzungen für Familien.


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PostPosted: 15.04.2007, 20:43 
15. April 2007 – Kath.net:

„Das wichtigste ist jetzt: Nur nicht schweigen, um Gottes willen, nicht schweigen!“ Ein Kommentar von Weihbischof Andreas Laun zur Kinderkrippen-Idee im Magazin „Kirche heute“.

Die Ministerinnen in Deutschland und Österreich sind sich derzeit einig, ja sie sind wie besessen von der Idee:
Kinderkrippen müssen her, viele, viele, damit die Frauen arbeiten gehen können. Ihre Kinder, so wollen sie die Eltern beruhigen, werden von professionellen Kräften betreut.

Dagegen steht der Hausverstand der breiten Mehrheit: Die besten „Profis“ für Babys sind, von tragischen Ausnahmen abgesehen, ihre Mütter. Und die Fachleute bestätigen das, unter anderem angesichts der modernen Gehirnforschung.
Nur manche Politikerinnen wiederholen unermüdlich: Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Beruf muss sein, damit die wertvolle Arbeitskraft der Frau der Industrie nicht verloren geht.

Aber worum geht es, um das Kindeswohl und das der Mütter, oder um das wohl der nimmersatten Wirtschaft?
Warum nicht die Alternative: „Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Leben“, von „glücklichen Kindern“ mit „glücklichen Müttern“ in gesunden Familien?

Wäre es nicht die wahre Freiheit, den Müttern das Geld zu geben, damit sie die so wichtige Aufgabe beim Kind erfüllen können – und im Ausnahmefall das Geld haben, um die Fremdbetreuung zu bezahlen?

Weiterlesen hier:
http://kath.net/detail.php?id=16505


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