Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 15.02.2009, 10:29 
Fachleute gegen "Krippenhysterie"

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo im Lande eine neue Krippe eröffnet wird,
oder ein Sozialausschuss beschließt,
dass eine geplante Krippe in den Kinderstätten-Bedarfsplan des Kreises oder der Stadt aufgenommen wird.

Eltern wird die Krippe irreführenderweise als Frühstart in die Bildungskarriere verkauft.
Doch die Realität sieht anders aus:
In Krippenchats tauschen verunsicherte Mütter ihre Erfahrungen aus und suchen Hilfe:
„Wenn ich meine Tochter jetzt morgens in der Krippe abliefere, weint sie sich die Seele aus dem Leib.
Das tut mir total weh... meint ihr, sie gewöhnt sich bald daran oder ist sie noch zu jung? Wäre dankbar für ein paar Tipps. . . .“

Der Südwestrundfunk SWR2 hat ein Plädoyer für die familiäre Frühbetreuung zusammengestellt:

Zwischen Krippe und Küche – Wieviel Mama braucht das Kind?
Es ist hier zu hören:


Auch der Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Dr. Jürgen Wettig wehrt sich gegen die „Krippenhysterie“ und stellt klar:

:arrow: Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse besagen, dass die Mutter oder eine andere feste Bezugsperson bis zum 18. Lebensmonat beim Kind sein sollte.
:arrow: Die Bezugsperson, also meist die Mutter, ist in der frühen Phase nicht austauschbar.
:arrow: Eine Krippe für Säuglinge halte ich nur in Notlagen, etwa bei Alleinerziehenden, schwierigen Familienverhältnissen
oder sehr jungen Müttern unter 18 Jahren für empfehlenswert.
:arrow: Von der Politik her müsste die Kernfamilie viel mehr gestützt werden und nicht, wie es jetzt ganz stark geschieht,
die Betreuung in öffentlichen Einrichtungen, eine wahre Krippenhysterie.
:arrow: Die Rückkehrmöglichkeit in den Beruf sollte viel flexibler gestaltet werden und bis zu sieben Jahren Abwesenheit ermöglichen.
:arrow: Wenn man wirklich auf der ganz sicheren Seite sein will, sollte man ein Kind erst mit drei Jahren in eine institutionalisierte Betreuung geben.
Quelle: Allgemeine Zeitung, Mainz 12.02.09

Wer wird wohl einmal die seelischen Schäden verantworten,
die mit dem Einsatz von Millionen Steuergeldern für den Krippenbau initiiert wurden?
Man muss hoffen, dass später dann nicht tröstende Drogen konsumiert werden.
Denn auch das vermeintlich harmlose Cannabis hinterlässt bleibende Spuren im Gehirn (s.Anlage).

Ihr Team von
VFA Verein Verantwortung für die Familie e.V.


Verantwortung für die Familie e.V.
Albertstr. 14, D-29525 Uelzen


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