Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 03.09.2006, 22:24 
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Posts: 1268
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Volkspension - warum eigentlich nicht?

Welche Leistung begründet eine höhere Pension? - Nach derzeitiger Auffassung die in der aktiven Zeit höhere Einzahlung.
Das ist aber falsch, denn:
Wonach richtet sich die Höhe unserer Pensionen insgesamt?
Einzig und allein nach der Arbeitsleistung der jeweils Arbeitenden.

Das heißt also: Je fleißiger und tüchtiger die von uns aufgezogenen Kinder sind,
desto besser wird es uns in unserem Ruhestand einmal gehen.

Dieses unumstößliche Naturgesetz galt ja vor der Einführung der modernen Altersversorgung für jede einzelne Familie.
Jetzt haben wir ein System, das uns der Natur schon sehr entfremdet hat.
Viele glauben tatsächlich, daß sie in der Pension bekommen, was sie einmal eingezahlt haben.
Diese Einstellung wirkt absolut leistungshemmend und letztlich systemzerstörend, denn:

:arrow: Es wird gefördert, keine Kinder aufzuziehen, damit alle Männer und Frauen ungehindert im Erwerbsleben stehen können.
:arrow: Je mehr eine Familie für die Zukunft der ganzen Gemeinschaft tut (je mehr Kinder sie aufzieht),
desto weniger kann sie sich in der aktiven Zeit an Wohlstand leisten
und desto weniger bekommt sie im Alter an Pension (die Frau bekommt wahrscheinlich keine).
:arrow: Es wird höchste Zeit, daß wir unsere Altersversorgung naturnahe gestalten, man könnte auch sagen:
"Unsere Altersversorgung muß grün werden."

Ich stelle daher folgende Thesen auf:
:arrow: Jeder Bürger sollte im Alter gleich gut versorgt werden (= Volkspension).
:arrow: Das Einkommen in der aktiven Zeit sollte keinen Einfluß auf die Höhe der Pension haben,
denn wer gut gearbeitet hat, der hat seinen Lohn ja schon bekommen und hatte außerdem die Möglichkeit, zusätzlich für sein Alter vorzusorgen.
:arrow: Eine höhere Pension sollten Männer und Frauen nur aufgrund einer höheren Leistung für die Zukunft bekommen,
d.h. also für das Aufziehen überdurchschnittlich vieler Kinder.
:arrow: Nur die Kinder, die wir jetzt aufziehen, können unsere Altersversorgung sichern.
Es ist daher nötig, schon jetzt einen Anreiz zu schaffen für das Aufziehen von mehr Kindern.
Da Kinder am besten gedeihen, wenn die Mutter verläßlich und ständig zuhause ist, sollte es ein Müttergehalt wenigstens bis zum sechsten Lebensjahr eines Kindes geben.
Die Höhe dieses Müttergehaltes sollte so bemessen sein, daß sich genügend Familien zu dieser Regelung entschließen.

Wer soll das bezahlen?
Alle, vor allem aber die Kinderlosen, denn sie hätten nach in einer „natürlichen“ Ordnung keine Altersversorgung.
Nur die höhere Leistung und die Bereitschaft zu Verzicht und Opfer der Kinderreichen macht es möglich, daß auch sie im Alter versorgt werden können!
___________________________________________________________

Solidarität mit den Eltern und deren Kindern ermöglicht später Solidarität mit den Kinderlosen.

Birgit Kelle, Image DIE FREIE WELT.net Wir nennen es Generationenvertrag

Solidarabgabe von Kinderlosen zum Generationenvertrag


Last edited by alwis on 20.02.2007, 23:24, edited 2 times in total.

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 Post subject: 4-Säulen-Modell
PostPosted: 11.11.2006, 22:53 
Siegfried:

1. S ä u l e :
Mindestpension auf sehr niedrigem Niveau für jeden Staatsbürger.
2. S ä u l e :
Zuschlag für Arbeit während der aktiven Zeit - sollte mit der Abfertigung neu gedeckt sein.
3. S ä u l e :
Zuschlag für Kinder, die jemand aufgezogen hat. Berechnet wird der Zuschlag nach der Steuerleistung der Kinder.
4. S ä u l e :
Privatvorsorge nach Belieben.


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 Post subject: Altersversorgung
PostPosted: 23.03.2007, 00:00 
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Joined: 22.03.2007, 12:31
Posts: 2
Location: Deutschland
In Deutschland ist die Altersvorsorgung anderes als in den umliegenden europäischen Mitstaaten. Dennoch könnte anhand des Vorschlages des CESifo-Institutes www.cesifo-group.de, Standpunkt 70, gezeigt werden, wie die Altersvorsorge auch noch künftig bezahlt werden kann. Darin schreibt Prof. Hans-Werner Sinn, "Wer keine Kinder bekommen will oder kann, dem kann zugemutet werden, dass er das Geld, das andere für die Kindererziehung ausgeben, am Kapitalmarkt anlegt, um sich so eine Zusatzrente zu verschaffen" Wer nun eine ausreichende Altersvorsorge will, muss zusätzlich sparen oder Kinder groß ziehen. Dies ist natürlich auch nur eine Säule der gesamten Altersversorgung. Wen es interessiert, kann es auf der Internetseite beim ifo unter Politikdebatte nachlesen.


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PostPosted: 07.01.2011, 01:09 
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Joined: 28.08.2006, 08:49
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