Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 28.09.2008, 14:54 
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Durchbruch in der Hirnforschung, die amerikanische Wende
von Christa Meves


Was ist mit dem moralisch bisher so lockeren Präsidenten der Vereinigten Staaten Clinton geschehen?
Ist er vom Saulus zum Paulus geworden? Oder sind die Verlautbarungen aus dem Weißen Haus lediglich Lippenbekenntnisse der Opportunität?
Diese Frage mußte man sich stellen, wenn man in den letzten Monaten die Reden des Staatsoberhauptes der USA an sich vorüberziehen ließ.

Am 12. April sagte Clinton z.B. in der Eröffnungsrede eines großen Familienkongresses am Schluß,
„daß wir den Kindern dabei helfen müssen, das ihnen von Gott gegebene Potential zu verwirklichen“, u
nd am 10. Oktober 1997 erklärte er bei der Proklamation des „Nationalen Tages des Kindes“ bereits im zweiten Satz:
„Gerade weil Kinder eine pflegliche Umgebung brauchen und die Sicherheit des Wissens, daß sie geliebt werden, brauchen sie Ermutigung und die Gelegenheit, aus den ihnen von Gott gegebenen Talenten das Beste zu machen.“

Das läßt aufhorchen, vermag aber noch nicht so ohne weiteres das eingefleischte Mißtrauen gegen politische Sonntagsreden zu beseitigen.
Mit derlei Postulaten, denen keine Taten folgen, werden wir auch hierzulande reichlich bedacht. Und doch vermittelt das gründliche Studium der fast in jedem Monat dieses Jahres gehaltenen Reden zum gleichen Thema die Erkenntnis, daß es sich hier um keine Oberflächlichkeiten handeln kann.
Der drängende Duktus dieser Ansprachen, der pragmatische Tenor lassen außerordentlich Positives erhoffen:
das Weiße Haus ist erfaßt von der Notwendigkeit einer fundamentalen Umwälzung in der Familienpolitik gegen alle bisherigen liberalistischen und atheistischen Trends.
Und das hat einen tiefgreifenden Grund:

Seit 1993 war es der Hirnforschung in den USA durch neue Technologien möglich geworden,
die Arbeitsvorgänge des Gehirns in statu nascendi zu beobachten.

Die Ergebnisse besonders der Yale-University waren ebenso aufrüttelnd alarmierend wie schockierend:
In den ersten drei Lebensjahren finden durch die unterschiedlichen Erfahrungen der Kinder jene tiefgreifende Prägungen in ihrem Gehirn statt,
die den späteren Erwachsenen entweder seelisch gesund, liebes- und arbeitsfähig,
oder seelisch geschwächt, depressiv, suchtanfällig und angstverstört werden lassen
oder ihn gar gefährden, antisoziales Verhalten bis zur Kriminalität zu entwickeln.

Das hatte den praktisch arbeitenden Kinder- und Jugendpsychotherapeuten bereits längst die Erhebung von Vorgeschichten ihrer Patienten lehren können.
Es waren seit 30 Jahren durch die immer künstlicher werdenden Pflegeformen auch bereits in Deutschland erhebliche negative Folgen eingetreten;
aber Verlautbarungen und Schrifttum darüber galten hierzulande eher als „anekdotisch“.
Zwar hatte in den 80er Jahren die CDU-Regierung durch die Einführung von Baby-Jahr und Erziehungszeiten
(nach einer langen, geradezu familienfeindlichen Phase der SPD/FDP-Regierung von 1969-82) gegenzusteuern versucht,
ohne aber einen generellen Durchbruch einzuleiten.

Doch jetzt lassen die neuen Forschungsergebnisse eben keinen Zweifel mehr daran,
daß es zu einer fundamentalen Änderung in der Gesundheits- und Familienpolitik –
hin zu einer noch viel intensiveren Förderung vor allem der Familie – kommen müsse.
Es ist jetzt erhärtet: Das Gehirn ist am Beginn seiner Entwicklung ein unendlich kostbares, sehr verletzbares Instrument.
In einer Verlautbarung der Yale-Universität läßt sich folgendes lesen:

„Der Durchbruch in der Hirnforschung an der Yale-Universität und anderen Forschungszentren hat deutlich gemacht,
daß die ersten drei Lebensjahre für die emotionale und intellektuelle Entwicklung des Menschen weit wichtiger sind, als man jemals gedacht hat.


Die Erfahrungen während der ersten Lebenstage, -monate und -jahre
haben einen entscheidenden Einfluß auf die Bildung neuronaler Verknüpfungen im sich entwickelnden Gehirn,
und zwar für jeden Aspekt des späteren Lebens der Kinder. ...
Die Forschung hat veranschaulicht, daß Eltern und Betreuer mithelfen können,
daß sich das Gehirn eines Kindes zu seinem vollen Potential entwickelt:
indem das Kind geliebt wird und ihm genug Aufmerksamkeit durch Sprechen, Vorlesen und Spielen zuteil wird.
Wenn im Gegensatz dazu ein Kind vernachlässigt oder mißbraucht wird, kann es zu Problemen kommen, die lebenslänglich anhalten können.“

Besonders gravierend ist die (eigentlich längst bekannte, aber nie durchgängig angemessen anerkannte) Gegebenheit,
daß hier Fehlprägungen einrasten können, die auf den verschiedenen Sektoren hartnäckige Unverbesserlichkeit hervorrufen können:
unverbesserliche Neigung zum Diebstahl, zum Raub, zur Gewalttat, zum Kindesmißbrauch, zur Betäubungssucht, durch was für Stimulantien auch immer.
Wie dringlich wäre es, daß endlich das Rückfalltätertum und die Therapieresistenz in einem anderen Licht erscheint,
sodaß realistische Schlußfolgerungen in der Gerichtsbarkeit wie im Gesundheitswesen darauf aufgebaut werden könnten!

Auf dem Boden des Wissens um die so gravierende Bedeutung des Umgangs mit dem jungen Kind
ließ sich allerdings schon bereits ab 1970 die schließlich kaum noch bezahlbare Schwächung der jungen Generation
für das Ende dieses Jahrhunderts auch für Deutschland voraussagen.
Aber gleichzeitig konnte man die Erfahrung machen,
daß keine der maßgeblichen verantwortlichen Institutionen das einsahen,
geschweige denn die daraus nötigen umfänglichen Maßnahmen ableiteten,
die allgemein einen vorbeugenden sanierenden Einfluß zur Folge gehabt hätten.

Das Gegenteil war eher der Fall:
Der Trend schwor auf einen ideologischen Kollektivismus, unbeschadet der Erfahrung,
daß der sozialistische Osten den sich daraus entwickelnde Ruin ebenfalls bereits auf den Tisch der Weltgeschichte gelegt hatte.


Anders neuerdings die USA.
Einmal mehr erwies sie sich als ebenso nüchtern realistisch wie verantwortungsbewußt pragmatisch,
nachdem die Bedeutung der frühen Umgangsweisen mit dem Kind - sogar im Hinblick auf die Entfaltung der intellektuellen Fähigkeit! -
unabweisbar ans Tageslicht getreten war.
Mit einem Paukenschlag, nämlich mit einer Erklärung des US-Präsidenten Bill Clinton,
wurde so etwas wie eine innenpolitische Revolution in Gang gesetzt:

Nach der ersten Ankündigung des Präsidenten im März 1997 beraumte er am 12. April eine Konferenz im Weißen Haus an 1),
die er selbst eröffnete und die über 60 Satellitenanschlüsse in der ganzen Nation ausgestrahlt wurde,
und bei der er sowohl die Bereitstellung von Millionen Dollar wie auch seinen Einsatz für die Reanimierung der Familie durch umfängliche neue Programme ankündigte,
um den Kindern mehr Chancen zu einer seelisch gesunden Entwicklung zu ermöglichen.

Er erklärte, die Nation müsse
„…den neuen Forschungsergebnissen über die ersten Lebensjahre der Kinder,
die in der intellektuellen, sozialen und emotionalen Entwicklung so oft übersehen werden, höchste Aufmerksamkeit widmen.“


Und er fuhr weiter fort:
„Unsere Regierung hat hart daran gearbeitet, diese ersten Lebensjahre besser zu verstehen.
Seit 1993 haben wir den Fond für Kinderforschung am National Institute of Health um 25 % bzw. um 322 Millionen Dollar erhöht,
und mein Budgetplan fördert eine weitere Erhöhung dieses Fonds. …
Durch unsere Forschung wissen wir, daß ein Kind sich bereits von den allerersten Lebenstagen an emotional und intellektuell entwickelt,
und daß die Art und Weise, wie es in diesen ersten drei Lebensjahren zurechtkommt, entscheidend dafür ist,
wie es später in Schule und Leben vorankommt.
Deswegen müssen wir unsere Kinder, schon bevor sie zur Schule gehen, zu lehren und zu fördern beginnen.“

Mittlerweile ist von der Regierung eine riesige Kampagne initiiert worden,
die den Eltern, den Kinderärzten, den professionellen Kinderpflegern Handhaben zu einem Umgang mit den Kindern vermittelt,
die die Chancen zu einer gesunden Entwicklung der jungen Generation handfest erhöhen sollen.
Nach der langen falschen Phase der anti-autoritären Erziehung auf dem Boden eines ideologischen Menschenbildes geht jetzt die USA daran,
realistische Pflege- und Erziehungsvorschläge zu machen.

Dabei kehren die USA offenbar zu christlichen Prämissen und das heißt: zur Wahrheit zurück; d
enn ohne sehr informierte und sehr opferbereite Liebe der Eltern, besonders der Mütter, ist diese seelische Gesundheit nicht zu erreichen.

O-Ton Clinton in einer Rede vom 8. Oktober 1997:
„… Wir müssen unsere Anstrengungen auf diesem Gebiet fortsetzen, bis wir buchstäblich sagen können,
daß jeder Elternteil und jedes Kind in diesem Land Zugang zu einer qualifizierten, erschwinglichen Kinderbetreuung hat,
die auch einen angemessenen, anregenden, erzieherischen Aspekt für die jüngsten unserer Kinder enthält.
Unsere Gehirne, wie wir inzwischen wissen, sind wie Computer, die wir selbst zusammenbauen, und die Art ihrer Programmierung
hat bereits eine ganz bestimmte Ausformung erreicht, wenn wir vier Jahre alt sind.
Und sie danach umzuprogrammieren, ist sehr schwierig. …

Die neueste Forschung hat gezeigt, daß ein Kind, das liebevolle, anteilnehmende Eltern hat
und dem eine angemessene Vorschulerziehung oder sonst eine Förderung mit angemessenem erzieherischem Aspekt zuteil wird,
daß ein solches Kind also bis zu seinem vierten Lebensjahr ca. 700.000 positive Verknüpfungen in seinem sich entwickelnden „Hirn-Computer“ herstellt.
Ein Kind dagegen, das eher sich selbst überlassen wird, das Eltern hat, die nie gelernt haben, ihrer erzieherischen Aufgabe nachzukommen,
hat ungefähr nur 150.000 solcher positiven Verknüpfungen herstellen können – das heißt weniger als ein Viertel.

Und nun sagen Sie mir, welches Kind Ihrer Meinung nach die besseren Chancen hat, wenn es einmal 17, 21, 30, 40 oder 50 Jahre alt ist!
Sie können das Ganze buchstäblich auf die Naturwissenschaft reduzieren.
Grundsätzlich ist das alles ja eher eine Sache des Herzens, aber Sie müssen sich klarmachen, daß dahinter auch eine Basis nackter Fakten steht.
Und diese neue wissenschaftliche Forschung ist nicht nur phantastisch, sie ist geradezu atemberaubend.
Und wir können nicht wissentlich zulassen, daß eine riesige Zahl unserer Kinder einer solchen Art von Benachteiligung ausgesetzt ist,
während ihre eigenen kleinen „Computer“ sich programmieren.
Das ist nicht richtig, und das ist auch nicht klug.
Und wir bezahlen dafür täglich – heute für die Fehler, die vor 10, 15 und 20 Jahren gemacht worden sind.
Und aus diesem Grund sage ich: Wir müssen {auf diesem Gebiet} weiterarbeiten.

Jeder Amerikaner sollte über diese Sache mit in Sorge sein, weil jeder Amerikaner – oder seine Kinder – von ihr betroffen sein wird.
Wir zahlen jetzt, oder wir zahlen später.
Wir handeln entweder jetzt als Gemeinschaft, um diese Kinder zu fördern,
oder wir werden auch später als Gemeinschaft wegen unserer kollektiven Nachlässigkeit dafür bestraft werden.
Dies ist eine große Herausforderung für unsere Zukunft.“

Und in einer Radio-Ansprache vom 4. Oktober 1997 hatte der Präsident ausdrücklich betont:
„Die Familie ist der Eckstein unserer Gesellschaft. …
Die Katholische Konferenz der Vereinigten Staaten hat festgestellt:
‚Der wichtigste Beitrag, um unseren Kindern zu helfen, wird im stillen geleistet -
in unserer Häuslichkeit und Nachbarschaft, in unseren Pfarreien und Gemeinschaften.
Keine Regierung kann ein Kind lieben, und keine Politik kann die Fürsorge einer Familie ersetzen;
aber eindeutig‘, so hat die Katholische Konferenz festgestellt,
‚können Familien durch die Aktionen der Regierung entweder unterstützt oder durch sie beeinträchtigt werden‘.

Hier haben wir versucht, der Familie zu helfen.
Von der Verbesserung unserer Schulen bis zur Hilfestellung für die Eltern,
die Anforderungen von Arbeit und Kindererziehung miteinander in Einklang zu bringen,
von der Ausweitung des Zugangs zur Universität und der Gesundheitsfürsorge
bis zur Bestrafung von häuslicher Gewalt stand die Familie immer im Zentrum unserer Bemühungen.
Wir haben hart daran gearbeitet, den Eltern zu helfen, Verantwortung für ihre Kinder zu übernehmen..
. …
Es gibt nichts Wichtigeres, als die Stärkung unserer Familien.
Wenn wir alle, Männer und Frauen, Verantwortung für die Erziehung unserer Kinder übernehmen und unsere Werte an sie weitergeben,
werden unsere Familien gestärkt.
Und wenn unsere Familien stärker werden, wird auch Amerika stärker.“

Aber nun das Erstaunliche:
So ganz anders als sonst üblich scheint nichts von diesem Aufbruch aus der Neuen Welt ins alte Europa vorzudringen.

Was hat es wohl zu bedeuten, wenn sich plötzlich statt der uns sonst jegliche Innovation zutragenden Wellen
die undurchdringliche, turmhohe Mauer eines generellen Nachrichtenblocks auftürmt?
Warum dürfen wir Deutschen nicht hören, was dort geschieht, jenseits des Ozeans?
Ich fragte die Redakteure verschiedener Zeitungen (bis zur FAZ).
Ich fragte innerhalb einer Vortragsveranstaltung 300 Zuhörer, meist junge, sehr wache Eltern,
ob einer von ihnen davon aus irgendeiner Zeitung, aus irgendeinem elektronischen Medium irgend etwas gehört habe.
Es hob sich nicht eine einzige Hand.

Es ist ein bemerkenswertes, ein tief verdächtiges Schweigen, das hier im letzten halben Jahr gewahrt worden ist.
Es spricht gegen die Freiheit der Informationsgesellschaft – es läßt das Ausmaß einer erblindeten Ideologisierung ahnen,
nach dem Motto des Morgenstern-Ausspruchs:
„… und so schließt man messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf“.

Es ist ein trauriger Beweis dafür, wie tief die Bundesrepublik noch an ihrer sozialistischen Indoktrination festhält,
obgleich sie damit doch bereits an den Rand des Abgrunds geraten ist;
denn jetzt bereits kämpft die deutsche Politik verzweifelt mit den negativen Auswirkungen der Entmutterung,
der Zerstörung der Familie und der dadurch entstandenen Schwächung der jungen Generation,
die hierzulande seit 1969 eingesetzt hat.
Niemand weiß hier noch, wie er die hohe Kriminalitätsrate,
die unbezahlbaren Krankenkosten, die Rentenansprüche und die Arbeitslosigkeit nicht ausbildungsfähiger junger Menschen bewältigen soll.
Das ist ein bedenkliches Zeichen dafür, wie hartnäckig wir an den alten verlausten Zöpfen festhalten,
statt sie – wie jetzt die USA – mit einem energischen Schnitt abzutrennen.

Es spricht gegen die Freiheit der Informationsgesellschaft in Deutschland,
daß die Nachrichten über diesen so hoffnungverheißenden Aufbruch in den USA hier auf allen Kanälen der Medien unterdrückt wird.
Es läßt das Ausmaß der erblindeten Ideologisierung ahnen.
Ist sie in Deutschland zum zweiten Mal in diesem Jahrhundert nicht durch beweiskräftige Erfahrungen zu durchbrechen?
Ist das abermals nur mit Hilfe von katastrophalen Zusammenbrüchen erreichbar?

Aber noch ist das kein Grund zur Verzweiflung;
denn trotz der Mediendiktatur in unserem Land, die auf diese Weise einmal mehr zum Ausdruck kommt,
gibt es hierzulande viele hellhörige Menschen,
die sich ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben und nie aufgehört haben, auf die Familie zu setzen.
Unter den jungen, den 15-30jährigen, sind das laut einer Umfrage (Prof. Schmidtchen, Zürich) sogar über 80 Prozent!
So sehr die neue Hirnforschung aus den USA uns absichert und Rückhalt gibt,
so wenig brauchen wir hierzulande auf das neue Know-How aus Amerika zu warten.

In Deutschland gibt es eine relativ gesunde staatstragende Schicht von bewußt christlichen Familien,
die sich bereits seit vielen Jahren der neuen Herausforderung mit wachem Verantwortungsbewußtsein stellen.
Und diese Gruppierungen erwiesen sich auch von den frühen 70er Jahren an als aufgeschlossen für die pädagogischen Anweisungen,
die ich auf dem Boden der Erkenntnis, daß das Timbre und die Pflege der frühen Kindheit von so gravierender, lebensentscheidender Bedeutung sei,
durch meine Publikationen und Vorträge verbreitete.

1995 hat deshalb mein mittlerweile sehr große Freundeskreis sogar einen Verein mit Sitz in Uelzen etabliert,
der VFA (Verantwortung für die Familie),
der bereits zig-tausend Faltblätter kostenlos an die Bevölkerung verteilt hat und weiter täglich verschickt,
mit sehr ähnlichen Akzenten, wie es jetzt in den Staaten mit einer riesigen Aufklärungskampagne der Regierung versucht wird.
Mit gleicher Zielsetzung werden hier den Eltern die wichtigsten vorbeugenden Erziehungsmaßnahmen übermittelt.

So heißt es z.B. in der Einleitung:
:!: „Die Familie ist in Gefahr! Aber keiner sagt, woran das liegt:
daran, daß viele Kinder kein Familienleben mehr haben und sich von ihren vielbeschäftigten Müttern und Vätern alleingelassen fühlen.
Die Familie braucht Hilfe, damit wir Zukunft haben.
Wir brauchen ein neues Verantwortungsbewußtsein und neuen Mut zur Familie.
Das ist aber nur möglich, wenn die Familie, der Garant unserer Zukunft, kinderfreundlich und sachverständig unterstützt wird.
Dazu bedarf es fundierter Information aufgrund von Erfahrungswissen.
Der VFA (Verantwortung für die Familie) hat dazu einige Vorschläge zusammengestellt.“

Im folgenden heißt es z.B. weiter:
:arrow: „Gedeihliche Zukunft ist davon abhängig, daß große Sorgfalt auf eine gesunde, natürliche Pflege des Säuglings gelegt wird.
Aus diesem Grund sollte das Neugeborene Tag und Nacht in unmittelbarer Nähe der Mutter sein.
Säuglinge sollten ein halbes Jahr voll und nach Bedarf gestillt werden.
Dieses Opfer der Mutter (und des Vaters) zahlt sich später hundertfältig aus.
Neue Untersuchungen haben bewiesen, daß Kinder, die in dieser Weise Geborgenheit, Bindung und Liebe erlebten,
später z.B. bessere schulische Leistungen zu erbringen vermögen als ungestillte oder unnatürlich behandelte Säuglinge.“ …

Faltblätter können kostenlos zur Verteilung angefordert werden von: VFA, Albertstr. 14, 29525 Uelzen.


1) (White House Conference on Early Childhood Development and Learning: What New Research on the Brain Tells Us About Our Youngest Children)
siehe hier:
http://clinton3.nara.gov/WH/New/ECDC/About.html


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