Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 05.10.2008, 18:57 
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Die Krise des Finanzmarktes und die gigantischen Geldspritzen für die gefährdeten Banken
zwingen mich zur Feder zu greifen bzw. auf die Tasten einzuschlagen.

Da konnten jahrelang diese Finanzhaie nicht genug kriegen, die Gier war unendlich groß.
Und uns, die wir durch ehrliche Arbeit unser Geld verdienen, haben sie ausgelacht.

Jetzt aber, da sie in Not geraten, rufen sie nach Staatshilfe, erhalten sie auch,
und machen sich schon wieder auf zu den nächsten gigantischen Gewinnen.
Wir gewöhnlichen Leute müssen das über Steuern und höhere Preise,
die sich aus der Vermehrung der Geldmenge zwingend ergeben, zahlen.

Die Hauptursache sehe ich im Prinzip des Zinsnehmens:
Wer mehr Geld hat, als er zum Leben benötigt, und dieses Geld jemand anderem leiht, bekommt weiteres Geld dazu.
Man nennt das dann "sein Geld arbeiten lassen".
Auch die einfachen Leute meinen davon einen Vorteil zu haben und schützen damit die wirklich großen Abräumer.

Meine Meinung:
:arrow: Wer mehr Einkommen hat, als er zum Leben braucht,
sollte es so anlegen können, daß der Wert erhalten bleibt (Inflationsausgleich).
:arrow: Zusätzliches Einkommen aufgrund des Geldverleihens sollte unmöglich sein.
:arrow: Alle unanständigen Geschäfte im Casinokapitalismus sollten verboten sein.

:arrow: :arrow: Einkommen darf es nur aus Arbeit geben, nicht aus Geldbesitz :!:


Wer mehr wissen will, kann sich hier schlau machen:

Die Finanzkrise aus der Sicht eines Technikers

Zusammenbruch des bestehenden Finanzsystems

Unmoralischer Staatsakt

Umfrage Kommunismus/Kapitalismus/gibt es einen dritten Weg?

CGW - Christen für gerechte Wirtschaftsordnung

HIFA-INWO-Fraternität_freie Wirtschaft/lebenswerte Zukunft

Wer hat Angst vor Silvio Gesell?


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 Post subject: biblisches Zinsverbot
PostPosted: 18.10.2008, 15:28 
biblisches Zinsverbot

Zum Leserbrief von Alois Wolfmayr, Grünburg, in KIZ 42, S. 31

Die interessanten Gedanken und Ideen, welche Herr Wolfmayr zum Thema "Finanzkrise und Ethik" beiträgt und darlegt, gipfeln in den abschließenden Sätzen: "Zusätzliches Einkommen aufgrund des Geldverleihens sollte unmöglich sein. Einkommen darf es nur aus Arbeit geben, nicht aus Geldbesitz." Es sei erlaubt, ergänzend darauf hinzuweisen, daß sich der Leserbriefschreiber damit offensichtlich in inhaltlicher Übereinstimmung mit dem alttestamentlichen Zinsverbot befindet (vgl. etwa Ex 22,24; Lev 25,36.37; Dtn 23,20). Dieses hat übrigens, soweit bekannt, als "kanonisches" Zinsverbot auch in der katholischen Kirche Geltung gehabt, und zwar - zumindest "auf dem Papier" - sogar noch bis ins beginnende 20. Jahrhundert hinein.

Dr. Johann Hahn, Perg


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