Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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Der Heilige Geistes - Rückenwind auf unseren Wegen mit seinen 7 Gaben:

Der Heilige Geist – Rückenwind auf unseren Wegen

Bei der Firmung werden wir mit dem Heiligen Geist beschenkt.
Der Heilige Geist ist wie ein unsichtbares Band zu Jesus –
er ist eine geheimnisvolle Kraft, mit der Gott in unserem Leben wirkt.
Der Heilige Geist wird manchmal mit dem Wind verglichen.
Wenn der Wind aus der richtigen Richtung weht,
kann er uns vorantreiben.
Ein guter Wind im Rücken ist ein Helfer auf unseren Wegen.
Er bringt uns schneller ans Ziel.

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes –
das sind bestimmte Eigenschaften,
die uns helfen sollen, ein gutes Leben zu führen.
Mit diesen Eigenschaften sind wir gut unterwegs
auf den Wegen unseres Lebens:

Weisheit
Sie hilft uns zu erkennen, was richtig und wichtig ist
für unser Leben, wofür es sich zu kämpfen lohnt und
wofür nicht.

Einsicht
Sie hilft uns, eigene Fehler einzugestehen. Und sie
hilft uns, uns in andere hineinzuversetzen und sie
besser zu verstehen.

Rat
Dieses Geschenk soll uns fähig machen, einer Freundin
oder einem Freund einen guten Rat zu geben –
aber auch den Rat anderer anzunehmen.

Stärke
Sie soll uns helfen, das zu tun, was wir für uns als
richtig erkannt haben, und uns helfen, uns nicht
von unserem Weg abbringen zu lassen.
Wir sollen stark sein, um für das Gute einzutreten.

Gottesfurcht
Sie hilft uns, nicht vor allem im Leben Angst zu haben
und Gott zu vertrauen. Zu spüren, dass Gott größer
ist als alles andere und dass er uns über alles liebt.

Frömmigkeit
Sie hilft uns, mit Gott in Verbindung zu bleiben
und seine Nähe zu spüren.

Erkenntnis
Sie hilft uns, die Dinge so zu sehen, wie sie sind.
Sie hilft uns, uns Wissen anzueignen und Dinge
richtig zu beurteilen, ohne uns von unseren Gefühlen
treiben zu lassen.


__________________________________________________________________

Kathpedia

Diese Sieben Gaben gehören in der Römisch-Katholischen Kirche zu den Formeln der katholischen Lehre und sind kurzgefasst folgende:

Die Gabe des Verstandes (oder Erkenntnis)
gibt Licht, göttliche Dinge zu erforschen und zu verstehen trotz der Schwerfälligkeit und Trägheit unseres Verstandes. Sie ist ein besonderes Licht zu tiefer Durchdringung der Gegenstände, die sich dem Verstande darbieten. Diese Gabe gehöret zur Tugend des Glaubens.

Die Gabe der Weisheit
verleiht der Seele einen gewissen Geschmack, durch den sie Göttliches und Menschliches ohne Täuschung unterscheidet und jedem seinen Wert beilegt, im Gegensatz zu dem Geschmack, der von der menschlichen Torheit und Unwissenheit stammt. Sie bewirkt, dass wir in allem nach dem Vollkommensten streben. Diese Gabe gehört zur Tugend der Liebe.

Die Gabe der Stärke
ist nötig, damit sie entschlossen alles ausführt, was der Verstand als das Vollkommenste erkannt hat. Die Schwierigkeiten oder Hindernisse werden durch die Stärke überwunden, indem die Seele sich lieber jeder Anstrengung und Mühe unterzieht, als dass sie sich des wahren und höchsten Gutes berauben ließe. Sie verbannt die ungeregelte Furcht und stärkt die Schwäche. Sie gehört zur gleichnamigen Tugend (des Starkmutes),

Die Gabe des Rates
leitet auf dem rechten Weg und hält die menschliche Voreiligkeit zurück. Sie ist gegen die Unklugheit gerichtet und gehört zur Tugend der Klugheit. Sie wählt die angemessensten Mittel zum Guten.

Die Gabe der Wissenschaft
erteilt dem Menschen das nötige Licht, um ein Gut von dem andern zu unterscheiden; sie lehrt das, was gewisser und sicherer ist, erwählen. Sie dringt in das Dunkelste ein und macht vollkommene Lehrmeister. Sie richtet sich gegen die Unwissenheit. Diese Gabe gehört zur Tugend des Glaubens.

Die Gabe der Frömmigkeit
macht das Herz milde und sanft, benimmt ihm die Härte und schützt es vor Gottvergessenheit und Gefühllosigkeit. Sie macht die Seele mit sanfter Gewalt zu allem geneigt, was zum Dienste Gottes und zum geistlichen Wohle des Nächsten gehört, und zwar so, dass man es aus einem heiligen, vollkommenen und tugendhaften Beweggrunde tut. Sie gehört zur Tugend der Gottesverehrung.

Die Gabe der Furcht des Herrn
bewahrt und besiegelt sämtliche Gaben. Sie bewegt das Herz, alles zu fliehen, was unvollkommen und vermessen ist und mit der Tugend nicht übereinstimmt. Sie ist der Seele eine Art Schutzmauer. Die wahre, heilige Furcht hindert die Seele nicht, die Wohltaten des Allerhöchsten sehr wohl zu kennen. Im Gegenteil, sie führt sie dahin, Gott aus allen Kräften dafür zu danken und sich selbst auf liebliche Weise bis in den Staub zu verdemütigen im Gegensatz zur Hoffart. Sie bezieht sich auf die Demut.

Firmung - Gedanken auf Pfarre.Grünburg.at

Komm, Heiliger Geist!
Gedanken über die Gaben des Hl. Geistes aus YOUCAT


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