Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 11.09.2008, 14:31 
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Joined: 28.08.2006, 08:49
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Location: Österreich/Austria
Für die Gesellschaft ist das Aufziehen von Kindern eine überlebenswichtige Leistung.
Wenn der Staat diese Leistung erbringen muß, wird das irrsinnig teuer.
(Man spricht von Kosten je Kind und Monat von mindestens 5.000 Euro im Jahr 2008.)

Da diese Leistung privat nicht mehr ausreichend erbracht wird, muß etwas geschehen,
richtiger: Hätte schon längst etwas geschehen müssen.

Kinder kamen früher einmal (vor 1968) quasi von selber.
Heute kommen sie fast nur mehr, wenn sie von Mann und Frau sie wollen.

Unser Vorschlag daher:


Erklären wir die Familienarbeit zu einem vollwertigen Beruf!

Dafür setzen sich seit Jahren Frau Dr. Herta Herglotz mit der ÖHU ein
und in Deutschland Christa Meves mit ihrem Verein VFA.de (Verantwortung für die Familie)
und in jüngerer Zeit das Familiennetzwerk Deutschland "Familie ist Zukunft".

Sogar die Linkspartei in Deutschland findet ein Elterngehalt richtig.
In Österreich spricht sich die neue Partei Die Christen für ein Müttergehalt aus.

Aber auch die Salzburger Landesrätin Doraja Eberle hat die Zeichen der Zeit erkannt
und plädiert für ein Gehalt von 1.500,-- Euro für Familienmanagerinnen.

Das hätte zur Folge:
:arrow: Die Einkommen der Frauen würden schlagartig steigen. Hauptsächlich kümmern sich ja die Frauen um die Kinder.
:arrow: Auch für Männer würde es interessanter, Kinder zu betreuen.
:arrow: Jede Frau bekommt eine ausreichend hohe Pension -
___entweder als Kinderlose aufgrund der Arbeit außer Haus,
___oder als Mutter für die Betreuung ihrer Kinder.
:arrow: Witwenrenten und Witwerrenten würden vollständig überflüssig, natürlich auch die den meisten unverständlichen wie z.B. die Witwenrente für eine Kurzzeitfrau eines Bundespräsidenten, die ohnehin aus eigenem Pensionsanspruch bestens versorgt ist.
:arrow: Für die Frauen ergibt sich damit ein wesentlicher zweiter Emanzipationsschritt:
___Sie müssen nicht mehr wie die Männer werden,
___sondern sie gelten auch als Mütter den Männern gleichwertig -
___in jeder Hinsicht, also auch finanziell und pensionsrechtlich!
:arrow: Eine große Ungerechtigkeit würde beseitigt, nämlich daß kinderreiche Mütter (fast) keine Pension erhalten,
___während deren Kinder die Pensionen der kinderlosen Männer und Frauen zahlen müssen.
:arrow: Zuletzt sei gesagt - aber eigentlich ist das am wichtigsten - würden unsere Kinder davon profitieren,
___daß Frauen nicht gezwungen sind, ihre Kinder zu früh in fremde Hände zu geben.

Und das wünscht sich eine starke Mehrheit der Eltern!

:!: Eine private Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern hat eindeutig ergeben,
___daß sich die meisten Eltern wünschen, in den ersten Lebensjahren ihre Kinder selber betreuen zu können!

Ich denke wir sollten in Österreich den Mut haben, nach diesen Grundsätzen vorzugehen:

________Den Kindern geben wir die bestmöglichen Voraussetzungen für das Leben mit.
________Wir lassen die Eltern selber entscheiden.
________Der Staat schreibt den Eltern nicht vor, wie sie ihre Kinder betreuen sollen!
________Solidarität der kinderlosen Steuerzahler mit den kinderreichen Eltern (Familienleistungsausgleich)!
________Später Solidarität der Steuerzahler aus kinderreichen Familien mit den kinderlosen Alten (keine Euthanasie!).


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