Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 22.10.2019, 22:48 
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Location: Österreich/Austria
Im geschriebenen Text wirkt z.B. das Binnen-I oder der Genderstern u.ä.
als Lesehemmung.
Im gesprochenen Wort wirkt es holprig und schwerfällig. Bestimmt findet
es keine Mehrheit, im Gegenteil:
Ca. 80% der Bevölkerung lehnt das Gendern ab.
Sie wollen z.B. hören:
"Christen sind Freunde Gottes."
und nicht
"Christinnen und Christen sind Freundinnen und Freunde Gottes."

Völlig unmöglich sind Auswüchse wie GästInnen, MitgliederInnen,
KinderInnen usw. - habe ich selber schon gesehen!

Und wenn wir konsequent gendern, wird es extrem umständlich:

Bürgermeisterwahl, Bürgerinnenmeisterwahl, Bürgermeisterinnenwahl und
Bürgerinnenmeisterinnenwahl.
anstatt einfach Bürgermeisterwahl.

oder:
Leserbriefschreiber und Leserinnenbriefschreiber und
Leserbriefschreiberinnen und Leserinnenbriefschreiberinnen -
anstatt einfach Leserbriefschreiber!

Und ich warte jetzt noch auf einige weitere Änderungen, zumal die Grünen
demnächst in der Regierung mitreden werden, z.B.

Führerschein geändert auf Führer- und Führerinnenschein.
Und Führerscheinprüfer wird zu ...... - s. oben!

Und alles kommt aus dem grundsätzlichen Irrtum, die Mehrzahl der Wörter
sei nur auf ein Geschlecht allein bezogen.
"Die Bürger" meint natürlich alle Bürger - männliche wie weibliche.

Du gehörst zu meinen Freunden, weil meine Freunde sowohl bei Männern als
auch bei Frauen zu finden sind.
Die Gäste sind sowieso geschlechtsoffen, auch wenn es in der Einzahl
"der" Gast heißt. Die Gästin und die Gästinnen gab es vor dem Gendern
nie!

Übrigens unterstützen wir mit dem überflüssigen Gendern das
Gender-Mainstreaming bzw. die Gender-Ideologie, was von Bischöfen und vom Papst eindeutig abgelehnt wird.


Wer mehr zum Gendern lesen bzw. die Abneigung der überwiegenden
Mehrheit der Österreicher verstehen möchte, kann bei den folgenden Hinweisen nachlesen, diese
paar Beispiele sollten genügen:

Andreas Unterberger zum Gendern
ORF blamiert sich mit Genderunfug "Gästinnen"
Gender-Unfug auf Krone.at
Binnen-I und anderer Genderwahn
Herr Professorin - Genderwahn auf dem Vormarsch
Lassen wir die Sprache menschlich sein!


- aus der Geschäftsordnung des Wiener Magistrats:

Ist der oder die Vorsitzende verhindert,
so wird er oder sie durch von ihm oder ihr bestimmten Stellvertreter
oder durch die von ihm oder ihr bestimmte Stellvertreterin vertreten.
Sie oder er sind verpflichtet,
im Krankheitsfall eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter zu
benennen,
die oder der ihre oder seine Aufgaben so lange übernehmen,
bis sie oder er dies wieder übernehmen kann.
========================================

Die aktion kritischer schülerInnen verteilt zu Schulbeginn Kalender an
alle Schüler,
pardon SchülerInnen, korrekt Schülerinnen und Schüler.

Sehr "brav" bzw. politisch korrekt sind alle Texte "gegendert", d.h.
männlich und weiblich gleichzeitig formuliert.
Weil die aks aber Druckerschwärze sparen will, helfen sie sich mit dem
"Binnen-I".
Das führt zu Wortungetümen wie SchülerInnenzeitung,
LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis.

Korrekt müsste das wohl heißen:
Schülerinnenzeitung bzw. Schülerzeitung...
Lehrer-Schüler-Verhältnis, Lehrerinnen-Schüler-Verhältnis,
Lehrerinnen-Schülerinnen-Verhältnis, Lehrer-Schülerinnen-Verhältnis.
Schnell legen wir den Kalender wieder aus der Hand.
Beim Lesen wird uns speiübel.

Zuletzt tut die aks noch etwas für die Gesundheitserziehung:

"Raucher stinken!"

Wie das?
Raucherinnen stinken nicht?

Die aks muß sich vorwerfen lassen, daß sie am zunehmenden
Zigarettenkonsum der Schülerinnen mitschuldig ist.
Sie hat die jungen Damen nicht aufgeklärt, daß sie stinken.
========================================

Das Binnen-I verträgt sich offenbar nicht mit jedem x-beliebigen Wort.
Man findet ExpertInnen, AktivistInnen, ÄrztInnen, KünstlerInnen - aber
wer hat jemals von DilettantInnen, BetrügerInnen, FalottInnen oder
HandtaschlräuberInnen gelesen? Das weniger Positive kann also ruhig rein
männlich bleiben.
========================================
Frage an die Genderfraktion:

Wie gendert man Sündenbock?

Ist das die Sündenböckin?
Oder gar die Sündenziege?
Letzteres weckt bei mir ganz andere Assoziationen.
========================================




MEHR

Muttersprache

Genderwahn

BfDS - Petition Schluss mit Gender-Unfug

Dortmund, 6. März 2019

Aus Sorge um die zunehmenden, durch das Bestreben nach mehr Geschlechtergerechtigkeit motivierten zerstörerischen Eingriffe in die deutsche Sprache wenden sich Monika Maron, Wolf Schneider, Walter Krämer und Josef Kraus mit diesem Aufruf an die Öffentlichkeit:

Ein Aufruf zum Widerstand

Die sogenannte gendergerechte Sprache beruht erstens auf einem Generalirrtum, erzeugt zweitens eine Fülle lächerlicher Sprachgebilde und ist drittens konsequent gar nicht durchzuhalten. Und viertens ist sie auch kein Beitrag zur Besserstellung der Frau in der Gesellschaft.

Der Generalirrtum: Zwischen dem natürlichen und dem grammatischen Geschlecht bestehe ein fester Zusammenhang. Er besteht absolut nicht. Der Löwe, die Giraffe, das Pferd. Und keinen stört es, dass alles Weibliche sich seit 1000 Jahren von dem Wort „das Weib“ ableitet.

Die lächerlichen Sprachgebilde: Die Radfahrenden, die Fahrzeugführenden sind schon in die Straßenverkehrsordnung vorgedrungen, die Studierenden haben die Universitäten erobert, die Arbeitnehmenden viele Betriebe. Der Große Duden treibt die Gendergerechtigkeit inzwischen so weit, dass er Luftpiratinnen als eigenes Stichwort verzeichnet und Idiotinnen auch. Und dazu kommt in jüngster Zeit als weitere Verrenkung noch der seltsame Gender-Stern.

Nicht durchzuhalten: Wie kommt der Bürgermeister dazu, sich bei den Wählerinnen und Wählern zu bedanken – ohne einzusehen, dass er sich natürlich „Bürgerinnen- und Bürger­meister“ nennen müsste? Wie lange können wir noch auf ein Einwohnerinnen- und Einwohnermeldeamt verzichten? Wie ertragen wir es, in der Fernsehwerbung täglich dutzendfach zu hören, wir sollten uns über Risiken und Nebenwirkungen bei unserm Arzt oder Apotheker informieren? Warum fehlt im Duden das Stichwort „Christinnentum“ – da er doch die Christin vom Christen unterscheidet?

Und dann tragen solche Verzerrungen der Sprache nicht einmal dazu bei, den Frauen zu mehr Rechten zu verhelfen. Auch im Grund­gesetz gibt es dafür kein Indiz: In 13 Artikeln spricht es 20mal vom Bundeskanzler, zusätzlich auch vom „Gewählten“ und vom „Vorgeschlagenen“. Den mehrfachen Aufstieg von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin hat dies nicht behindert, und eine mögliche neue Bundeskanzlerin fühlt sich inmitten dieses Missstands offensichtlich ziemlich wohl.

Also appellieren wir an Politiker, Behörden, Firmen, Gewerkschaften, Betriebsräte und Journalisten: Setzt die deutsche Sprache gegen diesen Gender-Unfug wieder durch!

Monika Maron, Wolf Schneider, Walter Krämer, Josef Kraus


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