Pandemie-Planspiele_Teil 2

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alwis
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Pandemie-Planspiele_Teil 2

Post by alwis »

Der Vortrag ist HIER zu hören:


..... Okay, kommen wir ins nächste Jahr. 2018 gibt es in den USA wieder eine große Bio-Terror-Übung. Das ist dieses Mal keine internationale Übung. Hier um diesen Konferenztisch in Washington [Referent zeigt auf ein Bild auf der Leinwand] sitzen Personen, die den nationalen Sicherheitsrat repräsentieren. Also Leute – Politiker, Beamte, wichtige Leute mit hohen Funktionen. Die spielen, sie wären jetzt der nationale Sicherheitsrat und es gibt jetzt eine Bio-Terror-Attacke, und sie müssen reagieren.
Interessant ist das aus verschiedenen Perspektiven. Wir sehen hier in der Mitte eine Videoeinspielung eines Fernsehsenders. Und das ist eine vorproduzierte Fernsehsendung. Die beiden Frauen, die da miteinander sprechen, sind in den USA ganz bekannte Fernsehmoderatorinnen. Wenn das in Deutschland wäre, ist das so, als ob da Sandra Maischberger und Maybrit Illner miteinander grad über den Bioterror-Anschlag konferieren und die Leute da [Referent deutet auf das eingeblendete Foto] reagieren dann darauf. Man hat sich Mühe dabei gegeben, das so realistisch wie nur möglich zu machen, dass wirklich die Leute, die da an dem Tisch sitzen, das Gefühl haben, das ist jetzt real. Mit großem Aufwand ist das gemacht worden.
Okay, bei dieser Übung gings darum, dass eine fiktive, hochrangige, elitäre Sekte in einem Biolabor in Zürich einen fiesen Virus entwickelt hat, den sie dann zirkulieren hat lassen auf der Welt. Eine Pandemie entsteht, und das Ziel dieser Sekte soll es gewesen sein, die Weltbevölkerung zu reduzieren. Also ein ganz dämonisches Ziel. Das ist das Szenario dieser Übung «Clade X» gewesen, auch wieder organisiert vom «Center for Health Security», die alle diese anderen Übungen auch schon geplant haben die Jahre zuvor.

Mit dabei ist rechts Tom Daschle. Den hatten wir vorhin schon mal: Einer der Empfänger der Anthrax-Briefe. Zwischenzeitlich ist er als Lobbyist für Gesundheitsunternehmen tätig gewesen. Und hier hat er eben an der Übung teilgenommen. Links neben ihm sitzt Tara O’Toole, das ist eine Bio-Security-Expertin, die sehr viele Drehbücher für diese Übungen geschrieben hat. Also z. Bsp. für die Übung «Dark Winter» hat sie das Drehbuch geschrieben. Sie sitzt hier auch mit am Tisch. Sie hat später eine wichtige Funktion in der Regierung gespielt und ja, ist eine Schlüsselperson in dieser ganzen Szene tatsächlich.

Jetzt sind wir also schon sehr nahe an der Gegenwart. Und bevor ich Ihnen etwas über die letzte Übung, den «Event 201» erzähle – im Oktober 2019, möchte ich nochmals ein ganz anderes Fass aufmachen, weil ich denke, dass es in diesen Kontext gehört. In den Kontext, sich die Frage zu stellen: Warum begann diese ganze Corona-Pandemie im Januar 2020?
Man kann natürlich sagen, ja dann taucht das Virus halt auf. Wenn wir in der offiziellen Erklärung bleiben, und da nahm das eben seinen Lauf. Es ist eben schicksalhaft so passiert. Wenn man jetzt unterstellt, dass es nicht so schicksalhaft passiert ist, sondern dass das von einigen Kreisen gelenkt worden ist, als Gedankenspiel, dann ist es vielleicht nicht uninteressant, sich klar zu machen, was im September 2019 passiert ist. Da hat sich nämlich ein sehr großes Beben an den Börsen ereignet. Ich hatte davon fast nichts mitbekommen, ich hatte das damals nur ganz am Rande, als kleine Meldung wahrgenommen, aber nicht weiterverfolgt und erst jetzt, für diesen Vortrag, mir das mal näher angeschaut. Wie ich vorhin schon eingangs sagte, in meinem Buch hab’ ich dieses Thema auch noch nicht drin. Um ihnen zu vermitteln, was da wirklich passiert ist, will ich ihnen einfach mal einen kurzen Zeitungsbericht dazu zeigen, der das ganz gut zusammenfasst. Es ist ein Artikel aus der «Zeit». Der ist im Oktober 2019 erschienen, und da heißt es:
„Kurzschluss im Finanzsystem. Die US-Notenbank will mit Milliarden Dollar einen Totalausfall am Geldmarkt verhindern. Wie kritisch ist die Lage?“ Ich lese Ihnen mal die wichtigsten Infos aus dem Artikel vor, damit sie verstehen, was da los war: „Die Krise kam über Nacht. Banken drohte das Geld auszugehen. Notenbanker pumpten Hunderte Milliarden Dollar in den Geldmarkt, bloß um das Schlimmste zu verhindern. Das alles klingt nach dem Höhepunkt der Weltfinanzkrise vor elf Jahren – doch tatsächlich beschreibt es den Montag vorletzter Woche.“ Also September 2019. „Da stand ein wichtiger Teil des Weltfinanzsystems kurz vor dem Zusammenbruch, und die Öffentlichkeit bemerkte so gut wie nichts.“ „In der Nacht zum 17.September schoss ein bestimmter Zinssatz (…) ohne Vorwarnung nach oben: der Satz, der für Banken gilt, die sich kurzfristig etwas leihen wollen. Normalerweise werden Banken dort für etwa zwei Prozent Zinsen mit Cash versorgt (…) Aber plötzlich kostete Cash dort zehn Prozent. (…) Das letzte Mal, dass die Notenbanker am Repo-Markt ─ so heißt dieser Finanzplatz ─ eingreifen mussten, war nach dem Untergang der Investmentbank Lehman Brothers 2008. Die Schieflage der Investmentbank löste damals einen Notstand in diesem Teil des Finanzsystems aus, was fast zum Kollaps der Weltwirtschaft geführt hätte.“

Ich fand das sehr interessant und finde das immer noch sehr interessant und hab’ mal versucht das zu überprüfen, mir die Zahlen anzuschauen. Bin auf die Webseite der Federal Reserve gegangen, also der amerikanischen Notenbank. Und da findet man folgende Grafik. (Min. 53.32 * Grafik wird eingeblendet)
Für alle, die sich jetzt mit Finanzwesen und Zahlen nicht so auskennen, nicht erschrecken, diese Grafik ist kein Zauberwerk. Nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick aussieht. Ich will sie kurz versuchen zu erklären:
Die Grafik zeigt die ‘balance sheet’, die Bilanzsumme der Notenbank. Das könnte man so übersetzen: Die Grafik zeigt, mit wie viel Geld sich die Notenbank an der Wirtschaft der USA beteiligt. Also, wie viel Staatsanleihen kauft sie auf, wie viel Unternehmensanleihen kauft sie auch auf. Das bedeutet, die Notenbank schöpft Geld, bringt das in den Markt um auszugleichen, dass Banken sich selbst kein Geld mehr leihen, weil sie das Vertrauen verloren haben. Das ist das, was passiert. Man könnte das ein bisschen vereinfacht als Fieberkurve der amerikanischen Wirtschaft auch bezeichnen. Das ist es tatsächlich. (* Min. 54.21) Wir fangen mal links an. 2008, vor der Finanzkrise, hatte die Federal Reserve eine Bilanzsumme von ungefähr einer Billion, also 1000 Milliarden US-Dollar. Das verdoppelte sich in wenigen Wochen, im Herbst 2008. Ja, warum verdoppelte sich das? Weil die Banken sich untereinander kein Geld mehr geliehen haben. Das Vertrauen war weg. Und da muss die Notenbank einspringen, denn sonst kollabiert das System. Das ist passiert.
Was interessant ist, ist, dass das nicht zurückgefahren wurde, sondern das Niveau blieb gleich in den nächsten Jahren. 2010, 2011 wurde es erhöht. 12,13,14, wurde es weiter erhöht. Dann gab es eine Plateauphase von 2015 bis Ende 2017. Mit einer sehr hohen Plateauphase, vier Billionen, also der vierfache Wert von vor der Krise. Wenn man sich das mit dem Abstand von heute mal anschaut, dann sieht man; diese Blase war gigantisch. Uns ist klar, dass man eine so große Blase nicht auf ewig aufrechterhalten kann. Irgendwann muss man die Luft ablassen, oder sie platzt. Und genau das hat die amerikanische Notenbank Ende 2017 versucht. Sie hat entschieden, langsam und gezielt kontinuierlich Luft aus dieser Blase abzulassen. Vermögenswerte zu verkaufen und damit Geld wieder zu löschen aus dem System. Und das ging zwei Jahre lang gut. Von Ende 2017 bis Ende 2019 ─ und wir zoomen da mal näher ran ─ da sieht man’s nochmal. Wie kontinuierlich, also Monat für Monat, versucht da die Notenbank, Luft aus der Blase abzulassen. Und die Märkte haben mitgespielt. Die Investoren haben das akzeptiert.

Und im September 2019 ist irgendwas passiert. Ich weiß nicht, was, ich kann es Ihnen nicht sagen. Aber Fakt ist: Das Vertrauen an diesem Finanz-Markt, an dem ‘Repo-Markt’ ist zusammengebrochen im September 2019. Und das bedeutete, und das führte dazu, dass die Notenbank ihren Kurs total ändern musste. Was sie zwei Jahre lang gemacht hat, musste sie komplett umkehren. Sie musste wieder zukaufen. Das ist also ein Schock gewesen für diese Bank. Und man sieht, dieser Anstieg hier, der hat überhaupt nichts mit Corona zu tun. Das ist der Januar 2020, das ist der Anstieg im Schatten von Corona im März. Aber das hier, Oktober, November, Dezember 2019 hat nichts mit der Coronakrise zu tun. Es ist aber die gleiche Bewegung, die sich später nur noch verschärft hat.
Wenn man das jetzt mal … Ach ne … Zuvor möchte ich Ihnen noch einen Bericht zeigen aus dem Januar 2020, ─ also auch noch, bevor Corona das große Medienthema wurde ─ vom 16. Januar. Da hat der Handelsblatt-Journalist Norbert Häring zu diesem Anstieg einen Artikel gemacht. Und darin schreibt er:
„Die FED begründete ihr Eingreifen – wenig überzeugend – mit einer temporären eigenen Fehlkalkulation (…). Man dürfe keinesfalls schließen, dass die Banken sich gegenseitig nicht mehr trauen. Die angebliche Fehlkalkulation ist offenbar ziemlich hartnäckig. Vier Monate später gibt es die Notfallkredite (…) immer noch in ungebremster Höhe, und ein Ende ist nicht absehbar. Die Namen der Empfänger der Kredite hält die FED geheim, damit diese nicht den Ruf der Bedürftigkeit bekommen. (…) Vielleicht befindet sich der von den Notenbanken befeuerte Finanzmarktboom in der Endphase vor dem Zusammenbruch.“

Ich will das mal in einen größeren zeitlichen Kontext stellen. Ich habe mir eine Grafik ausgesucht der Bilanzsumme der Federal Reserve, die nicht nur 10 Jahre zurückgeht, sondern 100 Jahre zurückgeht. So lang gibt’s diese Bank ja schon. (Min. 57.45 Grafik wird eingeblendet) Das ist diese Kurve. Da sehen Sie im Grunde, mit welchem Anteil die Notenbank an der Wirtschaft der USA beteiligt ist. Und wir sehen, das ist hier 2008, die Finanzkrise. Ein solches Ausmaß hat es zuletzt in der Weltwirtschaftskrise 1930 gegeben. Werte bis zum 2.Weltkrieg wurden nach dem Weltkrieg langsam zurückgefahren. Auf dieser Ebene, in dieser Schwere bewegen wir uns bei der Finanzkrise von 2008 und auch bei der Krise, die im September 2019 neu ausgebrochen ist. Das ist die Dimension, in der wir uns da befinden, finanzpolitisch.

Im Oktober 2019 fand die nächste Übung statt: ‘Event 201’. Das ist der Ort, das Hotel, in dem diese Übung stattfand. (Bild des Hotels wird aufgeblendet) Das ist ein Edelhotel in Manhattan an der 5th Avenue, die wir da sehen. Das ist der Central Park da drüben. Ja, und wenn man die Straße hier ein Stück weitergeht, ein paar Blocks weiter, ist der Trump Tower. Das ist also hier die teuerste Straße von Manhattan. Und dieses Hotel ist 1930, mitten in der Wirtschafskrise, eröffnet worden mit dem Geld von großen Wallstreet-Banken. Und die Architektur dieses Dachgeschoßes ist angelehnt an die Schlosskapelle von Versailles, also dieser barocke Prunk von Ludwig XIV. In diesem Prunk wollten die Wallstreet-Banker, die das da finanziert haben, eben auch gern leben. Sie haben sich auch so ein bisschen auf diesem Level gesehen. Ja, das Hotel gibt’s bis heute. Und dort, genau dort in New York fand diese Übung statt, ‘Event 201’, wo tatsächlich eine Coronavirus-Pandemie geprobt worden ist.

Ich will mal kurz sagen, wer hier an dem Tisch sitzt, dass man einen Eindruck bekommt, welche Personen hier also geprobt haben:
Das ist der Moderator von dem Zentrum for Health Security (min 59:32), neben ihm sitzt der Christopher Elias.
Den hatten wir vorhin, der ist von der Bill Gates Foundation und ist ein Berater der Bundesregierung gewesen, wie wir vorhin erfahren haben.
Rechts neben ihm sitzt der Chef der amerikanischen Seuchenschutzbehörde.
Das ist der Chef der chinesischen Seuchenschutzbehörde. Die haben auch an dieser Übung teilgenommen.
Das ist der Vizechef von Johnson & Johnson, des nach Börsenwert weltgrößten Pharmakonzerns der Welt.
Das ist die ehemalige Vizepräsidentin der CIA, die hat auch in dieser Runde gesessen. Und der Herr hier vorne ist der Präsident der PR-Agentur Edelmann. Das ist die größte PR-Agentur der Welt.
Auf dieser Konferenz, bei dieser Übung wurde, wie gesagt, eine Coronavirus-Pandemie durchgespielt, auch mit Blick auf die Öffentlichkeitsarbeit. Das heißt in den Unterlagen zu dieser Übung: „Regierungen werden mit Medienunternehmen zusammenarbeiten müssen, um geschicktere Ansätze zur Bekämpfung von Fehlinformationen zu erforschen und zu entwickeln. Dazu muss die Fähigkeit entwickelt werden, die Medien mit schnellen, genauen und konsistenten Informationen zu überfluten. (…) Die Medienunternehmen ihrerseits sollten sich verpflichten, dafür zu sorgen, dass amtlichen Botschaften Vorrang eingeräumt wird und dass falsche Botschaften unterdrückt werden, auch mit Hilfe von Technologie.“ Und das ist ja im Grunde genau das, was jetzt gerade passiert.
Hier nochmal ein anderes Bild auf dieser Konferenz; wir sehen hier die Organisatorin, das ist die Direktorin des Center for Health Security, Anita Cicero. Sie ist eine Anwältin, sie hat, bevor sie für dieses Institut gearbeitet hat, für eine große Anwaltskanzlei als Pharmalobbyistin gearbeitet. Sie hatte dreihundert Anwälte unter sich und zu ihren Gesprächspartnern gehörten Mitglieder der Europäischen Kommission, gehörten Politiker aus dem amerikanischen Senat, denen sie die Interessen der Pharmaindustrie nahegebracht hat, bevor sie dann Vizedirektorin dieses Centers wurde und Übungen wie diese mitveranstaltet hat.
Was ich sehr interessant finde, ist die Präsentation links oben auf dem Bild, wo man eben sieht, wie diese Krise, die da fiktiv durchgespielt worden ist, veranschaulicht wird. Also man sieht hier eine Grafik, die Fallzahlen, wie sie sich entwickeln. Man sieht, welche Länder wie stark betroffen sind, man sieht, wie sich die Börsenkurse entwickeln zeitgleich, wie viele Tote es gibt, projiziert auf die nächsten Monate. Das ist genau die Art von Präsentation, die wir in der Coronakrise durch die Johns Hopkins Uni, die diese Übung durchgemacht haben, präsentiert bekommen, und die wir auch, vermittelt durch diese Institution, in allen Medien vermittelt bekommen. Genau diese Art der grafischen Darstellung der Zahlen, das ist genau das, was jetzt unsere Realität ist. Und die vorgeschlagenen Beschränkungen von Min1:02:26 ) social media usw. und das YouTube und Google und die großen Konzerne da also beschränkend eingreifen sollen. Auch das, was hier vorgeplant wurde, ist jetzt Realität im Moment, und ich denke, all diese Informationen zusammengenommen sind ein wichtiger Hintergrund, um sich eine Meinung zu bilden, was hier im Moment eigentlich gerade passierte.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Der Vortrag ist HIER zu hören:


HINWEISE:

Corona-Krise, eine Analyse
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