Millionen für Feministinnen_Stiftung Gleichstellung

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alwis
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Millionen für Feministinnen_Stiftung Gleichstellung

Post by alwis »

Wie die „Stiftung Gleichstellung“ feministische Lobbygruppen mit Macht und Geld versorgen soll
Entnommen aus FOCUS



FOCUS-Online-Gastautorin Birgit Kelle
Mittwoch, 17.03.2021, 12:19

Kurz vor Ende der Legislaturperiode will die SPD noch eine ominöse Bundesstiftung zur Gleichstellung gründen. Davon abgesehen, dass die Sozialdemokraten Gleichberechtigung mit Gleichstellung verwechseln, soll äußerst viel Geld und Personal in das Gender-Projekt fließen. Die Union schaut zu.

Nun soll sie also kommen, die Bundestiftung Gleichstellung, gerade kursiert der Gesetzesentwurf dazu in den Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD, unterzeichnet von den Fraktionsführern Ralph Brinkhaus, Alexander Dobrindt und Rolf Mützenich. Kommende Woche will man es intern diskutieren und dann möglichst schnell verabschieden. Es drängt wie üblich die SPD – so, wie bei allen ähnlichen Gesetzesinitiativen: wie etwa zu Kinderrechten in die Verfassung, Transsexuellen-Gesetz und Mit-Mutterschaft. Diese Themen will man offenbar noch über die Ziellinie retten, bevor sich im Herbst nach der Bundestagswahl die Mehrheitsverhältnisse ändern und die SPD im Nirvana der Opposition verschwinden könnte.

Es ist wahrscheinlich für die Umfragewerte der ehemaligen Arbeiterpartei eher nicht hilfreich, wenn sich SPD-Kanzleraspirant Olaf Scholz und Außenminister*In (?) Heiko Maas jetzt selbst ganz eifrig bei Twitter als „Regierungsvertreter*in“ bezeichnen. Die Zielgruppe lebt nämlich nicht im „Deutschland einig Wokeland“ sondern in der Bundesrepublik und hat wahrscheinlich andere Sorgen als die Frage, ob Lesben jetzt den Vater aus der Geburtsurkunde streichen lassen können, oder ob das Regierungsprogramm auch ausreichend sprachlich gegendert wurde. Jemand sollte das der alten Tante SPD einmal mitteilen, bevor sie ganz am 5-Prozent-Eisberg zerschellt.

Doch zurück zur Bundesstiftung Gleichstellung, wir lernen: „Gleichstellung macht Deutschland spürbar besser“. Allein das eine gewagte These.

Gleichberechtigung ist nicht Gleichstellung
Der Einstieg in die Begründung, warum eine weitere Stiftung mit Steuergeld in Deutschland nötig sei, beginnt zwar mit dem schönen Wort „Gerechtigkeit“ endet aber bereits nach fünf Zeilen und in ständiger Wiederholung dort, wo Frauenpolitik in Deutschland immer endet: bei Gleichstellung. Nun ist das eine nicht das andere, sonst bräuchte es auch nur einen Begriff für beides. Dass die Begriffe inzwischen von den einen achtlos und unbedacht, von jenen, die sie einführen aber ganz gezielt genutzt werden, zeigt die Stoßrichtung der neuen Bundesstiftung recht gut: Weiter so im Quotendenken, im „Gleichstellen“. Statt Chancengerechtigkeit, soll Ergebnisgleichheit hergestellt werden. Gerne auch als „Parität“ getarnt, wunderbar auch unter dem Begriff „Partnerschaftlich“ vorzugsweise durch Mitglieder der SPD verbal verschleiert.

Über die Gastautorin
Birgit Kelle ist freie Journalistin, Kolumnistin verschiedener Online-Medien und Autorin der Bücher "Dann mach doch mal die Bluse zu" (ADEO) und "GenderGaga" (ADEO). Zuletzt erschein ihr Buch "Noch normal". (Finanzbuch Verlag) Kelle ist Mitglied der CDU. Auf ihrer Webseite "vollekelle" finden Sie weitere Artikel und Informationen.



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Gendern_unbeliebter Unsinn_Unfug ohne Ende?
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