Christenverfolgung in Finnland

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alwis
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Christenverfolgung in Finnland

Post by alwis »

Finnland: Anklage gegen christliche Politikerin wegen Berufung auf die Bibel

Päivi Räsänen drohen nun bis zu zwei Jahre Haft, weil sie öffentlich vertrat, dass praktizierte Homosexualität eine Sünde sei.

Helsinki (kath.net/mk) Die finnische Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage wegen angeblicher Hassrede gegen die ehemalige Spitzenpolitikerin und bekennende Christin Päivi Räsänen erhoben. Das berichtet das christliche Magazin „IDEA“. Der Grund: die Politikerin hat sich in der Vergangenheit mehrfach öffentlich geäußert, dass praktizierte Homosexualität Sünde sei - kath.net hat berichtet. Dafür drohen ihr nun - nach einem bisher schon langwierigen und mühsamen Strafverfahren - bis zu zwei Jahre Haft.

In einer Pressemitteilung erklärte Räsänen, dass sie lediglich die Lehre der Bibel über Ehe und Sexualität vertreten habe. Die Anklageerhebung werfe daher die Frage auf, ob eine Berufung auf die Bibel und die Lehre der christlichen Kirchen in Finnland noch erlaubt sei. Schließlich habe sie sich nicht drohend oder beleidigend geäußert, sondern sich stets dafür ausgesprochen, die Menschenwürde von Homosexuellen zu respektieren.

Und 13. Oktober 2020 auf kath.net:
Christenverfolgung in Finnland - Religionsfreiheit unter Dauerbeschuss


Ehemalige Spitzenpolitikerin sieht sich wegen ihrer bibeltreuen Aussagen zur Homosexualität nun mit mehreren Strafverfahren konfrontiert.

Linz (kath.net/mk) Gegen die finnische Politikerin Päivi Räsänen wurden im letzten Jahr insgesamt vier Strafverfahren wegen Verhetzung eröffnet, weil sie ihre biblisch begründete Sicht zur Homosexualität öffentlich geäußert hatte. Schon zu ihrer Zeit als christdemokratische Innenministerin Finnlands waren ihre Ansichten bekannt und trugen ihr laufende Kritik seitens LGBT-Organisationen ein. Zum Verhängnis wurde der Frau eines lutherischen Pastors die Erweiterung des finnischen Verhetzungsparagrafen (= Verbot der Bedrohung, Diffamierung oder Beleidigung bestimmter Gruppen) um den Tatbestand der sexuellen Orientierung.

Die Verfahren stützen sich auf Äußerungen im Radio und im Fernsehen, auf Twitter sowie in einem 16 Jahre alten (!) Flugblatt. Dies obwohl Räsänen unlängst in einer Sendung betont hatte, dass alle Menschen vor Gott dieselbe Würde hätten, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung, dass aber auch alle Sünder seien und daher für ihr ewiges Heil der Erlösung durch Jesus bedürften.

Ein pikantes Detail: obwohl die Polizei – trotz stundenlanger Verhöre – die Strafanzeigen nicht weiterverfolgen wollte, ordnete die Staatsanwaltschaft die Einleitung von Strafverfahren an. Der Strafrahmen beträgt bis zu zwei Jahre Haft, der Prozess könnte sich über Jahre ziehen, eine unangenehme Perspektive. Darin liege laut Räsänen auch das Ziel der Betreiber dieser Prozesse: Jene Stimmen, die das System der zwei Geschlechter und die Ehe als Verbindung von Mann und Frau vertreten, sollen eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht werden.


Citizengo schreibt:
Gesendet: Samstag, 22. Mai 2021 um 14:06 Uhr
Von: "Eduard Pröls, CitizenGO" <[email protected]

Traurigerweise gibt es in der heutigen Kultur ein immer größerer Trend dazu, dass diejenigen, die dem Zeitgeist nicht folgen, mit Verfolgung und in einigen Fällen sogar mit Gefängnis rechnen müssen.

Das jüngste Ziel dieser Art von Verfolgung ist die finnische Parlamentarierin Päivi Räsänen, der eine Gefängnisstrafe droht, weil sie einen Bibelvers auf ihrem persönlichen Twitter-Account gepostet hat. Nur weil Räsänen ihre aufrichtigen Überzeugungen öffentlich zum Ausdruck brachte, leitete die Polizei eine Untersuchung ein und unterzog sie einer vierstündigen Befragung. Räsänen droht nun eine Höchststrafe von zwei Jahren Gefängnis für das Verbrechen der “Hassrede".

Unterzeichnen Sie unsere Petition, die fordert, dass die finnische Generalstaatsanwältin die Anklage gegen Päivi Räsänen sofort fallen lässt.

Alles begann im Juni 2019, als der Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands seine offizielle Partnerschaft mit der LGBT-Veranstaltung "Pride 2019" bekannt gab. Räsänen stellte die Leitung ihrer Kirche zu dieser Entscheidung auf sozialen Medien in Frage und fügte ein Bild einer Bibelstelle an.

Die Staatsanwaltschaft hat auch eine zweite Anklage ausgegraben, die ein Pamphlet bemängelt, das sie 2004 geschrieben hat: "Männlich und weiblich hat er sie geschaffen - Homosexuelle Beziehungen fordern das christliche Menschenbild heraus.

Die dritte Anklage rührt von Räsänens Äußerungen in einem Radiosender der Finnischen Rundfunkgesellschaft zum Thema "Was würde Jesus über Homosexuelle denken?"

Trotz drohendem Gefängnis und anhaltender Verfolgung hat Räsänen unbeugsame Stärke gezeigt: "Ich kann nicht akzeptieren, dass die Äußerung meiner religiösen Überzeugungen Gefängnis bedeuten kann. Ich halte mich nicht für schuldig, jemanden bedroht, verleumdet oder beleidigt zu haben. Meine Aussagen basierten alle auf den biblischen Lehren zu Ehe und Sexualität", sagte sie.

Und fuhr fort: "Ich werde mein Recht, mich zu meinem Glauben zu bekennen, verteidigen, damit niemand sonst seines Rechts auf Religions- und Meinungsfreiheit beraubt wird. Ich halte an der Ansicht fest, dass meine Äußerungen legal sind und nicht zensiert werden sollten. Ich werde vor meinen Ansichten nicht zurückschrecken. Ich werde mich nicht einschüchtern lassen, meinen Glauben zu verstecken. Je mehr Christen zu kontroversen Themen schweigen, desto enger wird der Raum für freie Meinungsäußerung."

Fügen Sie Ihren Namen hinzu: Fordern Sie, dass die drei Strafanzeigen wegen "Hassrede" gegen die finnische Parlamentsabgeordnete Päivi Räsänen sofort fallen gelassen werden. Die Äußerung der eigenen Überzeugungen, wie sie in der Bibel zu finden sind, sollte nicht zu einer Bestrafung bis hin zur Inhaftierung führen.

Es ist dringend. Nicht nur die Freiheit von Frau Räsänen steht auf dem Spiel, sondern auch Ihre und meine. Die eigentliche Definition dessen, was es bedeutet, in einer freien Gesellschaft zu leben, ist eine, in der es dem Staat nicht erlaubt sein sollte, zu diktieren, was Sie sagen und denken dürfen und was nicht.

Und während Sie vielleicht nicht in Finnland leben und denken, dass Sie in Ihren Häusern in den Deutschland, Österreich oder der Schweiz, in den Vereinigten Staaten, Australien oder dem Vereinigten Königreich sicher sind, gibt es viele Fälle von Christen, die direkt hier in Ihren eigenen Ländern verfolgt werden.

Es ist unsere Pflicht, diese Verfolgung aufzuhalten und zu stoppen.

Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit sind ein grundlegendes Menschenrecht (wie es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in den Artikeln 18 und 19 und in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union in Artikel 11 zu finden ist), und dazu gehört auch die Möglichkeit, seine aufrichtigen Überzeugungen zu äußern und nicht nur das, sondern sie auch zu praktizieren. In diesem Fall folgt Räsänen einfach den biblischen Lehren.

Sie ist nicht böswillig, gewalttätig oder bösartig gegenüber Menschen mit anderen Ansichten. Ihr einziges "Verbrechen" besteht darin, öffentlich eine Ansicht zu vertreten, die in unserer modernen Gesellschaft nicht populär ist. Wenn man sich das zugrundeliegende Problem noch tiefer ansieht, ist es nichts anderes als der Versuch, diejenigen zum Schweigen zu bringen, die die Wahrheit sagen.

Die Bestrafung von Personen wie Räsänen stellt einen sehr gefährlichen Präzedenzfall dar, abgesehen von der Tatsache, dass sie einen ehrlichen, offenen öffentlichen Dialog unterbindet. Es macht die Nachfolge Jesu effektiv zu einer kriminellen Handlung und die Äußerung biblischer Lehren zu "Hassrede" - alles basierend auf der willkürlichen Definition dessen, woran man "Anstoß" nehmen kann.

Unterschreiben Sie noch heute unsere Petition, die fordert, dass Christen wie Päivi Räsänen nicht strafrechtlich verfolgt werden sollten, weil sie ihren Glauben durch das Tweeten eines Bibelverses zum Ausdruck bringen.

Danke für alles, das Sie tun

Eduard Pröls und das gesamte Team von CitizenGO

P.S. Bitte verbreiten Sie die Petition und bitten Sie Ihre Freunde, diese Petition zu unterschreiben.

Es wird zunehmend zu einer Straftat, seinen Glauben - insbesondere den aus der Bibel abgeleiteten - öffentlich zu äußern. Diese Verfolgung umfasst den Verlust des Arbeitsplatzes, Meidung, strafrechtliche Verfolgung und im Fall der finnischen Abgeordneten Päivi Räsänen sogar 2 Jahre Gefängnis.

Genug ist genug. Setzen Sie sich für das demokratische Grundrecht auf Rede-, Meinungs- und Gewissensfreiheit ein. Die Wahrheit zu sagen und an die Bibel zu glauben, darf keine Straftat sein.

UNTERZEICHNEN


Weitere Informationen:

Päivi Räsänen: Ins Gefängnis für einen Bibel-Tweet (Die Tagespost):
https://www.die-tagespost.de/politik/ak ... 315,217970

Christliche Politikerin wegen Ehe-Ansichten angeklagt (livenet ch):
https://www.livenet.ch/magazin/gesellsc ... klagt.html

Finnland: Anklage gegen christliche Politikerin wegen Berufung auf die Bibel (Kath .net):
https://www.kath.net/news/75081
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