Zwei Drittel gegen das Gendern in der Sprache

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alwis
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Zwei Drittel gegen das Gendern in der Sprache

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Zwei Drittel der Deutschen lehnen einer Umfrage zufolge eine gendergerechte Sprache ab.

Ex-FAZ-Herausgeber Hugo Müller-Vogg: „In den Chefetagen von @ARDde, @ZDF und @DLF sind solche Umfrageergebnisse wahrscheinlich ein Ansporn, die eigenen Umerziehungsmaßnahmen zu verstärken.“

Berlin (kath.net/pl) 65 Prozent der Bevölkerung in Deutschland hält nichts von der stärkeren Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter im Rahmen einer gendergerechten Sprache. Das ergab eine Befragung von Infratest Dimap für die „Welt am Sonntag“ ergab, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtete. Obendrein ist dieser Wert stark im Anstieg begriffen: 2020 lag die per Umfrage ermittelte Ablehnung noch bei 56 Prozent, es kam also in nur einem Jahr zu einer Steigerung der Ablehnung der Gendersprache um satte 9 Prozent.

Zwar bewerten Frauen die gendergerechte Sprache insgesamt leicht positiver als Männer, doch auch sie lehnen inzwischen zu 59 Prozent (2020 52 Prozent) die Genderkonstruktionen ab. Sogar bei den Anhängern der Grünen lehnen 48 Prozent die Gendersprache ab und 47 befürworten sie. Bei Anhängern aller anderen Parteien ist die Ablehnung noch größer. Die Ablehnung bezieht sich auf Sprachregelungen wie „Studierende“ statt „Studenten“, die Nutzung des großgeschriebenen Binnen-I sowie einer Kunstpause innerhalb des Wortes (z.B. „Zuhörer_innen“).

Hugo Müller-Vogg, der bekannte Publizist und früherer Herausgeber der FAZ, kommentierte dazu sarkastisch auf Twitter: „In den Chefetagen von @ARDde , @ZDF und @DLF sind solche Umfrageergebnisse wahrscheinlich ein Ansporn, die eigenen Umerziehungsmaßnahmen zu verstärken. Aus Sicht der ÖRR-Hierarchen ist es sehr beruhigend: Zahlen müssen wir alle.“

Inzwischen fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete und CDU-Landesvorsitzende von Hamburg sogar, Christoph Ploß, dass die Gendersprache verboten werden soll, so wie das auch in Frankreich diskutiert werde. Dieser Punkt sollte sogar „Eingang in das gemeinsame Regierungsprogramm von CDU und CSU finden“. Er selbst erwarte „von Beamten, Lehrkräften und Dozenten“, „dass sie im Dienst gültige Regeln und Normen nicht einfach willkürlich verändern“.


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