Deutsche Städte positionieren sich gegen Gendersprache

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alwis
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Deutsche Städte positionieren sich gegen Gendersprache

Post by alwis »

Der Dichter Joachim Ringelnatz hätte beim Thema „Gendern" vermutlich viel Freude gehabt, bietet es doch neben einer ernsthaften Diskussion auch allerlei Möglichkeiten zur humoresken Betrachtung. Seine Heimatstadt Wurzen (Sachsen) hat jetzt entschieden: Das Gendern wird wieder abgeschafft. Nach einigen politischen Ränkespielen wurde der Beschlussvortrag, künftig gemäß den Regeln des deutschen Rechtschreibrates zu folgen, angenommen. Damit verschwinden Sternchen, Doppelpunkte etc. aus der Verwaltungssprache.

Kurz vorher hat auch schon Osnabrück in einer Mitteilung im Rat mitgeteilt, dass auf Gendersprache verzichtet wird: „Die gewünschte und von der Stadt in zahlreichen gesellschaftlichen Lebensbereichen auch geförderte Diversität darf nicht zu Abkopplungen führen. Ganz im Gegenteil muss die Stadt ein Interesse daran haben, dass die Vielfalt diverser Gruppen nicht zur Sprachlosigkeit zwischen diesen Gruppen führt."
Auch hier wird der Verweis auf den Rechtschreibrat geführt, der Satzzeichen zum Gendern nicht empfiehlt.
(wurzener-land-nachrichten.de,hasepost.de, ris.osnabrueck.de)


HINWEIS:

Sprachfeminismus in der Sackgasse
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