Widerstand gegen Transgender-Gesetze

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alwis
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Widerstand gegen Transgender-Gesetze

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Widerstand gegen geplante Transgender-Gesetze in mehreren Ländern
(aus IEF - Neuigkeiten)

Widerstand gegen geplante Transgender-Gesetze in mehreren Ländern
IEF, 07.11.2022 – Während Aktivisten die hormonelle Behandlung von „trans*-Minderjährigen“ fordern, melden sich Wissenschaftler, Mediziner und Bürger mit Kritik zu Wort.

USA: Wissenschaftler änderte nach Kritik an Falschbehauptungen seinen Artikel

Im Jänner veröffentlichte der Researcher und Pro-Trans-Aktivist Dr. Jack Turban auf der Website Psychology Today einen Artikel mit dem Titel „Der Beweis für die gender-affirmative medizinische Versorgung von Transjugendlichen“, in dem er propagierte, dass Forschungsergebnisse darauf hin deuten würden, eine gender-affirmative medizinische Versorgung in Form von hormoneller und operativer Behandlung führe zu einer besseren psychischen Gesundheit. Laut dailywire sei Turbans Artikel mittlerweile immer wieder von Trans-Aktivisten als Argument herangezogen worden, wenn es um die medizinisch-hormonelle Behandlung Minderjähriger mit Geschlechtsdysphorie gehe. Nach der Analyse eines Wissenschaftlers des Manhattan Institutes, Leor Sapir, der Turban schwere wissenschaftliche Fehler vorwarf, updatete dieser den Artikel nun. Sapir kam nämlich zum Ergebnis, dass einige der von Turban genannten Studien, die als Nachweis positiver Ergebnisse von hormonellen Behandlungen Jugendlicher für die psychische Gesundheit dieser angeführt worden sind, möglicherweise sogar einen negativen Zusammenhang zwischen Hormonbehandlungen und psychischer Gesundheit zeigten. Darüber hinaus würden für die Behauptungen über positive Zusammenhänge zwischen hormoneller Behandlung und psychischer Gesundheit keine Beweise vorliegen. Sapir zeigte auf, wie Turban die Schlagkraft der Beweise übertrieben und/oder falsch darstelle und seine Leser dazu verleite, das umstrittene „Gender-affirmative-Paradigma“ zu übernehmen. Bei mehreren der Studien handle es sich um Kurzzeit-Follow-ups, die definitionsgemäß keine langfristigen Ergebnisse über die Auswirkung von Behandlungen auf die psychische Gesundheit nach Geschlechtsanpassungen erfassen können. Turban fügte im konkreten Artikel daraufhin bei vier der von ihm genannten Studien Korrekturen über deren Inhalt ein. Sapir gehe diese Anpassung des Artikels jedoch nicht weit genug. Denn das irreführendste Element des Artikels, die Überschrift, sei nicht verändert worden. Nachdem es aber keine Beweise dafür gebe, dass hormonelle Behandlung Jugendlicher positive Auswirkungen auf deren psychische Gesundheit habe, sei der Titel des Artikels schlichtweg falsch. Dies sei nicht akzeptabel, da das Thema von großer Bedeutung sei. Die Risiken eines medizinischen Eingriffs für Jugendliche seien schwerwiegend und dauerhaft. Aktivisten würden hingegen immer wieder behaupten, dass Jugendliche ohne hormonelle Behandlung einem höheren Selbstmordrisiko ausgesetzt seien. Dies sei immer wieder widerlegt worden, trotzdem präge es den öffentlichen Diskurs, so Sapir. Auf Nachfrage bei Psychology Today habe es bislang keine Antwort dazu gegeben, so dailywire.

Spanien: Medizinische Fachgesellschaften warnen vor hormoneller Behandlung Jugendlicher

Wie das Institut für Ehe und Familie (IEF) berichtet hat, gibt es in Spanien einen konkreten Gesetzesentwurf, der den Wechsel des Geschlechtseintrages Minderjähriger sowie deren Zugang zu medizinischer Behandlung von Geschlechtsdysphorie vorsieht. Gegen das Gesetz gab es kürzlich laut der großen Tageszeitung El Mundo einen Aufschrei medizinischer Fachgesellschaften. Die Vorsitzenden der Spanischen Gesellschaft für Psychiatrie, der Gesellschaft für Endokrinologie sowie der Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie äußerten demnach ihre Bedenken und lehnten das „Ley trans“ ab. Die Fachgesellschaften wiesen laut dailywire darauf hin, dass dem Wunsch nach Änderung des Geschlechts(eintrags) irrtümliche Transidentitätsansprüche, eine Vernachlässigung zugrunde liegender Erkrankungen oder eine unnötige Medikalisierung zugrunde liegen könnten. Sie teilten die Bedenken Schwedens, Finnlands und Englands, deren nationale Gesundheitsbehörden das „trans-affirmative“ Behandlungsmodell aufgegeben hätten, nachdem sie unabhängige systematische Überprüfungen der verfügbaren Behandlungsdaten ausgewertet hatten. Auf die schwerwiegenden Risiken und irreversiblen Folgen hormoneller Behandlung („Pubertätsblockade“) in der Jungendzeit hatte vor kurzem der Psychiater Alexander Korte bei einem Kongress in Salzburg hingewiesen (IEF-Bericht).

Niederlande: Bevölkerung ist kritisch gegenüber Transgender-Gesetzesentwurf

Einer Umfrage zufolge steht die niederländische Bevölkerung politischen Vorstößen, wonach Personen ihren Geschlechtseintrag einfach per Selbstauskunft abändern können, kritisch gegenüber. Das berichtet CNE News. Die Initiatoren eines Transgender-Gesetzes in den Niederlanden sehen vor, dass Änderungen des Geschlechtseintrages künftig ohne Mindestalter und per Selbstauskunft, also ohne Beurteilung durch Experten wie Ärzte, vorgenommen werden können. Eine Umfrage des Niederländischen Christlichen Patientenverbands NPV zeigte nun, dass es in der Bevölkerung keinen Rückhalt für eine solche Regelung gebe. So hätten sich zwei Drittel der Befragten für ein Mindestalter bei Änderung des Geschlechtseintrags ausgesprochen. Konkret hätten sich im Zeitraum von Dezember 2021 und Januar 2022 37 Prozent für ein Mindestalter von 18 Jahren und 35 Prozent für ein Mindestalter von 25 Jahren ausgesprochen. In einer aktuellen Umfrage von Oktober 2022 hätten sich nur 28 Prozent für ein Mindestalter von 16 Jahren und darunter ausgerochen. 54 Prozent der Befragten seien außerdem der Meinung, dass die Beurteilung eines Experten für eine Änderung des Geschlechtseintrages notwendig sein sollte. Lediglich 14 Prozent seien gegen eine solche Expertenbeurteilung. Die Hälfte der Befragten sei außerdem der Meinung, dass Geburtsurkunden und offizielle Dokumente immer über das biologische Geburtsgeschlecht männlich oder weiblich Auskunft gegen sollten. Für den Direktor des NPVs, Diederik van Dijk, zeigten die Umfrageergebnisse, dass es eine zunehmende Aufmerksamkeit in der Bevölkerung für die negativen Auswirkungen eines Transgender-Gesetzes gebe. Laut van Dijk habe bisher keine breite öffentliche Debatte über das Thema stattgefunden. „Die Bürger erkennen jetzt, was auf dem Spiel steht, und ihre Sorgen wachsen. Wir hoffen, dass das Unterhaus diese Bedenken ernst nimmt und diesen Vorschlag verwirft.“ Der Gesetzesentwurf soll im Dezember im niederländischen Unterhaus debattiert werden. Bisher sei unklar, ob der Entwurf die notwenige Unterstützung erhalte, um verabschiedet zu werden. (TSG)


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