Ihr Kinderlein - zur Krippe her kommet

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alwis
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Ihr Kinderlein - zur Krippe her kommet

Post by alwis »

Der Freundeskreis Verantwortung für die Familie
mit dem Grundsatz "Glückliche Kinder sind kein Zufall
hat am 18. Dezember 2022 die folgende Aussendung an alle Empfänger versandt:

Liebe Freunde,

Das Weihnachtslied "Ihr Kinderlein kommet" verfasste der Pfarrer Christoph von Schmid um 1808/10. Der Organist Friedrich Hermann Eickhoff unterlegte später den Text mit der Vertonung des Lüneburger Komponisten Johann Abraham Peter Schulz. In dieser uns heute bekannte Fassung wurde das Lied Weihnachten 1829 in der Gütersloher Apostelkirche uraufgeführt.
Von der Weihnachtskrippe ergeht die Botschaft, dass wir uns nicht vom Reichtum und von flüchtigen Glücksangeboten verlocken lassen sollten. Sie ist ein Aufruf, unser Leben zu teilen mit dem hilflosen Kind in der Krippe, uns ihm zuzuwenden, es zu beschützen und in der Familie zu behüten. Wir sind aufgerufen, über unsere Verantwortung nachzudenken und uns des großen Geschenkes bewusst zu sein, das Familien mit der Geburt eines Kindes erhalten.

Sind wir uns unserer Verantwortung aber auch genügend bewusst gegenüber unseren neugeborenen Kindern? "Zur Krippe her kommet" meint eben nicht, das uns Geschenkte bald wieder abzugeben, sondern seine Entwicklung in der Familie zu fördern und zu begleiten.

Die heutige Kinderkrippe - so auch die zunehmend kritischen Stimmen in den Medien - ist eben kein Ort der Geborgenheit und Hoffnung, wie ihn die Weihnachtskrippe vermittelt, sondern ist z.B. nach Meinung des Vorstandsmitgliedes Jugendhilfe und Sozialarbeit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) "kaum zu verantworten"! Eine hohe Fluktuation bei den Mitarbeitern ließe es nicht mehr zu, allen Kindern gerecht zu werden. Oft gehe es dort "nur noch um Verwahrung" der Kinder.

Kinder werden in Kitas nicht oder nicht ausreichend beaufsichtigt, meldet auch die Tagesschau. Kinder werden zum Essen gezwungen und erfahren seelische und körperliche Gewalt. Es gebe immer weniger Fachkräfte, stattdessen mehr Hilfskräfte. In fast jeder zweiten Kita würden Kinder beim Mittagessen mit Stühlen so nah an den Tisch geschoben, dass sie nicht allein aufstehen konnten. Kindern würden Teller auf ihre Lätzchen gestellt, damit sie stillsitzen. In jeder fünften Essenssituation erlebten Kinder Beschämungen. Kinder werden bloßgestellt oder lächerlich gemacht, oft käme es zu grenzüberschreitendem Körperkontakt.

Bundeskanzler Scholz scheint diese Gegebenheiten nicht zu kennen: Aus wirtschaftlichen Gründen strebt er eine "Steigerung" des Anteils von Frauen am Arbeitsmarkt an. "Damit das hinhaut, müssen wir aber Ganztagsangebote in Krippen, Kitas und Schulen ausbauen", womit er weiteren Kindern die Geborgenheit der Familie entzieht und ihnen Bildungsanreize der Familie vorenthält. Die Studie der Kultusministerkonferenz (KMK) bestätigte es, dass der Erfolg in der Schule stark vom Elternhaus abhängt, und kommt auch zu dem Ergebnis, dass der Zusammenhang zwischen Kompetenzen der Kinder und dem Bildungsstatus der Familie in allen Bereichen sogar signifikant noch zugenommen hat. Die soeben vom Bundesrat bewilligten weiteren 3,9 Milliarden Euro wären daher in der Förderung der Elternhäuser sinnvoller angelegt, anstatt bildungsarme Krippen und Kitas noch auszubauen und der Wirtschaft lernfähige und engagierte Mitarbeiter vorzuenthalten. "Ohne geeignetes Personal wird die Leistung und damit der Umsatz und Ertrag in vielen Firmen zurückgehen", sagt das Vorstandsmitglied der Buenting-Stiftung Peter Dettmers.

Viertklässler in Deutschland haben zunehmende Rechtschreib-, Lese- und Matheprobleme und sind im Vergleich zu Viertklässlern vor zehn Jahren deutlich zurückgefallen! Dabei ist die Wirtschaft doch auf Nachwuchs mit guter Bildung und Ausbildung angewiesen. Wenn denn der Erfolg in der Schule aber so sehr vom Elternhaus abhängt, erschiene es angebracht, Eltern in ihren so wichtigen Bemühungen zu stärken, anstatt immer mehr Kinder der Familie zu entziehen!

Denn bundesweit hat der Anteil der Schüler, die den Mindeststandard verfehlen, in allen Bereichen signifikant zugenommen, z.B. im Lesen, Zuhören, Rechtschreibung und Mathematik. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2016 entsprachen die Kompetenzrückgänge im Lesen etwa einem Drittel, in Rechtschreibung und Mathematik einem Viertel eines Schuljahres. Mit dieser familienfeindlichen Familienpolitik drohen daher langfristig weitere negative Effekte.

Eltern, die sich gegenseitig aber in ihren Bemühungen um familiäre Bildung und Förderung unterstützen möchten, finden Gleichgesinnte bei den "Familianern".

Kinder brauchen Zeit und ein liebevolles Eingehen auf ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen. Viele der oben dargestellten Probleme lassen sich dadurch umgehen.

Unsere Buchempfehlung: Christa Meves: Erziehen lernen.

Unsere Flyer helfen bei Erziehungsfragen und können auch in größerer Anzahl kostenfrei angefordert werden.

Wir danken Ihnen sehr herzlich, dass Sie trotz der schwierigen Situation unsere Arbeit weiter unterstützen!
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Glückliche Kinder sind kein Zufall -
Happy children make better business ® !

Wir grüßen Sie herzlich und wünschen Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
Ihr Team von Verantwortung für die Familie e.V.


http://www.vfa-ev.de

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