Familienpolitik

Diskussionen über Familienpolitik in Österreich und Europa
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PostPosted: 22.09.2008, 22:14 
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20 Fragen an die Kandidaten

Adam: "Politik nicht Atheisten überlassen"

Für eine Trennung von Kirche und Staat, aber für eine Verbindung von Religion und Politik spricht sich der Spitzenkandidat der Christen, Alfons Adam, in der ORF.at-Serie "20 Fragen an die Kandidaten" aus. Politik, so Adam, dürfe man "nicht den Atheisten überlassen".
"Homosexualität nur Selbstzweck"

Viele der Zusendungen an Alfons Adam von den Christen hatten das Verhältnis von Kirche und Staat, aber auch die Einstellung der Christen-Partei zur Homosexualität zum Thema. Adam meint dazu, die Homosexualität sei schon jetzt "in vielem" der Ehe gleichgestellt. Er will eine Stärkung der Ehe. Denn: Die Ehe diene auch dem Fortbestand der Gesellschaft, während die Homosexualität "nur Selbstzweck" sei.

Anonym
Inwiefern sind Sie tolerant gegenüber anderen Religionen?

Adam
Wir bekennen uns zur Religionsfreiheit in dem Sinn, dass jeder Mensch seine Religion frei ausüben, wählen, wechseln oder aufgeben kann. Zur Religionsfreiheit gehört weiters, dass der Staat sich nicht in innere Angelegenheiten der Religionsgemeinschaften einmischt. Wir sehen aber auch die Notwendigkeit, dass die Ausübung der Religionsfreiheit im Rahmen der Gesetze eines Staates erfolgt, wobei ihr möglichst breiter Raum zu geben ist und nur Extreme wie Kindesmissbrauch, Menschenopfer, Gewaltrituale, zu unterbinden sind. Um die Religionsfreiheit zu sichern, ist es aber auch notwendig, dass die Religionsgemeinschaften sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Staates mischen und die Gesellschaftsordnung grundsätzlich anerkennen. Problematisch ist dies insbesondere im Zusammenhang mit dem Islam, der sich als Religionsgemeinschaft und Gesellschaftsordnung versteht.

Tintifax, Klagenfurt
Wie halten Sie es mit der Trennung von Kirche und Staat?

Adam
Staat und Kirche haben sich wechselseitig zu respektieren und sich wechselseitig nicht in innere Angelegenheiten der jeweils anderen Partei einzumischen. Nicht zu trennen sind allerdings Religion und Politik, da Politik von Menschen gemacht wird, die eine bestimmte Religion, Weltanschauung oder Ideologie haben. Jeder vernünftige Mensch wird das politisch umsetzen wollen, was er aufgrund seiner religiösen oder weltanschaulichen Einstellung für gut erkannt hat. Religion aus der Politik zu verbannen hieße, die Politik den Atheisten zu überlassen.

Anonym
Würden Sie eine Partei namens "Die Islamisten" in Österreich akzeptieren?

Adam
Es steht jedem Österreicher frei, eine Partei zu gründen und ihr den Namen zu geben, den er für passend hält. Insofern hätten wir damit kein Problem. Allerdings wünschen wir uns keine islamistische Gesellschaft, sondern wollen unsere christliche Kultur erhalten.

Anonym
Nachdem Ihre Partei bei Landtagswahlen in Niederösterreich und Tirol nur geringen Erfolg hatte: Fürchten Sie nicht, dass Sie hauptsächlich der ÖVP Stimmen wegnehmen?

Adam
Die Wählerstromanalysen nach den Landtagswahlen in Niederösterreich und Tirol zeigen, dass wir vor allem Nichtwähler ansprechen, also solche Österreicher, die mit den derzeitigen Parteien unzufrieden sind. Die Umfragen in Tirol haben ergeben, dass wir anteilig sogar mehr Wähler von Rot und Grün gewonnen haben als von Schwarz. Wir gehen davon aus, das wir auch bei dieser Wahl sehr viele gewinnen können, die ansonsten nicht oder ungültig gewählt hätten.

Anonym
Wie stehen Sie zur Evolutionslehre?

Adam
Eine Evolutionslehre lehnen wir ab. Die Evolutionstheorie anerkennen wir als rein naturkundliches Erklärungsmodell für eine mögliche Entstehung der Arten. Wesentlicher Schwachpunkt der Evolutionstheorie ist, dass sie die Würde des Menschen, also die Menschenrechte, nicht zu erklären vermag. Was aus blindem Zufall entsteht, kann keinen Sinn und kein Ziel haben. Wie und warum die Welt entstanden ist, ist aber keine politische Frage, zu der wir als Partei eine bestimmte Meinung haben. Wir wenden uns lediglich dagegen, dass staatlicherseits die Richtigkeit einer bestimmten Denkrichtung verordnet wird.

Christoph, Wien
Sehr geehrter Herr Adam, stimmt es, dass Sie für ein verpflichtendes Stillen der Kinder bis zum 4. Lebensjahr eintreten?

Adam
Nein.

Hubert Mayr, Langenlois
Herr Adam, war es nicht Christus, der sagte: Auch der größte Sünder ist in meinem Haus willkommen.
Warum urteilen Sie dann über Menschen, die Abtreibungen vornehmen lassen?

Adam
Christus sagte auch: "Gehe hin und sündige nicht mehr."
Es ist ein Werk der Barmherzigkeit, den Sünder von der Sünde abzubringen.
Und es geht uns nicht darum, über Menschen zu urteilen, die Abtreibungen vornehmen lassen, sondern um die Rettung des Lebens der ungeborenen Kinder und der Seelen der Menschen, die in Abtreibungen verwickelt sind.

Anonym
Sie sprachen einmal von einer "Rückgängigmachung der Privilegien Homosexueller".
Könnten Sie kurz erläutern, worin diese "Privilegien" bestehen sollen?

Adam
Homosexuelle Beziehungen wurden in vielen Bereichen der Ehe gleichgestellt.
Etwa im Dienstrecht der Gemeinde- und Landesbediensteten verschiedener Bundesländer oder beim Eintrittsrecht in einen Mietvertrag. Diese Privilegien der Ehe haben ihren Grund darin, dass die Ehe die Vorstufe zur Familie darstellt.
Als solche verdient sie besonderen Schutz, da die Familien den Fortbestand von Staat und Gesellschaft sichern und so wichtige Leistungen erbringen, während homosexuelle Beziehungen reiner Selbstzweck sind.
Es ist eine grobe Ungerechtigkeit, derartige Beziehungen mit der Familie gleichzustellen, die Leistungen der Familie nicht erbringen und die Lasten, die die Familien tragen, nicht tragen können.

Gerry, Wien
In einem Interview haben Sie gesagt, dass Homosexualität eine heilbare Krankheit ist.
Wie stellen Sie sich eine "Heilung" vor?

Adam
Es gibt viele Homosexuelle, die mit ihrer sexuellen Orientierung unzufrieden sind und sich eine Veränderung wünschen.
Es gibt keinen Beweis dafür, dass Homosexualität angeboren ist.
Wäre dies nämlich so, könnte man die sexuelle Orientierung unmittelbar nach der Geburt feststellen.
Ist die sexuelle Orientierung aber erworben, dann ist sie auch veränderbar.
Viele Psychiater gehen davon aus, dass es sich bei Homosexualität um eine bestimmte Form von Entwicklungshemmung handelt,
ohne sie aber als Krankheit zu bezeichnen.
Entwicklungshemmungen können aber grundsätzlich durch eine entsprechende psychotherapeutische Behandlung gelöst werden.
Dazu ist allerdings die Bereitschaft notwendig, sich einer mehrjährigen Therapie zu unterziehen.
In diesem Zusammenhang muss aber betont werden, dass wir die Freiheit des Menschen respektieren, so zu leben, wie er will.
Allerdings fordern wir eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse für jene Homosexuellen, die sich einer entsprechenden Therapie unterziehen wollen.
Und schließlich ist eine geistliche Heilung durch Gebet ebenfalls möglich.

Anonym
Mit welchen Mitteln gedenken Sie der rechtlichen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare entgegenzuwirken?

Adam
Zunächst einmal beten wir für Österreich und unsere Politiker.
Dadurch kann viel Schaden von unserer Gesellschaft abgewendet werden.
Im Übrigen werden wir uns mit allen in einer Demokratie zu Gebote stehenden Mitteln dafür einsetzen,
dass es nicht zu einem solchen Gesetz kommt.
Zu diesen Mitteln gehört insbesondere die Aufklärung über das Wesen von Ehe und Familie
und eine Sensibilisierung für die Würde und die Bedürfnisse des Menschen.

Anonym
Wie stellen Sie sich eine in der Verfassung verankerte "Ehe auf Lebenszeit" vor? (Information aus dem Teletext)
Käme diese Forderung nicht doch nach einigen Jahren möglicherweise einer "Zwangsehe" gleich,
selbst wenn sie freiwillig geschlossen wurde? Wäre dann "Ehebruch" wieder strafbar?

Adam
Es gehört zum Wesen der Ehe, dass sie auf Lebenszeit geschlossen wird.
Dies bedeutet, dass die Ehegatten zum Zeitpunkt der Eheschließung die Absicht haben, den Rest ihres Lebens füreinander da zu sein.
Alles andere wäre eine sogenannte Ehe auf Zeit, wie sie verschiedentlich schon gefordert wird.
Eine Ehe auf Zeit gibt es etwa auch im islamischen Recht (Scharia).
Ist die Zeit, für die die Ehe geschlossen wurde, abgelaufen, so ist die Ehe automatisch aufgelöst.
Diese Forderung ist als vorbeugende Maßnahme gegen diese Tendenzen zu sehen.

Anonym
Welche Parteien könnten Sie eventuell unterstützen?
Als dritte Partei in einer Koalition?

Adam
Wir suchen die Zusammenarbeit mit allen Menschen guten Willens.
Wir sehen in der Partei Menschen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen wollen.
Daher sind wir überzeugt, dass mit etwas gutem Willen eine Zusammenarbeit in Sachthemen mit allen Parteien möglich sein sollte.
Voraussetzung für eine Koalition wäre allerdings, dass zumindest über die notwendige Förderung von Ehe und Familie und den Lebensschutz ein Konsens erzielt wird.

Marianne Steppeler, Gleinstätten
Warum wird dem österreichischen Volk nicht klarer mitgeteilt,
dass für das Müttergehalt bereits seit Jahresbeginn Unterstützungserklärungen für das Volksbegehren auf der Gemeinde (Magistrat) unterschrieben werden können?

Adam
Dieses Thema wurde bisher trotz unserer Bemühungen von den Medien nicht aufgegriffen.
Ein befreundeter Journalist hat dies so erklärt:
Das Müttergehalt ist ein Frauenthema, in der Redaktionssitzung wird es daher einer der Frauen zugeteilt.
Diese Frauen haben aber vielfach ihren Kinderwunsch der Karriere geopfert oder sich eingeredet,
dass es für ihr Kind gut ist, dass sie arbeiten.
Das Thema ist daher ihrem Lebensmodell diametral entgegengesetzt oder berührt eine offene Wunde.
Und entsprechend spärlich und ablehnend fallen die Berichte aus.

Herbert Bischof, Geboltskirchen
Sie werben mit dem Slogan "Starke Familien - Starkes Land".
Es ist ein deutliches Ansteigen von Verhaltensauffälligkeiten und der Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft
und speziell bei Jugendlichen festzustellen.
Welche konkreten Maßnahmen schlagen Sie in Bezug auf Ihren Wahlspruch vor,
um dieser Tendenz entgegenzuwirken?
Und wie können die Familien Ihres Erachtens unterstützt bzw. gestärkt werden?

Adam
Zunächst einmal muss die Familienarbeit wieder die Wertschätzung erhalten, die ihr zusteht.
Es kann nicht sein, dass etwa eine Frau, die zu Hause bei ihren Kindern bleibt,
"nur Hausfrau" ist oder eine gut ausgebildete Akademikerin zu hören bekommt:
"Du bist schwanger? Ich dachte, du bist intelligent."
Ein wesentlicher Schritt dorthin erscheint uns die Einführung eines Müttergehalts zu sein.
In unserer kapitalistisch orientierten Gesellschaft wird Anerkennung üblicherweise in Geld ausgedrückt.
Was nichts kostet, ist nichts wert. Wer nichts verdient, leistet nichts.
Weiters gilt es, das Einkommensgefälle zwischen Familien und Kinderlosen auszugleichen.
Derzeit ist das Lebenseinkommen einer kinderlosen Frau um rund 400.000 Euro höher als das einer Mutter.
Und die Kinder zahlen später dann wesentlich mehr zur Pension der kinderlosen Frau dazu als zu der ihrer Mutter.
Wenn Eltern, also Vater oder Mutter, wieder die Zeit haben, sich um ihre Kinder zu kümmern,
wenn nicht beide arbeiten müssen, um überleben zu können,
werden die negativen Tendenzen bei unserer Jugend wieder zurückgehen.
Derzeit lernen Kinder vor allem, dass ihre Eltern keine Zeit für sie haben, es also Dinge im Leben gibt, die wichtiger sind als sie.
Das muss wieder anders werden.

Dr. Erich Kutzelnigg, Wien
Was sind Ihre konkreten Vorschläge zur Sanierung der Krankenkassen?

Adam
Durch die Einführung des Müttergehalts fallen viele Frauen aus der Mitversicherung heraus und werden zu Beitragszahlern.
Weiters werden circa 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.
Beides entlastet die Krankenkassen und verbreitert die Beitragsbasis.
Im Gesundheitsbereich selbst fordern wir langfristig eine Stärkung der Vorsorgemedizin und des Gesundheitsbewusstseins
und den Ausbau des Schularztsystems und der Leibeserziehung in Richtung Gesundheitsbildung.
Kurzfristig ist die gesamte Finanzierung unseres Gesundheitssystems zu überdenken.
Es kann etwa nicht sein, dass die Länder als Spitalserhalter für die Leistungen in den Ambulanzen mehr bezahlen,
als ein niedergelassener Arzt von der Krankenkasse für die gleiche Leistung erhält.
Und schließlich muss das Pflegesystem ausgebaut werden, um teure Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.

Anselm
Warum seid Ihr als die "Christen" so gegen den EU-Vertrag und die Einigung Europas?
Ist es unchristlich, wenn die Völker Europas zusammenwachsen und es dadurch keine Kriege mehr innerhalb der EU gibt?

Adam
Wir wollen ein Europa der Vaterländer, keinen totalitären Einheitsstaat.
Wir lehnen die EU nicht ab, sondern nur die Richtung, in die die Entwicklung mit dem Vertrag von Lissabon gegangen wäre.
Die demokratisch legitimierten Organe hätten an Einfluss verloren,
eine militärische Beistandspflicht wäre eingeführt worden,
und die kleineren EU-Staaten hätten ihre Souveränität eingebüßt.
Dazu kommt, dass die sogenannte "Charta der Grundrechte" Bestandteil des Reformvertrags war,
die schon im Jahr 2000 keine Mehrheit unter den europäischen Bürgern gefunden hat.
Diese Charta hätte nicht unserem Verständnis von Grundrechten entsprochen
und durch die Hintertür das Recht auf Abtreibung, die Homoehe und die Homoadoption eingeführt,
die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft eingeschränkt
und in die inneren Angelegenheiten der Kirchen und Religionsgemeinschaften eingegriffen.
Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung wäre der Datenschutz endgültig gefallen.
Es kommt uns nicht nur darauf an, dass es keine Kriege innerhalb der EU gibt, sondern wir wollen, dass es sich in der EU gut lebt.
Wir sind der Meinung, dass der Vertrag neu ausgehandelt und so geschlossen werden muss,
wie ihn die Menschen in Europa tatsächlich wollen. Dies setzt aber voraus, dass die Menschen die Möglichkeit haben,
über die Inhalte des Vertrags abzustimmen und nicht von einer teilweise komplett abgehobenen Politikerkaste entmündigt werden.

Dr. Ingomar Lochschmidt, Wien
Welche christlichen, pseudochristlichen und nicht-christlichen Religionsgemeinschaften
sollen in der Europäischen Union das Recht haben, ihren Glauben auch öffentlich ausüben und bekennen zu dürfen,
und zwar in etwa im gleichen Umfang wie die katholische Kirche in Österreich?

Adams
Grundsätzlich soll jede Religionsgemeinschaft das Recht haben,
ihren Glauben frei und öffentlich auszuüben und zu bekennen.
Wir sehen aber auch die Notwendigkeit, dass die Ausübung der Religionsfreiheit im Rahmen der Gesetze eines Staates erfolgt,
wobei ihr möglichst breiter Raum zu gegeben ist
und nur Extreme wie Kindesmissbrauch, Menschenopfer, Gewaltrituale, zu unterbinden sind.
Um die Religionsfreiheit zu sichern, ist es aber auch notwendig,
dass die Religionsgemeinschaften sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Staates mischen
und die Gesellschaftsordnung grundsätzlich anerkennen.
Problematisch ist dies insbesondere im Zusammenhang mit dem Islam,
der sich als Religionsgemeinschaft und Gesellschaftsordnung versteht,
und mit verschiedenen Sekten, die gesellschaftlich nicht tolerierbare Rituale praktizieren.

Heber Ferraz-Leite, Schwechat
Wie ist die Position Ihrer Partei in der Frage Zuwanderung und Asylgesetze?
Finden Sie die derzeitigen Regelungen zu restriktiv, zu liberal oder gerade richtig?

Adam
In der Frage der Zuwanderung besteht jedenfalls Handlungsbedarf.
Wir sind dafür, dass alle, die sich legal bei uns aufhalten, auch arbeiten dürfen.
Wir fordern, dass die Kenntnis der deutschen Sprache als Zeichen der Integration in unsere Gesellschaft Voraussetzung dafür ist,
dass jemand bei uns bleiben kann - und zwar ausdrücklich auch für nachfolgende Familienmitglieder.
Wir wollen nicht, dass Menschen, die in Not zu uns flüchten, abgewiesen werden.
Wir betrachten sie und alle anderen Menschen aus fremden Kulturen als unsere Gäste und erwarten von ihnen,
dass sie sich auch wie Gäste benehmen und unsere Kultur respektieren.
Probleme sehen wir vor allem dort, wo sich Menschen nicht integrieren und Parallelkulturen aufbauen.
Diese Menschen sind nachdrücklich auf ihr Recht hinzuweisen, in ihre Heimat zurückzukehren und Österreich zu verlassen.
Im Übrigen fordern wir von der Europäischen Union, dass diese endlich ihre Kompetenz in Asylfragen wahrnimmt,
ein europaweit einheitliches Asylverfahren schafft und für die Kosten der Betreuung der Asylanten aufkommt.
Es kann nicht sein, dass gastfreundliche Länder wie Österreich einen überdurchschnittlich hohen Beitrag leisten müssen.

Gerhard, Wien
Denken Sie, dass die fünfprozentige Mehrwertsteuersenkung wirklich Erfolg bringen kann?
Werden die Geschäfte die Preise wirklich senken?
Oder wird diese Senkung eins zu eins in die Taschen der Geschäfte fließen?

Adam
Wir halten diese Maßnahme für kontraproduktiv und preistreibend.
Wird die Mehrwertsteuer gesenkt, haben der Staat und die Kommunen weniger Einnahmen,
müssen also verschiedene Förderungen und Vorhaben entweder streichen oder neue Abgaben einheben.
Denken Sie zurück, als die Getränkesteuer gefallen ist.
Die Getränke wurden nicht billiger.
Die Gemeinden haben den Entfall der Einnahmen aus der Getränkesteuer durch eine Erhöhung der diversen Gebühren ausgeglichen.
Seither zahlen wir doppelt: die höheren Getränkepreise und die erhöhten Gebühren.
Im Übrigen bringt die Mehrwertsteuer den bedürftigen Menschen kaum etwas und entlastet vor allem Besserverdienende.
Es wäre billiger, die Ausgleichszulage und die Familienbeihilfe zu erhöhen.
Damit hätte man die bedürftigsten Schichten der Bevölkerung erreicht.

Anonym
Warum wollen Sie die Gleichberechtigung der Frauen nicht?

Adam
Wir treten für die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau ein.
Mann und Frau sind gleich an Würde und Rechten, aber verschieden in ihrer Art, so dass sie sich gegenseitig ergänzen.
Wir lehnen allerdings das sogenannte Gender-Mainstreaming als reine Ideologie ab,
weil es die Verschiedenheit der Geschlechter leugnet und eine zerstörerische Gleichmacherei betreibt,
die dem Menschen nicht gerecht wird. G
erade in letzter Zeit gibt es zahlreiche Erkenntnisse der Medizin und der Gehirnforschung,
die das Angeborensein unterschiedlicher Verhaltensmuster von Mann und Frau aufzeigen und deren Notwendigkeit erklären.


(Anm.: Die Fragen wurden in schriftlicher Form beantwortet. Die Spitzenkandidaten von KPÖ und Rettet Österreich sind zur Beantwortung noch angefragt.)


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